Die Schweizer Uhrenindustrie beklagt den hohen Kurs des Frankens und fordert die Nationalbank auf, Maßnahmen zur Schwächung der Währung zu ergreifen. Sie befürchtet negative Auswirkungen auf ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Die Exportbranche leidet an Nachfrageschwäche und fordert Massnahmen zur Dämpfung des Franken kurses. Der nächste Nationalbank -Chef Martin Schlegel erhält keine Schonfrist.94 Rappen für 1 Euro, 84 Rappen für 1 Dollar: Der Franken ist zu teuer, klagt der Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie im Gleichklang mit der Organisation Fédération de l’industrie horlogère in einer Medienmitteilung.
Aber eine Schwächung des Frankens ist das, was die Uhrenindustrie verlangt. Sie schreibt: Mit einer Inflation von deutlich unter 2 Prozent habe die Nationalbank den Spielraum, «um am Devisenmarkt langfristig und in Abstimmung mit anderen Massnahmen zu Inflationsregulierung zu intervenieren». Im März dieses Jahres erhielt Jordan aus seiner Heimatstadt Biel, wo auch die Swatch-Gruppe ihren Sitz hat, ein Lob. Die SNB war die erste Notenbank eines Industrielandes, das im laufenden Zyklus eine Leitzinssenkung beschloss. Stunden später sprach Hayek auf der Bilanzmedienkonferenz von einer «positiven Überraschung».Die Hayeks und die Nationalbank verbindet eine Hassliebe, die schon Nicks Vater weidlich gepflegt hatte.
Von einer existenziellen Krise kann in der Uhrenindustrie freilich noch lange nicht gesprochen werden. Nach dem Rekordjahr 2023, in dem die Branche Uhren im Wert von 26,7 Milliarden Franken exportieren konnte, geht es seit Jahresbeginn zwar wieder abwärts, aber eine Krise sieht anders aus als ein Rückgang von 2,4 Prozent. Allerdings: Der Rückgang bei Uhren im tieferen und mittleren Preissegment verläuft viel schneller, wenn auch schon seit geraumer Zeit.
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