Der SMI beendete eine schwache Börsenwoche mit einem Plus von 0,28 Prozent bei 13'660,92 Punkten. Hohe Zinsen für europäische Staatsanleihen und der schwache US-Arbeitsmarktbericht belasteten die Märkte, während ABB, Swiss Re und Schindler zu den gefragten Titeln gehörten. Novartis, Roche und Gurit gaben nach. Der US-Dollar und der Goldpreis gerieten unter Druck.
Was Sie zum Schluss der Börsenwoche wissen müssen Börsenbericht Schweiz: SMI: Versöhnliches Ende einer schwachen Woche | ABB, Swiss Re und Schindler gefragt | Novartis, Roche und Gurit verlieren Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag leicht zugelegt und damit eine schwache Woche mit vier Verlusttagen in Serie mit einer versöhnlichen Note abgeschlossen.
Im frühen Geschäft kletterte der SMI um mehr als 150 Punkte auf über 13’750 Punkte, konnte diese Gewinne in der Folge aber nicht halten. Geprägt war das Geschehen weiterhin von den hohen Zinsen, vor allem für europäische Staatsanleihen, und am Nachmittag von der Publikation des Arbeitsmarktberichts in den USA . Dieser fiel insgesamt schwach aus. In Marktkreisen wurde dies dahingehend gelesen, dass die Dringlichkeit für weitere Zinserhöhungen durch das Fed eher wieder abgenommen hat.
Der Arbeitsmarktbericht enttäusche angesichts der positiven Indikationen, die es vonseiten der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, des ADP-Reports oder des ISM-Beschäftigungsindexes gegeben hatte, hiess es in einem Marktkommentar dazu. Die Zinserwartungen dürften dadurch etwas gedämpft werden. Eine weitere Stimme meinte, dass der US-Arbeitsmarkt erkennbar an Dynamik verliere, ohne jedoch deutliche Rezessionssignale auszusenden. Und genau diese Kombination gefalle den Aktienmärkten.
Der wegen der Sorgen um die Staatsschulden in Europa – und dort vor allem in Frankreich – wiedererstarkte Franken erhielt von den US-Jobdaten zusätzlichen Schub, allerdings nur vorübergehend. Der US-Dollar verblieb letztlich unter der Marke von 0.83, während der Euro die Grenze bei 0.93 zurückeroberte, die er im Tagesverlauf zeitweise klar unterschritten hatte.befindet sich aktuell wieder auf dem Rückzug. Nach Preisen von über 103 $ vom Vortag, ist das schwarze Gold derzeit wieder für knapp unter 100 $ zu haben.
Geholfen haben dabei Spekulationen auf eine Freigabe von strategischen Ölreserven in Europa.schloss 0,28% höher bei 13’660,92 Punkten. Von den 20 SMI-Einzeltiteln gingen 15 höher aus dem Handel und 5 tiefer. Im Wochenvergleich ergab sich für den SMI dennoch ein Minus von 2%. Der, welche damit zumindest einen Teil der Verluste der vergangenen sieben Handelstage wieder aufholten.
Mit einem Plus von über 35% seit Jahresbeginn führen die Aktien das Feld der Blue Chips weiterhin deutlich an. starteten nach der jüngsten Baisse eine erste kleine Aufholjagd zurück Richtung 40 Franken.erweitert. Die Basler lassen sich diesen Coup einige Milliarden Dollar kosten.
In Marktkreisen wurde dieser Schritt denn auch durchaus kritisch gesehen. fielen nach einer Abstufung durch die UBS massiv zurück. Die Aktie kostet aber noch immer beinahe fünf Mal so viel wie Ende 2025. Die Signale am Ölmarkt sind unklar.
Es wird wieder deutlich mehr Öl durch die Strasse von Hormus verschifft, was jedoch mit hohen Kosten und Risiken verbunden ist. Zudem droht nach den US-Zwischenwahlen im November eine weitere Eskalation im Nahen Osten. 10’000 Soldaten und ein dritter US-Flugzeugträger seien auf dem Weg in die Region, berichtete das «Wall Street Journal». Beim Rohölpreis sind Schwankungen von 10 $ innerhalb weniger Tage mittlerweile normal. Am Freitag notiert das Fass der Nordseesorte Brent knapp unter 100 $.
Bei den raffinierten Ölprodukten kennt der Preis nur eine Richtung: nach oben. Das gilt vor allem für Diesel und Heizöl. Mehr Rohöl aus dem Nahen Osten hilft wenig, wenn die Raffinerien in der restlichen Welt bereits an der Kapazitätsgrenze laufen. Wenn die Menschen fürs Tanken mehr zahlen müssen, führt das schnell zu politischem Druck.
Nicht nur von der Bevölkerung gegenüber dem Staat, sondern auch von den Regierungen untereinander. Die USA haben Deutschland und Frankreich gedroht, sie müssten Dieselreserven freigeben, sonst würde ein Exportstopp von US-Diesel nach Europa verhängt werden. In der Vergangenheit haben EU-Staaten vor allem Diesel aus Russland und dem Nahen Osten importiert, seit 2022 steigt der Anteil US-Importe. Die EU-Kommission ist bereits seit einigen Tagen in Gesprächen mit den Mitgliedsstaaten, wie der Treibstoffknappheit begegnet werden soll.
Am Freitagmorgen ist in einer Telefonkonferenz ein Vorschlag der französischen Regierung besprochen worden, wie Reuters berichtet. Ein offizielles Communiqué steht noch aus, aber gemäss Reuters sollen die europäischen Länder 50 Mio. Fass Diesel und die Mitglieder der Internationalen Energieagentur 50 Mio. Fass Rohöl freigeben.
Das entspricht 17% der gesamten EU-Notvorräte an Diesel und Gasöl sowie 3% des jährlichen Bedarfs in der EU, gemäss Eurostat-Daten vom Mai 2025. Global werden pro Tag 29,5 Mio. Fass Diesel verbraucht. China hat nach Kriegsbeginn im März keine raffinierten Ölprodukte exportiert, der Stopp ist aber gelockert worden.
Das soll sich diesen Monat ändern. Nach dem Ende der Goldenen Woche zum Nationalfeiertag sollen die Raffinerien des Landes keine Produkte mehr exportieren dürfen, wie verschiedene Medien berichten. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Russland, das bereits seit dem Sommer kein Diesel mehr exportiert, hat den Exportstopp für den Oktober verlängert.
Die Importstaaten reagieren auf die hohen Preise durch Kürzung der Steuern oder durch Subventionen. Dazu gehören unter anderem Deutschland, Italien, Spanien, Brasilien, Marokko sowie einige US-Bundesstaaten. Updates und Leseempfehlungen zu den Märkten in den USA und in Asien sowie den wichtigsten börsenrelevanten Schweizer Unternehmen. Von Montag bis Samstag in Ihrem Postfach.
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