Heftige Regenfälle haben auf Kreta Überschwemmungen ausgelöst. In Anogia fielen 361 Liter Regen pro Quadratmeter, ein Hirte starb, weitere Unwetter drohen.
Heftige Regenfälle haben auf der griechischen Ferieninsel Kreta schwere Überschwemmungen verursacht und grosse Schäden angerichtet. Besonders betroffen war die Region um Anogia bei Rethymno, wo rund 361 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen wurden. Die Unwetter zogen am Donnerstag über die Insel und führten zu erheblichen Überflutungen.
Ausmass der Unwetter auf Kreta
An den Küsten Kretas wurden Autos von den Fluten erfasst und ins Meer gespült. Auch Strassen und Brücken wurden durch die Wassermassen beschädigt. Videos dokumentieren das Ausmass der Unwetter und Überschwemmungen auf der Insel. Im gebirgigen Hinterland kam ein Hirte ums Leben. Nach Angaben der Feuerwehr wurde er von den Wassermassen erfasst und ertrank. Verletzte Touristen wurden bislang nicht gemeldet.
Weitere Regenfälle und Gewitter erwartet
Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Der griechische Wetterdienst EMY erwartet vor allem ab Freitagnachmittag und am Samstag weitere kräftige Regenfälle und Gewitter auf Kreta. Im südlichen Ägäisraum können die Unwetter zeitweise bis Sonntagmittag anhalten. Die Behörden warnen vor weiteren Überflutungen und raten zur Vorsicht.
Hintergrund und Kontext der Überschwemmungen
Kreta ist eine der grössten Inseln im Mittelmeer und ein beliebtes Touristenziel. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten kommt es immer wieder zu starken Regenfällen, die aufgrund der topografischen Gegebenheiten schnell zu Überschwemmungen führen können. Die aktuellen Unwetter sind Teil einer Wetterlage, die den östlichen Mittelmeerraum erfasst hat. Die lokalen Behörden haben Rettungskräfte mobilisiert, um die Schäden zu begutachten und betroffenen Bewohnern zu helfen. Die genaue Höhe der Sachschäden ist noch unklar.
Reaktionen und Massnahmen
Die Feuerwehr und andere Einsatzkräfte sind im Einsatz, um gestrandete Personen zu retten und überflutete Gebiete zu sichern. Touristen wurden aufgefordert, sich von gefährdeten Küstenabschnitten fernzuhalten. Die griechische Regierung hat bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben, jedoch wird erwartet, dass Massnahmen zur Unterstützung der betroffenen Regionen ergriffen werden. Der Wetterdienst EMY rät, die Warnungen zu verfolgen und Reisen in die betroffenen Gebiete zu verschieben.
Die Situation bleibt angespannt, da weitere Regenfälle erwartet werden. Anwohner und Besucher sind angehalten, wachsam zu bleiben und Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen.
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