Schwere Überschwemmungen auf Kreta: Hirte ertrinkt, Infrastruktur zerstört

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Schwere Überschwemmungen auf Kreta: Hirte ertrinkt, Infrastruktur zerstört
Kreta, Überschwemmung, Wetterextreme

Stürme und extreme Regenfälle von bis zu 361 Litern pro Quadratmeter haben auf Kreta zu Todesfällen, massiven Schäden an Straßen und Brücken sowie zur Schließung von Schulen geführt. Die Gefahr von weiteren Erdrutschen besteht weiter.

Hirte ertrinkt bei schweren Regenfällen auf Kreta In weniger als 24 Stunden fielen auf der griechischen Insel lokal 361 Liter Regen pro Quadratmeter. Autos wurden ins Meer gespült, Strassen und Brücken zerstört.

Ein Herbststurm und starke Regenfälle suchten Kreta und zahlreiche Inseln der Ägäis heim. Ein Hirte wurde im gebirgigen Hinterland Kretas von den Wassermassen erfasst und ertrank, teilte die Feuerwehr mit. In Anogia bei Rethymno wurden nach Angaben des Wetterdienstes innerhalb von weniger als 24 Stunden 361 Liter Wasser pro Quadratmeter gemessen. An den Küsten wurden Autos ins Meer gespült, Brücken und Strassen zerstört, wie örtliche Medien berichteten.

Der Boden ist vielerorts bereits gesättigt. Damit steigt die Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche, warnte der Zivilschutz. Auch der Fährverkehr ist wegen starker Winde teilweise beeinträchtigt. Die meisten Fähren blieben am Freitagmorgen in den Häfen, berichtete der griechische Rundfunk ERTNews.

In der Ägäis wurden Windböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Auf Kreta herrscht weiterhin erhöhte Alarmbereitschaft. Alle Schulen der Insel blieben am Freitag geschlossen.

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