Der Internationale Seegerichtshof erkennt menschengemachte Treibhausgase als Verschmutzung der Ozeane an.
Laut dem Internationalen Seegerichtshof sind Staaten dazu verpflichtet Massnahmen gegen die Verschmutzung der Meere durch Treibhausgase zu ergreifen. - Christian Charisius/dpadar. Daher müssten Staaten weltweit nach dem UN-Seerechtsabkommen verpflichtet werden, Massnahmen dagegen zu unternehmen, urteilte der Gerichtshof in der norddeutschen Hafenmetropole Hamburg .
Die Institution hatte am Dienstag ein Rechtsgutachten zu der Frage vorgelegt, inwiefern Staaten durch internationales Recht zu stärkeren Massnahmen im Kampf gegen den Klimawandel verpflichtet sind. Angestrengt hat das Gutachten eine Gruppe von neun kleinen Inselstaaten im Pazifik und der Karibik, die sich durch den aufgrund der Erderwärmung steigenden Meeresspiegel in ihrer Existenz bedroht sehen.
Gegründet von Tuvalu, Antigua und Barbuda gehören der Kommission der kleinen Inselstaaten für Klimawandel und Völkerrecht auch die Bahamas, Niue, Palau, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen sowie Vanuatu an. Im UN-Seerechtsübereinkommen, das die grundlegenden Regelungen für nahezu alle Bereiche des Seevölkerrechts festlegt, haben sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, die Meeresumwelt zu schützen und zu bewahren. So müssen etwa Massnahmen gegen die Verschmutzung der Meere ergriffen werden. Zu den knapp 170 Unterzeichnern gehören auch die
Seegerichtshof Treibhausgase Verschmutzung Ozeane
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