Cyberkriminelle haben der grossen Kinokette Pathé sensible Daten von Angestellten gestohlen. Fachleute ordnen ein.
Im Juni erhielten ehemalige und aktuelle Angestellte der Kinokette Pathé unangenehme Post. Die Arbeitgeberin teilte ihnen mit, dass beim externen IT-Dienstleister teilweise heikle Personaldaten von Pathé-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern gestohlen und zum Teil bereits im Darknet veröffentlicht worden seien.
Im Brief werden den Angestellten diverse Tipps gegeben, wie sie sich schützen können. Beispielsweise sollen sie die Kontobewegungen im Auge behalten und gegebenenfalls die Bank-/Kreditkarte vorsorglich sperren lassen. Zudem werden sie vor Phishing-Attacken und anderen Betrugsversuchen gewarnt und aufgefordert, generell wachsam zu sein.
Betrüger verwenden die erschlichenen und gestohlenen Daten für verschiedene Vermögensdelikte: Sie tätigen im Namen der bestohlenen Person Banküberweisungen, kaufen online auf deren Kosten ein oder platzieren sogar gefälschte Angebote bei Online-Auktionsanbietern. Die erschlichenen E-Mail-Zugangsdaten ermöglichen den Betrügern zudem vollen Zugriff auf deren E-Mail-Konto.
Wenn Ursula Uttinger sieht, welche Daten die Kinokette von ihren Angestellten gesammelt hat, stellt sie die Frage nach der Verhältnismässigkeit: Wer die Cybersicherheit vernachlässigt, erhält früher oder später die Quittung dafür. Autor: Marc Ruef IT-Sicherheitsexperte Zu den Informationen und Tipps, die die Kinokette Pathé nach dem Datendiebstahl den Angestellten geschickt hat, sagt die Datenschutzexpertin: «Das ist schon fast vorbildlich.»
Das sagt die Pathé-Gruppe zu den Kritikpunkten der Fachleute Box aufklappen Box zuklappen Gegenüber «Espresso» wollte die Kinokette nur summarisch Stellung nehmen. Pathé schreibt:
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
In Spezialkulturen gibt es viele Jobs – aber wer übernimmt sie? - bauernzeitung.chStefan Mann von Agroscope befragte Betriebsleiter zu ihren Angestellten und wollte herausfinden, wie man Arbeitsplätze in der Landwirtschaft attraktiver gestalten kann. Das will auch Matija Nuic vom Verband der Schweizer Gemüseproduzenten. Die BauernZeitung traf sie zum Gespräch.
Weiterlesen »
Beat Dändliker ist Angestellter, Partner und mehr - bauernzeitung.chArbeiten in der Tierhaltung - Beat Dändliker ist Angestellter, Partner und mehr: (🔒Abo) Jeder, der Landwirt lernt, wünscht sich einen eigenen Betrieb. Für den Angestellten Beat Dändliker könnte das in Erfüllung gehen. Aktuell arbeitet er mit Urs Zumbach…
Weiterlesen »
Warum die Universitäten Mühe haben, schlechte Professoren zu entlassenSeit zehn Jahren versucht die UniBasel, einen Altphilologen zu entlassen. Doch es gelingt ihr nicht. Warum haben die Universitäten Mühe, schlechte Professoren zu entlassen? Der Kommentar von andreas__maurer.
Weiterlesen »
Schweizer Grosskonzerne suchen im Schnitt etwas weniger PersonalSchweizer Grosskonzerne haben im Juli weniger offene Stellen ausgeschrieben.
Weiterlesen »
Blutbad im Mittelmeer - Was tote Wale mit unseren Korsika-Ferien zu tun habenJedes Jahr werden im Mittelmeer Hunderte Wale von Schiffen gerammt und getötet. Jetzt sollen die Schiffe langsamer fahren. Doch das Abbremsen ist nur eine Empfehlung.
Weiterlesen »