Schlieren verlangt Klarheit zur Bahnhofsplanung bis 2033

Politik Nachrichten

Schlieren verlangt Klarheit zur Bahnhofsplanung bis 2033
Bahnhof Schlieren, Stadtrat Schlieren, Postulat

Ein Postulat verlangt vom Stadtrat Schlieren Aufschluss über die Zuständigkeiten, die Planung und das Zielbild 2050 rund um den Bahnhof. Zudem soll geklärt werden, wie städtische Investitionen mit den geplanten Massnahmen zur Barrierefreiheit koordiniert werden können. Laut Bundesamt für Verkehr ist die Inbetriebnahme der angepassten Bahnhofsanlagen für Dezember 2033 vorgesehen.

Ein Postulat verlangt vom Stadtrat Schlieren ZH Klarheit über die Planung rund um den Bahnhof. Barrierefrei wird dieser laut Bund erst im Dezember 2033. -Planung mit den städtischen Investitionen im Bahnhofsumfeld abgestimmt werden kann und wer für welche Aufgaben zuständig ist.

Dabei soll der Stadtrat insbesondere zu folgenden Punkten Stellung nehmen:2) Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten: Welche Aufgaben übernimmt die Stadt Schlieren im unmittelbaren Bahnhofsumfeld, insbesondere bei Anlagen der Bahnhoferschliessung, und auf welcher gesetzlichen, vertraglichen oder sachlichen Grundlage? Welche davon könnten künftig, insbesondere im Zusammenhang mit der Umsetzung des BehiG, rechtlich, funktional oder finanziell anderen Trägern zugeordnet werden? -Zielbild Horizont 2050 sowie zur Umsetzung des BehiG am Bahnhof Schlieren ist dem Stadtrat bekannt?

Welche wesentlichen Fragen sind noch offen, wie will er diese mit der-Planung abgestimmt? Wie stellt der Stadtrat sicher, dass städtische Investitionen in Bahnhoferschliessung, Fuss- und Veloinfrastruktur, Verkehrsführungen, Strassensanierungen oder öffentliche Räume durch spätere-Projekte nicht überholt, entwertet oder verteuert werden? Bei welchen noch nicht gebundenen Projekten sieht er ein relevantes Anpassungs-, Zusatzkosten- oder Fehlinvestitionsrisiko? Die Stadt Schlieren investiert und plant seit Jahren verschiedene Projekte rund um den Bahnhof, darunter Anlagen der Bahnhoferschliessung, Verkehrs- und Veloinfrastruktur, Strassensanierungen sowieauszugestalten.

Beim Bahnhof Schlieren ist die bauliche Umsetzung noch nicht erfolgt. Gemäss BAV-Standbericht 2025 ist die Inbetriebnahme für Dezember 2033 vorgesehen. Das BAV hält fest, dass BehiG-Anpassungen mit Kapazitäts- und Sicherheitsanpassungen koordiniert werden sollen und ein Bahnhof wenn möglich nur einmal innerhalb der nächsten 15 Jahre angepasst oder umgebaut werden soll. Gleichzeitig übernimmt die Stadt Schlieren im Bahnhofsumfeld Betriebs- und Unterhaltsaufgaben und finanziert Anlagen der Bahnhoferschliessung wie Unterführungen, Rampen, Liftanlagen, Aufgänge und Zugänge.

Für die parlamentarische Beurteilung ist nicht immer nachvollziehbar, auf welcher gesetzlichen, vertraglichen oder sachlichen Grundlage diese Aufgaben beruhen, welche langfristigen Kostenfolgen daraus entstehen und ob einzelne Aufgaben künftig anderen Trägern zugeordnet werden könnten. Das Gebiet Bahnhof Schlieren befindet sich im Umbruch.

Um zu verhindern, dass erhebliche Steuermittel für Projekte eingesetzt werden, die aufgrund späterer-Planungen angepasst, ersetzt oder entwertet werden oder dauerhaft in der Betriebsverantwortung der Stadt Schlieren verbleiben könnten, müssen das Gesamtbild und die wesentlichen Zuständigkeiten, Planungen und Absprachen geklärt sein. So eine rampe aus holz ist ein hoch anspruchvolles technisches konstrukt. Das kann niemand kurz an einem Wochenende machen. Damit es barrierefrei ist, braucht es zuerst jahrelange planung und umbauarbeiten

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

nau_live /  🏆 18. in CH

Bahnhof Schlieren Stadtrat Schlieren Postulat Barrierefreiheit Bahnhofsplanung

 

Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen

Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Stapi Raphael Golta: «Stadt kann Wohnungsnot nicht allein lösen»Stapi Raphael Golta: «Stadt kann Wohnungsnot nicht allein lösen»Seit gut vier Monaten ist Raphael Golta (SP) Stadtpräsident von Zürich. Im Gespräch zieht er eine erste Bilanz und spricht über seine Pläne.
Weiterlesen »

Stadt Zürich zählt bislang 338 Anzeigen zu Business-ApartmentsStadt Zürich zählt bislang 338 Anzeigen zu Business-ApartmentsSeit den strengeren Regeln für Kurzzeitvermietungen gehen viele Anzeigen ein. Systematische Kontrollen starten aber erst 2027 - fünf neue Stellen sind dafür ausgeschrieben.
Weiterlesen »

Frauenfeld führt Altersstrategie 2035 einFrauenfeld führt Altersstrategie 2035 einDie Stadt Frauenfeld hat ihre Altersstrategie 2035 vorgestellt. Sie soll eine lebenswerte Stadt für ältere Menschen fördern und den wachsenden Anteil der über 80-Jährigen bis 2040 bewusst gestalten. Im Fokus stehen passendes Wohnen, gesellschaftliche Teilhabe, Digitalisierung, die Pensionierung, chronische Erkrankungen sowie eine zukunftsfähige Pflege- und Betreuungsversorgung. Die Stadt will generationenübergreifende Fürsorge stärken, Bevölkerung und Fachpersonen einbinden und sich als Vernetzerin in Stadt und Region positionieren. Ein flexibler Umsetzungsplan soll laufend an neue Entwicklungen angepasst werden.
Weiterlesen »

Schulden steigen: Jetzt muss die Stadt Zürich Investitionen bremsenSchulden steigen: Jetzt muss die Stadt Zürich Investitionen bremsenDie Stadt Zürich muss angesichts steigender Schulden ihre Investitionen bremsen. Das bekommt nun auch eine Reihe konkreter Projekte zu spüren. Eine Auswahl.
Weiterlesen »