Die Termine für den nächsten Prozess gegen den in Untersuchungshaft sitzenden Signa-Gründer René Benko stehen fest: Am 4. und 5. November muss sich der Tiroler erneut am Innsbrucker Landesgericht verantworten, diesmal wegen der Vorwürfe des schweren Betrugs und betrügerischen Konkurses (Krida).
Die Termine für den nächsten Prozess gegen den in Untersuchungshaft sitzenden Signa-Gründer René Benko stehen fest: Am 4. und 5. November muss sich der Tiroler erneut am Innsbrucker Landesgericht verantworten, diesmal wegen der Vorwürfe des schweren Betrugs und betrügerischen Konkurses .
Ein Online-Bericht der «Tiroler Tageszeitung» wurde der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Donnerstag aus Justizkreisen bestätigt. Konkret wirft die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Benko vor, gegenüber dem früheren Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner respektive Vertretern von dessen Familienstiftung eine «wahrheitswidrige Garantie» abgegeben und die Stiftung «betrügerisch in Höhe von rund fünf Millionen Im zweiten Anklagepunkt geht es um den Krida-Vorwurf: Die Behörde wirft Benko laut Anklage vor, im Rahmen der Signa-Insolvenz und seiner Insolvenz als Einzelunternehmer die Befriedigung von Gläubigerforderungen verhindert respektive geschmälert zu haben, indem er ein Jagdgewehr im Wert von 80'000 Benkos Anwalt Norbert Wess hatte die Vorwürfe bereits im Juni in einer Stellungnahme vehement zurückgewiesen.
«Wir können die Vorwürfe in der Anklageschrift bereits in rechtlicher Hinsicht nicht nachvollziehen», so Wess zur APA. Der insolvente Signa-Gründer war erst vergangene Woche in einer anderen Causa in Innsbruck wegen «betrügerischer Krida» zu 30 Monaten unbedingterBenko hatte mit seinem Immobilien- und Handelsimperium Signa ein Milliarden-Vermögen aufgebaut. Steigende Zinsen und Baukosten sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne
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