Mindestens 9 Tote und über 4000 Verletzte durch explodierende Pager in einem Vorfall, der den Verdacht auf eine israelische Sabotage gegen die Hisbollah nährt. Gerüchte besagen, dass Israel Sprengstoff in Pager aus Taiwan versteckt und diese zur Explosion gebracht hat.
«Komplexer Angriff auf die Lieferkette»: Wurden die Hisbollah -Pager von Israel mit Sprengstoff präpariert?
Demnach stammten die Piepser vom Hersteller Gold Apollo in Taiwan, einem kleinen Produktionsbetrieb mit Hauptquartier in Neu-Taipeh. Bei den meisten der Pager handelte es sich angeblich um das Modell 924. Israel gelang es, eine kleine Menge von Sprengstoff in den Geräten zu verstecken. Die «New York Times» sprach von 30 bis 60 Gramm.
In den Augen von N.R. Jenzen-Jones, der Direktor der Washingtoner Denkfabrik Armament Research Services, gibt es nur eine Erklärung: «Ein komplexer Angriff auf die Lieferkette.» Er jedenfalls könne sich nicht vorstellen, dass die Geräte während des Transports abgefangen und verändert worden seien, sagte Jenzen-Jones im Gespräch mit CH Media.
In einer Stellungnahme sagte das amerikanische Aussenministerium, niemand habe Washington vorgängig über die Attacke informiert. «Die USA waren daran nicht beteiligt», sagte der Ministeriumssprecher Matthew Miller. Die israelische Regierung gab vorerst keine Stellungnahme ab.
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