Der Kanton Appenzell Innerrhoden ist bei der Steuerveranlagung im Rückstand. Säckelmeister Ruedi Eberle sieht dafür zwei Ursachen und verspricht Besserung. Ausserrhoden steht nach einigen Schwierigkeiten heute besser da als sein Nachbarkanton.
Softwareprobleme und noch viele Steuererklärungen in Papierform: Warum es bei der Innerrhoder Steuerverwaltung einen Stau gibt
Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass in Innerrhoden im Vergleich zu anderen Kanton unterdurchschnittlich wenig Steuererklärungen vollständig online eingereicht werden. Im Kanton Obwalden beispielsweise liegt dieser Wert bei hohen 97 Prozent. In Innerrhoden dagegen setzt gemäss Eberle erst ein Drittel auf diese Möglichkeit, das Finanzdepartement hat jedoch mit doppelt so vielen gerechnet.
In Ausserrhoden reichen rund 60 Prozent der steuerpflichtigen Personen die Steuererklärung elektronisch ein, was gemäss Oberli zu einem geringeren Aufwand bei der Bearbeitung führt. Weitere knapp 20 Prozent tun das ebenfalls, stellen der kantonalen Steuerverwaltung aber parallel dazu noch Beilagen und Unterlagen in Papierform zu.
Das ist unter anderem im Kanton Thurgau der Fall. Die dortige Steuerverwaltung hat personell Engpässe, dazu wird eine neue Software eingeführt, was zu massiven Verzögerungen führt. Die Abteilung juristische Personen als Beispiel ist mit 2500 Fällen im Rückstand. Um diesen aufzuholen, hat der Grosse Rat Ende September einen Nachtragskredit für 30 neue Vollzeitstellen genehmigt.
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