Zürich (ots) - Viele Schweizer KMU sind noch nicht in den Zug Richtung KI-Zeitalter eingestiegen. Das zeigt die neue Studie 'KMU Digital Pulse 2026' von localsearch (Swisscom...
Viele Schweizer KMU sind noch nicht in den Zug Richtung KI-Zeitalter eingestiegen. Das zeigt die neue Studie"KMU Digital Pulse 2026" von localsearch und der Hochschule Luzern .
Die KMU erkennen zwar das Potenzial von KI im Marketing, doch die meisten Unternehmen haben beim Einsatz deutlichen Nachholbedarf. KMU spüren den KI-Wandel, viele erkennen aber keinen HandlungsbedarfMehr als die Hälfte aller KMU hat noch nie nachgeschaut, wie sie in KI-Suchen auftauchenNur wenige KMU planen einen raschen KI-Einstieg Die repräsentative Studie"KMU Digital Pulse 2026" ist eine Kooperation von localsearch und der Hochschule Luzern .
Die Studie untersucht den aktuellen und künftigen Einsatz von KI im Marketing von Schweizer KMU. Erstmals wurden dabei Mikrounternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten systematisch erfasst. Sie machen rund 90 % aller Schweizer KMU aus. Gut vier von zehn KMU haben den Eindruck, dass ihre Kundinnen und Kunden zunehmend KI-Tools nutzen, um nach Angeboten wie ihren zu suchen.
Fast ebenso viele gehen davon aus, dass ihre Mitbewerber bereits KI im Marketing einsetzen. Beim eigenen Handlungsbedarf ist die Einschätzung zurückhaltender: Fast die Hälfte der KMU ist nicht der Meinung, dass Unternehmen wie ihres KI im Marketing einsetzen sollten. Demgegenüber stimmen 37 % dieser Aussage zu, 15 % sind unentschieden setzt heute KI-Tools im Marketing ein.
Besonders deutlich sind die Unterschiede nach Unternehmensgrösse: Während 49 % der mittleren und 39 % der kleinen Unternehmen KI nutzen, sind es bei den Mikrounternehmen lediglich 18 % haben noch nie nachgeschaut, welche Informationen KI über ihr Unternehmen ausgibt. Besonders hoch ist dieser Anteil bei den Mikrounternehmen: Bei ihnen sind es 60 %, verglichen mit 45 % der kleinen und 36 % der mittleren Unternehmen.
Eine systematische Auseinandersetzung mit der eigenen KI-Sichtbarkeit ist die Ausnahme. Nur gut jedes zehnte KMU prüft diese systematisch oder ergreift gezielt Massnahmen, um besser gefunden und positiv dargestellt zu werden , wie Die eigene Sichtbarkeit in KI-Suchen gewinnt an Bedeutung, weil KI die Art der Suche verändert.
"Wer nicht nachschaut, was eine KI über das eigene Unternehmen ausgibt, weiss nicht, ob und wie es dort von der Kundschaft wahrgenommen wird", sagt Thomas Wozniak, Studienleiter sowie Professor für Konsumentenverhalten und Technologie an der HSLU. Mehr als die Hälfte der Schweizer KMU erwartet einen Nutzen von KI im Marketing: 59 % gehen davon aus, dass sich Marketingaufgaben damit schneller erledigen lassen, 58 % erwarten einen geringeren Arbeitsaufwand und 55 % ein wirksameres Marketing.
Bei der Frage nach den konkreten Hürden zeigt sich: Am häufigsten geben die KMU an, keinen klaren Nutzen oder Bedarf für KI im eigenen Unternehmen zu sehen , wiezeigt. Bei Mikrounternehmen trifft dies auf 45 % zu, bei kleinen Unternehmen auf 35 % und bei mittleren auf 23 %.
"Viele KMU erkennen grundsätzlich den Nutzen von KI im Marketing. Für das eigene Unternehmen bleiben Nutzen und Bedarf jedoch häufig schwer greifbar - und damit auch die konkrete Relevanz", sagt Thomas Wozniak. Zweithäufigste Hürde ist fehlendes Anwendungswissen: 39 % der KMU fehlt eine klare Vorstellung, wie sich KI ins Marketing integrieren lässt, 38 % mangelt es an Wissen über geeignete Tools - insgesamt nennen 57 % der KMU mindestens eine solche Wissenshürde.
Zudem trauen sich nur 27 % zu, KI sinnvoll im Marketing einzusetzen. Von den KMU, die heute noch keine KI-Tools im Marketing einsetzen, plant rund jedes fünfte den Einstieg innerhalb der nächsten zwölf Monate. Die Unterschiede nach Unternehmensgrösse sind markant: 47 % der mittleren und 33 % der kleinen Unternehmen ohne bisherigen KI-Einsatz beabsichtigen, innerhalb der nächsten zwölf Monate einzusteigen.
Bei den Mikrounternehmen sind es lediglich 19 % erwarten, dass ihr KI-Einsatz künftig weiter zunimmt. Insgesamt zeigt die Studie, dass viele KMU beim Einsatz von KI noch am Anfang stehen. Irène Dumas, CMO von localsearch, bilanziert:"Schweizer KMU sind im KI-Zeitalter noch nicht angekommen.
Doch der Zug ins KI-Zeitalter ist noch nicht abgefahren: Jetzt gilt es einzusteigen - wer die Chancen von KI für das eigene Unternehmen erkennt und nutzt, sichert sich seine Wettbewerbsfähigkeit von morgen.
"Für den"KMU Digital Pulse 2026" wurden 504 Personen befragt, die in Schweizer KMU für Marketingentscheidungen verantwortlich oder massgeblich beteiligt sind. Die quantitative Befragung führte das Marktforschungsinstitut intervista vom 13. bis 21. Mai 2026 durch. Die Stichprobe ist nach Sprachregion und Beschäftigtenklasse gewichtet und damit repräsentativ für die Struktur der Schweizer KMU.
ist der führende Online-Marketing-Partner für Schweizer KMU. Mit digitalONE und advertiseONE bietet das Unternehmen Lösungen für mehr digitale Sichtbarkeit, Kundengewinnung und Wachstum. KI unterstützt dabei, Inhalte, Prozesse und Kampagnen zu optimieren. Zu localsearch gehören zudem die Plattformen local.ch, search.ch, renovero und Vergleich CH.ist die Fachhochschule der sechs Zentralschweizer Kantone und vereinigt sechs Departemente sowie den Schwerpunkt Gesundheit.
Mit rund 8'700 Studierenden und rund 12'000 Weiterbildungsteilnehmenden, über 270 neuen Forschungsprojekten und mehr als 2'100 Mitarbeitenden ist sie die grösste Bildungsinstitution im Herzen der Schweiz. - TikTok baut sein Partnernetzwerk in der Schweiz über localsearch aus. Als neuer TikTok Channel Sales Partner ermöglicht localsearch den Schweizer KMU einen einfachen Zugang zu professioneller TikTok-Werbung und lanciert dazu die neue Werbelösung advertiseONE for TikTok.
TikTok zählt zu den am schnellsten wachsenden digitalen Werbeplattformen weltweit und gewinnt auch für ...
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