Der Steuerfuss bleibt bei 119 Prozent. Geplante Investitionen von 23,3 Millionen Franken lassen die Verschuldung steigen.
Rüti budgetiert 2,3 Millionen Franken Überschuss Der Steuerfuss bleibt bei 119 Prozent, während der Ressourcenausgleich auf 30,6 Millionen Franken steigt. Geplante Investitionen von 23,3 Millionen Franken lassen die Verschuldung wachsen.
Die Gemeinde Rüti budgetiert für 2027 einen Überschuss von 2,3 Millionen Franken, wie sie in einer Mitteilung bekannt gibt. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 119 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresbudget verbessert sich das Ergebnis um 2,6 Millionen Franken, da der Ertrag im Steuerhaushalt um 6,5 Millionen Franken steigt, während der Aufwand um 3,9 Millionen Franken zunimmt.
Den grössten Einfluss auf die Einnahmeseite hat der kantonale Finanzausgleich: Da die Steuerkraft von Rüti vergleichsweise schwächer ist, erhöht sich der Ressourcenausgleich um 2,3 Millionen auf insgesamt 30,6 Millionen Franken. Bei den Gemeindesteuern, insbesondere den Grundstückgewinnsteuern, ergibt sich gegenüber dem Vorjahresbudget eine Verbesserung von knapp 1,5 Millionen Franken. Weitere Mehreinnahmen entstehen durch Bewertungsgewinne von 2,5 Millionen Franken aus der Neubewertung der Grundstücke Bandwies und Werkstrasse 14 und +18 sowie aus Baurechtszinsen.
Rund 2,2 Millionen Franken davon hängen jedoch vom Ausgang einer Urnenabstimmung 2027 zum Geschäft Bandwies ab. Auf der Ausgabenseite entfällt ein Grossteil des Mehraufwands auf den Bildungsbereich, namentlich die Umsetzung der «Integrationsstruktur plus» und höhere Lohnkosten für Lehrpersonen. Für 2027 plant Rüti Nettoinvestitionen von 23,3 Millionen Franken, hauptsächlich für Schulliegenschaften – darunter der Neubau des Schulhauses Ferrach inklusive Turnhalle für sieben Millionen Franken. Da diese Investitionen nicht vollständig aus eigenen Mitteln finanzierbar sind, steigt die Verschuldung.
Der Finanzplan für 2027 bis 2030 rechnet mit einem Ertragsüberschuss von insgesamt 9,8 Millionen Franken. Das Budget 2027 kommt an der Gemeindeversammlung vom 30. November zur Abstimmung.
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