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Schweiz hinkt mit Cell Broadcast-Technologie, Kosten und Einführung im Parlament

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Schweiz hinkt mit Cell Broadcast-Technologie, Kosten und Einführung im Parlament
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Die Schweiz hinkt mit der Einführung der Cell Broadcast-Technologie, während Länder wie die Niederlande, Deutschland und Österreich bereits nutzen. Der Bundesrat hat der Einführung zugestimmt, jetzt liegt das Dossier beim Parlament. Im Verlauf des Jahres 2029 soll der zusätzliche Warnkanal dann in Betrieb genommen werden.

Während Länder wie die Niederlande, Deutschland und Österreich bereits Cell Broadcast nutzen, hinkt die Schweiz Jahre hinterher. Derzeit ist die Warnapp Alertswiss nur auf rund 2,5 Millionen Smartphone s aktiv - das entspricht etwa 28 Prozent der Bevölkerung.

In der Schweiz ist eine solche flächendeckende Warnung derzeit nicht möglich. Gegenüber wie zum Beispiel die Warnapp Alertswiss kennen und installiert haben, um nach dem Alarm weitere Informationen zu erhalten. Der Bund gibt an, derzeit sei Alertswiss auf 2,5 Millionen Smartphones aktiv. Das entspricht ungefähr 28 Prozent der Bevölkerung.

Sehr gut, ich informiere mich aktiv und bin vorbereitet. Geht so, ich weiss nicht genau, was ich im Ernstfall tun müsste. Sehr schlecht, ich mache mir Sorgen um meine Sicherheit. Mit der Cell-Broadcast-Technologie kann im Ernstfall an alle Smartphones eine Nachricht gesendet werden, die in den Funkmasten der betroffenen Region eingeloggt sind.

Die Meldung erscheint auch dann auf den Geräten, wenn keine Schweizer Telefonnummer verwendet wird oder eine ausländische SIM-Karte eingesetzt ist. Nicht alarmiert werden Personen, deren Smartphone sich im ausgeschalteten Zustand befindet, nicht mit dem Mobilfunknetz verbunden ist oder wenn der Akku des Empfangsgeräts leer ist. Ebenso bleiben Menschen ohne Smartphone aussen vor. Die Schweiz hinkt mit der Einführung der Cell-Broadcast-Technologie teilweise Jahre hinterher.

In den Niederlanden wird sie seit 2012 eingesetzt. Auch Länder wie Spanien, Deutschland, Italien und Österreich nutzen die Technologie. Der Bund rechnet mit Kosten in Höhe von 15,8 Millionen Franken, weil umfangreiche technische Anpassungen notwendig sind. Danach folgen 7 Millionen Franken pro Jahr für die Betriebskosten.

Der Bundesrat hat der Einführung bereits zugestimmt, jetzt liegt das Dossier beim Parlament. Im Verlauf des Jahres 2029 soll der zusätzliche Warnkanal dann in Betrieb genommen werden. Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy. Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst

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