Spanien sichert sich mit einem späten Siegtor in der Verlängerung den zweiten WM-Titel. Trainer Luis de la Fuente wird mit seinen Einwechslungen zum Schlüssel des Erfolgs, während Argentinien nach einer umstrittenen Roten Karte das Spiel verliert.
In der 106. Minute nutzten die Spanier ihre numerische Überzahl endlich aus. Nico Williams setzte mit einer starken Vorlage Ferran Torres in Szene, der mit einem präzisen Abschluss das goldene Tor erzielte.
Dieser Treffer sicherte Spanien den zweiten Weltmeistertitel nach 2010 und wurde zum historischen WM-Siegtreffer. Trainer Luis de la Fuente hatte mit seinen taktischen Wechseln entscheidenden Einfluss auf den Ausgang des Spiels. Ferran Torres und Nico Williams wurden eingewechselt und machten den Unterschied. Auch auf argentinischer Seite konnte Messi kaum Akzente setzen; bis zur 110.
Minute hatte Argentinien keinen einzigen Schuss aufs Tor. De la Fuentes weitere Einwechslungen wie Pedri, Mikel Merino und Martin Zubimendi stabilisierten das spanische Spiel. Von Beginn an dominierten die Iberer die Offensive, doch in der ersten Halbzeit fehlte die Zielstrebigkeit, was zu einem Negativrekord führte: Nur drei Torschüsse wurden verzeichnet - der niedrigste Wert seit Einführung der Datenerfassung vor 60 Jahren. In der zweiten Halbzeit steigerten die Spanier ihre Chancen, doch mangelnde Präzision verhinderte frühere Tore.
Argentinien konzentrierte sich auf Verteidigung und Foulspiele. Leandro Paredes, Alexis Mac Allister und Enzo Fernández foulten häufig; Mac Allister entging in der ersten Halbzeit einer Gelben Karte, während Fernández in der 89. Minute nach einem harten Tackling an der Mittellinie mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde - der Anfang vom Ende für Argentinien. Ein besonderes Augenmerk galt den prominenten Gästen im Stadion.
Der WM-Final 2026 in New York war ein großes Promi-Treffen, allen voran Präsident Donald Trump, der das Spiel aus einer kugelsicheren Loge verfolgte. Aufgrund seiner Anwesenheit war der Secret Service an den Sicherheitskontrollen beteiligt. Das Stadion war mit rund 81.000 Fans ausverkauft
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