SC Bern verliert im Penaltyschiessen gegen Servette, Biel unterliegt Lausanne 4:7

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SC Bern verliert im Penaltyschiessen gegen Servette, Biel unterliegt Lausanne 4:7
SC Bern, Servette Genf, EHC Biel

Der SC Bern verliert das Heimspiel gegen Servette im Penaltyschiessen. Der EHC Biel geht in Lausanne mit 4:7 unter, nachdem er zwischenzeitlich 3:1 geführt hatte.

Der SC Bern hat am Samstagabend sein Heimspiel gegen Servette Genf nach Penaltyschiessen verloren. Nach 60 Minuten stand es 2:2, in der Verlängerung fielen keine Tore, sodass die Gäste im Penaltyschiessen das bessere Ende für sich behielten. Für den SCB ist es eine bittere Niederlage im Kampf um die Playoff-Plätze.

Im ersten Drittel fielen zwischen dem SC Bern und Servette keine Tore. Beide Teams konnten aus je einem Powerplay keinen Profit schlagen. Die Partie blieb lange ausgeglichen und torarm.

SC Bern gleicht aus und geht in Führung

Für den Ausgleich der Mutzen war Dario Rohrbach besorgt, der nach 33 Minuten das 1:1 erzielte. Und noch vor der zweiten Pause war das Spiel gedreht: Waltteri Merelä traf im Powerplay zum 2:1 in der 39. Minute. Mit dieser knappen Führung ging der SCB in die Kabine.

Vier Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da glichen die Gäste aus: Dave Sutter erzielte das 2:2 für Servette in der 44. Minute. Dabei blieb es nach 60 Minuten – es kam zur Verlängerung. Weil dort keine Tore fielen, musste das Penaltyschiessen entscheiden. Dort behielt Servette das bessere Ende für sich und entführte beide Punkte aus Bern.

EHC Biel verliert wildes Spiel in Lausanne

Der EHC Biel verlor am Samstagabend ein wildes Spiel gegen Lausanne mit 4:7. Dabei führten die Seeländer zwischenzeitlich bereits mit 3:1, ehe die Waadtländer das Spiel drehten und am Ende deutlich gewannen.

In Lausanne geriet Biel zunächst in Rückstand: Jason Fuchs brachte die Waadtländer in Führung. Mark Sever gelang nach elf Minuten der Ausgleich – es war gleichzeitig der Zwischenstand nach dem ersten Drittel. Der Start ins Mitteldrittel gelang den Seeländern optimal: Cédric Aeschbach in der 21. Minute und Jonah Neuenschwander in der 22. Minute sorgten für eine 3:1-Führung.

Nach 27 Minuten gelang Lausanne der Anschlusstreffer durch Ahti Oksanen. Sieben Minuten später war die Bieler Führung dahin: Romain Loeffel glich für Lausanne aus. Mit einem 3:3 ging es in die zweite Pause.

Wilde Schlussphase in Lausanne

Im Schlussdrittel gingen die Bieler erneut in Führung. Victor Söderström traf im Powerplay zum 4:3 in der 48. Minute. Doch die Freude hielt nur gerade 14 Sekunden: Ahti Oksanen glich für Lausanne zum 4:4 aus.

In doppelter Überzahl schlugen die Waadtländer dann nach 51 Minuten erneut zu: Nathan Vouardoux traf zum 4:5 aus Bieler Sicht. Dabei blieb es nicht: Lausanne schlug noch zweimal zu und stellte den Endstand von 7:4 her. Für den EHC Biel ist es eine schmerzhafte Niederlage, die im Kampf um die Playoff-Plätze weh tut.

Beide Spiele zeigen, wie eng es in der National League zugeht. Während der SC Bern im Penaltyschiessen unterlag, kassierte der EHC Biel eine deutliche Niederlage nach zwischenzeitlicher Führung. Die Teams müssen sich nun schnell erholen, um in den nächsten Partien wieder zu punkten.

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