Die Schweizer Nationalmannschaft hat ihre erste Trainingseinheit in San Diego absolviert. Während Torhüter Gregor Kobel die exzellenten Bedingungen lobt und Ruben Vargas pausiert, bleibt die Abwesenheit von Breel Embolo aufgrund von Einreise-Problemen das dominierende Thema. Der SFV bleibt optimistisch für eine baldige Ankunft des Starstürmers.
Die Schweizer Nati onalmannschaft hat ihr Abenteuer bei der Fussball -Weltmeisterschaft 2026 begonnen. Nach der Ankunft in San Diego absolvierte das Team um Torhüter Gregor Kobel seine erste Training seinheit auf dem Gelände einer jüdischen Akademie.
Die Einheit war aufgrund des Jetlags und der langen Reise noch etwas reduziert, am Ende durften aber Kinder der angeschlossenen Schule mittrainieren - eine Geste des Dankes, da die Nati für die Dauer des Turniers auf dem Campus der Einrichtung zu Gast ist. Torhüter Gregor Kobel, der die Anlage und auch das Teamhotel bereits von einem früheren Aufenthalt mit Borussia Dortmund kannte, zeigte sich begeistert von den hervorragenden Bedingungen.
Lobend erwähnte er insbesondere das grosse Fitnessstudio (Gym), die erstklassigen Spielfelder und das Hotel mit seinem weitläufigen Aussenbereich, der mit Pingpong-Tischen und einem kleinen Café ausgestattet ist. Diese Annehmlichkeiten förderten nach seiner Aussage die Teamchemie, da sie die Spieler aus den Zimmern lockten und zum gemeinsamen Austausch einluden. Insbesondere die vielen leidenschaftlichen Espresso-Trinker im Team wüssten diese Kaffee-Möglichkeit zu schätzen. Nicht voll trainieren konnte hingegen Flügelspieler Ruben Vargas.
Ihm wurde aufgrund eines Belastungsmanagements eine Auszeit verordnet. Sein rechtes Bein war dick bandagiert, was auf eine leichte Verletzung oder Vorbeugung hindeutet. Während also einzelne Spieler vorsichtig behandelt wurden, dominierte jedoch ein grosses Thema die Berichterstattung und die Gespräche im Camp: die Abwesenheit von Starstürmer Breel Embolo. Der Important Player war bei Trainingsstart noch nicht im Teamhotel in San Diego angekommen.
Er steckte weiterhin in Zürich fest, verursacht durch anhaltende Probleme mit der Einreise in die USA - ein echtes Einreise-Chaos, das den Stürmer und den Verband in arge Bedrängnis brachte. Für die Mannschaft ist sein Fehlen spürbar. Gregor Kobel betonte: "Schade, dass Breel noch nicht da ist. Er fehlt auch neben dem Platz, Breel ist eine Frohnatur, wir vermissen ihn schon.
" Trotz der schwierigen Lage bleibt der Schweizer Fussballverband (SFV) optimistisch, dass Embolo in Kürze im Nati-Camp eintreffen wird. Medienchef Adrian Arnold dämpfte jedoch Spekulationen über einen Notfallplan, indem er erklärte, dass Nationaltrainer Murat Yakin immer über alternative Szenarien (Plan B und C) verfüge. Gleichzeitig wurde aber klargestellt, dass man fest davon ausgehe, den ursprünglichen Plan A mit Breel Embolo umsetzen zu können.
Die WM rückt näher, und die Nati hofft auf eine schnelle Lösung, um ihr Team komplett zu haben und die Vorbereitung ohne weitere personelle Sorgen fortsetzen zu können
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