Wer im Reisebüro bucht, geniesst im Krisenfall vollen Schutz. Das zeigt sich jetzt im Iran-Krieg: Schweizer Veranstalter haben über 1600 gestrandete Reisende umgebucht und rückgeholt.
Schweizer Reiseveranstalter zahlten über 2,3 Millionen Franken für Rückholaktionen Wer im Reisebüro bucht, geniesst im Krisenfall vollen Schutz. Das zeigt sich jetzt im Iran-Krieg: Schweizer Veranstalter haben über 1600 gestrandete Reisende umgebucht und rückgeholt.hat in den vergangenen Wochen den internationalen Flugverkehr zeitweise lahmgelegt.
Doch die Krise liefert der Schweizer Reisebranche ein starkes Argument für das eigene Geschäftsmodell. Derschreibt am Montag in einer Mitteilung: «Die Schweizer Reiseveranstalter und Reisebüros organisierten in den vergangenen Wochen Tausende Umbuchungen und Rückholaktionen für über 1600 gestrandete Reisende. » Und nicht nur das. Die Reiseanbieter übernahmen die Zusatzkosten ihrer Kunden in Höhe von mehr als 2,3 Millionen Franken.
Denn: Das Bundesgesetz über Pauschalreisen greift, sobald ein Kunde mindestens zwei Dienstleistungen – etwa Flug und Hotel – zusammen bei einem Anbieter bucht. Das heisst, es liegt in der rechtlichen Verantwortung des Veranstalters, die gesamte Reise durchzuführen. Fällt also ein Flug wegen eines Krieges aus, muss das Reisebüro für Ersatz und für die Unterkunft vor Ort sorgen.
Laut dem Verband zeigten sich die Büros kulant: Mehr als 3400 Umbuchungen wurden vorgenommen, obwohl dazu bei Reisen ausserhalb der direkten Gefahrenzone keine gesetzliche Pflicht bestanden hätte. Weniger glimpflich kamen die Personen davon, die ihre Reiseleistungen eigenständig über verschiedene Plattformen zusammengestellt hatten. Individualtouristen trugen das volle finanzielle und organisatorische Risiko selbst, heisst es in der Mitteilung vom Schweizer Reise-Verband.
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