Bei einem Grossbrand auf einem Hof in Mörschwil im St. Galler Kanton SG wurden zwei Scheunen zerstört. Rund 80 Feuerwehrleute konnten verhindern, dass sich das Feuer auf weitere Häuser ausbreitete. Für Roman Schildknecht und seinen Bruder ist der emotionale Schaden enorm, da sie nicht wieder ganz bei null beginnen können. Trotz des schweren Verlustes wollen sie nach vorne blicken.
Zwei Scheunen des Hof s von Roman Schildknecht in Mörschwil SG sind nach einem Brand zerstört. Der emotionale Schaden sei riesig. Doch die beiden Brüder wollen nun positiv nach vorne blicken.
Dort, wo am Samstagmorgen noch das Leben pulsierte, stehen heute nur noch verkohlte Balken. Dort, wo am Samstagmorgen zwei Scheunen in Vollbrand standen, herrscht jetzt nur noch Stille. Vor der Brandruine stehen Roman Schildknecht, sein Bruder, derDer Geruch von verkohltem Holz liegt noch in der Luft, verbrannte Balken ragen wie Mahnmale in den blauen Himmel.
«Der emotionale Schaden ist riesig», sagt Roman Schildknecht gegenüber der St. Galler Seine Stimme ist ruhig, er wirkt relativ gelassen und «guter Dinge», wie er sagt. Doch ab und an wirkt seine Stimme etwas brüchig.
«Wir beginnen nicht wieder bei null, aber bei etwa 30. Das ist kein schönes Gefühl. Aber nun müssen wir vorwärts schauen. »und alarmierten die Bewohner im Wohnhaus, das Haus zu verlassen», erinnert sich Roman.
Die Nachricht traf ihn wie ein Schlag.
«Ich konnte mich emotional ein wenig auf das Bild, welches ich antreffen werde, vorbereiten. » Doch die Vorbereitung nahm ihm nicht den Schmerz, als er vor seinem brennenden Hof stand. Rund 80 Feuerwehrleute rückten am Samstagmorgen gegen 8.15 Uhr an. Zwei Scheunen standen am vergangenen Samstag in Vollbrand.
Retten konnte die Feuerwehr nichts mehr. - Kapo SG Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die erste Scheune bereits in Vollbrand. Das Feuer griff rasch auf eine zweite Scheune über.
«Diekonnte aufgrund ihres professionellen und schnellen Handelns die Ausbreitung des Feuers auf die anderen Häuser verhindern. Darüber sind wir extrem froh. »in seiner Frau vorging. Sie war seit Ausbruch des Feuers vor Ort: «Sie sagte mir, dass wenn es lichterloh brennt, sich jede Sekunde, in der dieSeine Frau musste mitansehen, wie die Einsatzkräfte eintrafen, Schläuche ausrollten und sich für den Einsatz positionierten – während die Flammen weiter um sich griffen.
Es sei kein Vorwurf an die Feuerwehrmänner. Aber es sei hart gewesen, zuzuschauen, wie die Scheunen des eigenen Unternehmens niederbrannten.atmet die Familie auf: «Wir sind einfach nur extrem dankbar, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind und das Feuer nicht auf die anliegenden Häuser übergriff. » Alles andere lasse sich regeln, so Roman Schildknecht.
«Wir gehen nicht davon aus, dass der Brand existenzbedrohend ist. In der Schweiz ist man verhältnismässig gut versichert. Und darauf zählen und hoffen auch wir. »Der Hofbesitzer und sein Bruder sind Kämpfer.
«Ich bin einfach ein positiver Mensch. Darum heisst es jetzt 'nach vorne schauen'», sagt Roman. Der direkte Früchteverkauf auf dem Hof ist zwar vorerst nicht mehr möglich, doch die Familie blickt optimistisch in die Zukunft: «Wir sind davon überzeugt, dass wir im Frühling 2027 wieder unsere Kundinnen und Kunden auf dem Hof bedienen können. »Denn trotz des Schicksalsschlags haben die beiden Brüder einen Lichtblick: «Unsere Früchtekulturen sind auf dem Feld. Sie sind nicht vom Brand betroffen. Darüber sind wir froh. »
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