Nationalrat Fabian Molina setzt sich mit Unterstützung der SVP und weiterer Parteien gegen eine geplante Starlink-Bodenstation von SpaceX in Leuk im Wallis ein. Er und Jacqueline Badran befürchten geopolitische Risiken sowie eine mögliche Nutzung der Anlage durch ausländische Akteure in Krisensituationen. Die Gemeinde Leuk unterstützt das Projekt dagegen offiziell. Ein SVP-Nationalrat weist darauf hin, dass eine Funkkonzession bei erfüllten gesetzlichen Voraussetzungen nicht allein aus geopolitischen Gründen verweigert werden dürfe.
Links und rechts ziehen im Starlink -Streit am gleichen Strang: SP-Nationalrat Fabian Molina will mit SVP-Hilfe die Antennen von Elon Musk in Leuk VS verhindern. Elon Musk möchte in Leuk eine neue Bodenstation errichten, um das Netzwerk zu erweitern.
Schon heute stehen oberhalb des Dorfes mehrere Satellitenschüsseln, die mit älteren Satelliten kommunizieren. - SRF RundschauSP-Nationalrat Molina will SpaceX den Bau einer Starlink-Bodenstation verbieten. SVP -Nationalräte Walter Gartmann und Jean-Luc Addor. Politisch liegen sie weit von Molina entfernt, bei Starlink ziehen sie aber am gleichen Strang.gegen den Iran auch militärisch einsetzen, bis hin zur Steuerung von Angriffsdrohnen.
Eine solche Anlage auf Schweizer Boden gerate deshalb in Konflikt mit der Neutralität. SP-Nationalrat Fabian Molina will Musks Starlink-Bodenstation im Wallis verhindern. Er erhält Unterstützung von der SVP und kann auch mit Support von anderen Parteien rechnen. - Naubereits Fragen gestellt.
Er befürchtet, dass ausländische Akteure die Station im Krisen- oder Konfliktfall als relevantes Ziel betrachten könnten. DerSP-Nationalrätin Jacqueline Badran verlangt, dass der Bundesrat Musks Starlink-Anlage keine Konzession erteilt. - keystone Badran lässt keine Zweifel an ihrer Haltung. Starlink sei «ein geo- und machtpolitisches sowie geoökonomisches Grossrisiko», schreibt sie.
Es sei zudem keinesfalls eine «Erweiterung» der kritischen Kommunikationsinfrastruktur.sieht kein Problem in der geplanten Anlage von Elon Musk und fühlt sich ausserstande, sie zu verhindern. Eine Funkkonzession könne Starlink nicht einfach aus geopolitischen Gründen verweigert werden. Erfülle das Unternehmen die gesetzlichen Voraussetzungen, müsse die Schweiz sie grundsätzlich erteilen. Auch internationale Verpflichtungen verböten es, einen ausländischen Anbieter gezielt auszuschliessen.
Die Gemeinde Leuk unterstützt die Starlink-Station von Elon Musk offiziell. Gemeindepräsident Alain Bregy sieht darin eine Chance für die wirtschaftliche Entwicklung und mögliche zusätzliche Steuereinnahmen. Ende November 2025 erteilte der Gemeinderat die Baubewilligung und wies Einsprachen ab. Der Verein «Schutz vor Satellitenstrahlung Region Leuk» um zwei Dorfärzte und 25 weitere Betroffene wehrte sich gegen die Bewilligung.
Sie befürchten eine zu hohe Strahlenbelastung und kritisieren Stromverbrauch und Lichtverschmutzung. Elon Musk plant, 40 Starlink-Antennen in Leuk VS zu bauen. Hier bestehende Antennen oberhalb von Leuk. - keystone Diese sollen Teil der bestehenden Satellitenempfangsanlage im Brentjong oberhalb von Leuk werden.
- keystoneDas typische Bild der Starlink-Satelliten von Elon Musk am Himmel. - Twitter / @MeteoTrelew Sollte das Projekt realisiert werden, wäre Leuk der erste Standort dieser Art in der Schweiz. - keystone Zudem äussern sie Bedenken beim Datenschutz und wegen einer möglichen sicherheitspolitischen Bedeutung der Anlage. Gegen die Baubewilligung erhoben sie Beschwerde beim Walliser Staatsrat.
Diese ist noch hängig. In Leuk sollen die 40 Starlink-Antennen als sogenannte Gateways dienen. Es wäre eine der grössten Anlagen von Elon Musk in Europa. Bodenstationen verbinden das Satellitennetz mit dem herkömmlichenDie Station wäre einer von vielen Knotenpunkten für die rund 11’000 Starlink-Satelliten.
Diese tauschen sich zwar auch untereinander aus, sind aber weiterhin auf Bodenstationen angewiesen. In der Schweiz funktioniert Starlink auch ohne die geplante Anlage in Leuk.
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