Spanien: Unbekannte schiessen Resti-Gast in Touriort ins Gesicht

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Spanien: Unbekannte schiessen Resti-Gast in Touriort ins Gesicht
Schiesserei, Touristen, Fahndung

Bei einer Schiesserei am Yachthafen von Malaga wurde ein Restaurant-Gast ins Gesicht geschossen. Die Täter sind auf der Flucht, die Polizei fahndet.

Bei einer Schiesserei am Yachthafen von Malaga wurde ein Restaurant-Gast ins Gesicht geschossen. Die Täter sind auf der Flucht, die Polizei fahndet. Nach der Schiesserei am Muelle Uno in Malaga herrschte Chaos: Gäste flüchteten in Panik, während die Polizei den Tatort am Dienstagabend grossräumig absperrte.

- X@101tvMalagaAm Dienstagabend fielen in einem Lokal am Yachthafen Muelle Uno in Malaga mehrere Schüsse. An der beliebten Marina Muelle Uno in MalagaDas Lokal wurde umgehend evakuiert, Sanitäter eilten zum Verletzten. Dieser lag laut den Berichten auf dem Boden, sein weisses Short war blutverschmiert. Die spanische Nationalpolizei bestätigte den Vorfall am Morgen danach in einer Mitteilung: Die Schiesserei habe sich gegen 22.30 Uhr am Muelle Uno in Malaga ereignet.

Ein 1979 geborener Mann sei ins Gesicht getroffen und anschliessend in ein Spital nach Malaga gebracht worden. Man habe eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände der Tat zu klären. Festnahmen habe es bislang keine gegeben. Der Yachthafen war zum Zeitpunkt der Tat gut gefüllt: Wegen einer grossen Feier zum WM-Titel Spaniens waren zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie Familien vor Ort.

Die goldene Trophäe war durch die Strassen der Costa del Sol getragen worden, bevor sie im Pompidou-Zentrum ausgestellt wurde – nur wenige Gehminuten vom Es ist bereits der zweite gewaltsame Vorfall in Malaga innert weniger Tage: Erst kürzlich war ein 20-jähriger Mann bei einem Angriff mutmasslich schwedischer Täter auf einem Stadtplatz erschossen worden. Augenzeugenvideo zeigt den Moment der Panik: Gäste in der Lounge Bar Plaza realisieren, dass am Muelle Uno in Malaga geschossen wurde.

- Screenshot/X Verlassene Tische mit umgestossenen Stühlen zeugen von der überstürzten Flucht der Gäste aus dem Lokal. - Screenshot/X Die Polizei geht davon aus, dass die Angreifer ihr Opfer mit einem Auftragskiller verwechselten. Der junge Mann war in Bein und Rücken getroffen worden, konnte sich noch in einen nahegelegenen Supermarkt schleppen und Alarm schlagen. Er starb jedoch noch am selben Tag im Spital.

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