Obwohl sie zu den weltbesten Abfahrern gehören, tauschen sich Franjo von Allmen und Marco Odermatt kaum aus - ihre Fahrstile sind zu verschieden. Trotz der sportlichen Konkurrenz herrscht im Schweizer Team ein kooperativer Geist, betont von Allmen.
Schweizer Ski-StarsFranjo von Allmen und Marco Odermatt dominieren die Abfahrt – trotzdem tauschen sich die Schweizer Ski-Stars auf der Strecke kaum aus. Von Allmen erklärt, warum er seinen Teamkollegen bewusst nicht nach Tipps fragt.
Franjo von Allmen und Marco Odermatt dominierten zuletzt die Abfahrt: Odermatt gewann den Abfahrtsweltcup, von Allmen holte unter anderem Olympia- und WM-Gold. Trotz der Erfolge habe sich ihr Verhältnis nicht verändert. Von Allmen sagt, beide seien stets ihre eigenen Wege gegangen und er habe Odermatt etwa bei Streckenbesichtigungen nie um Tipps gebeten. Grund dafür seien ihre unterschiedlichen Fahrstile und Techniken, nicht persönliche Differenzen.
Im Schweizer Abfahrtsteam unterstütze man sich grundsätzlich gegenseitig, wofür von Allmen sehr dankbar sei. Die beiden überlegenen Abfahrer der letzten Saison waren mit Franjo von Allmen und Marco Odermatt zwei Schweizer. Odermatt hat den Abfahrtsweltcup zum dritten Mal in Serie gewonnen, hinter ihm klassierte sich in der Disziplinenwertung Franjo von Allmen. Der hat dafür an den Olympischen Spielen gleich dreifach Gold nach Hause gebracht – unter anderem in der Abfahrt.
Bereits an der WM 2025 ging Gold in der Abfahrt an von Allmen – Odermatt musste sich damals mit Silber begnügen. An einer Medienkonferenz von Swiss Ski vor dem Saisonstart wird von Allmen gefragt, ob sich sein Verhältnis zu Marco Odermatt durch die vielen Erfolge verändert hat: «Nicht, dass ich wüsste», sagt der 25-Jährige und ergänzt: «Bei Marco und mir ist es schon interessant, weil wir von Beginn an unsere eigenen Wege gegangen sind.
Ich habe ihn zum Beispiel bei der Streckenbesichtigung nie nach Tipps gefragt. » Die Gründe dafür sind aber nicht persönliche Differenzen, sondern liegen in komplett unterschiedlichen Fahrstilen: «Wir haben eine andere Technik, und fahren somit andere Linien und andere Radien. Das war mir schon von Beginn an bewusst. Deshalb wollte ich mir nie eine Zweitmeinung einholen, die mir nicht hilft, sondern mich eher verunsichert», so von Allmen.
Generell sei es im Abfahrtsteam von Swiss Ski aber schon so, dass man füreinander schaut: «Man hilft sich gegenseitig, dafür bin ich sehr dankbar», erklärt von Allmen. Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie YouTube, TikTok oder Facebook. Aktiviere bitte "Swisscom Werbung bei Dritten", um diesen Inhalt anzuzeigen.
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