Sicherheitsbedenken entzünden Fahrverbot für Velotouristen am 1,4 km breiten Rheinuferweg zwischen Stein und Sisseln

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Sicherheitsbedenken entzünden Fahrverbot für Velotouristen am 1,4 km breiten Rheinuferweg zwischen Stein und Sisseln
Rheinuferweg, Stein, Sisseln

Der schmale Rheinuferweg zwischen den Gemeinden Stein und Sisseln ist wegen der Gefahr beim Fahrradfahren und den gefährlichen Begegnungen mit Fußgängern ein Thema. Umsetzen eines Fahrverbots steht an, die Gemeinde misst die Folgen ab.

Ein Abschnitt des Rheinuferweg s, der 1,4 Kilometer zwischen den Gemeinden Stein und Sisseln spannt, ist nur etwa 30 bis 40 Zentimeter breit und liegt direkt am Rhein.

Velofahrer auf dem schmalen Rheinuferweg

In den letzten Wochen wurden vermehrt Velofahrerinnen und Velofahrer - sowohl reine Fahrräder als auch E‑Bikes und Motorfahrräder - auf diesem schmalen Pfad gesehen, obwohl dort bereits Schranken installiert sind, die den Zugang erschweren. Für die Bewohner beider Gemeinden wirkt die Kombination aus schmalem Wege, dichtem Verkehr von Straßenfahrzeugen und starkem Wind am Flussbett äußerst riskant.

So kann es zu gefährlichen Kollisionen zwischen Fußgängern und Velofahrern kommen, oder ein Unglück - der Verlust des Gleichgewichts auf einem Pfad, der nur 30 Zentimeter breit ist - könnte zum Sturz in den Rhein führen. Tatsächlich wird die Breite in einigen Abschnitten sogar unter 50 Zentimeter heruntergebrochen, was laut lokalen Behörden ein reales Unfallrisiko darstellt. Die Initiative zur Einführung eines Fahrverbots für Velofahrzeuge auf dem fraglichen Abschnitt kam ursprünglich aus Sisseln.

Gemeindeschreiberin Karin Engel erläuterte, dass sie von Bürgerinnen und Bürgern Hinweise erhalten habe, dass die Begegnungen zwischen Fußgängern und Velofahrern dort gefährlich seien. Nach einer eigenen Begehung vor Ort stellte sich die Gemeinde fest, dass die bisherigen Schranken nicht ausreichend abschreckend wirken. Auch die Geschwindigkeit moderner E‑Bikes hat die Situation verschärft: Schnell wechselnde Passanten hinterlassen einen engeren "Sicherheitsabstand", der bei jedem Einsatzexception niemals eingehalten werden kann.

Einsprachefrist und geplantes Fahrverbot

Gemeindemäandern der beiden Gemeinden betonen, dass es zwar Alternativwege gibt, doch die Nähe zu den Uferböschungen macht diese nicht zu einem attraktiven oder sicheren Ersatz. Ab dem ersten November haben die Einwohnerinnen und Einwohner eine Einsprachefrist, innerhalb derer sie gegen die geplante Beschränkung vorgehen können. Diese Einsprache muss bei den Gemeindekanzleien von Stein und Sisseln eingereicht werden und beinhaltet zwingend einen Antrag und eine Begründung.

Beide Gemeinden haben bereits angekündigt, bei der Aufstellung des Fahrverbots auch entsprechende Signalisationsanlagen - Tafelangaben, Barrieren und Ansteckensignale - aufzubauen, um die Regelung durchzusetzen. Es wurde gesagt, dass bei Nicht‑Einhalten von Kontrollen und Geldbußen das Fahrverbot haltlos werden könne. All diese Entwicklungen werden im Kontext der landwirtschaftlichen, naturschutzbezogenen und infrastrukturellen Planung der beiden Gemeinden bewertet, und zuständige Stellen prüfen, ob die Vorschriften rechtskräftig sind und ob die Maßnahme der Öffentlichkeit dient. Parallel dazu wurde der neue Rheinuferweg in Stein eröffnet.

Einweihung des neuen Rheinuferwegs

Bei der feierlichen Einweihung wurden die Möglichkeiten einer neuen Ortsentwicklung entlang des Rheins, die Sichtbarkeit des Flusses und die Attraktivität für Besucher betont. Die Gemeinde Stein setzt so auf eine Kombination aus idyllischer Wasserfront und belebter Bürgerbeteiligung. Dabei hat sie jedoch angekündigt, die Naturgewalten zu berücksichtigen - darunter die weiterhin große Trockenzeit und die seltenen, aber heftigen Gewitter, die den Zustand des Flusses sowie das Ökosystem beeinträchtigen.

In Summe steht der Neubau des Rheinuferwegs als Teil der Infrastrukturrechnung der Gemeinde Stein im Fokus. Dabei geht es nicht nur um Verkehrsregelungen, sondern auch um eine nachhaltige Nutzung der Flersiedlung und die Erhaltung des lokalen Ökosystems. Die geplanten Maßnahmen zum Fahrverbot sind daher eng verknüpft mit der Gesamtentwicklung und dem Schutz der Bevölkerung und der Umwelt an der Uferlinie.

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