Ein russischer Flyer zur Anwerbung von Soldaten tauchte an der Universität Bern auf und verschwand schnell wieder. Was steckt dahinter?
Zwischen Aushängen von Studentenverbindungen und Korrektorats-Angeboten hing letzte Woche am Anschlagbrett der Universität Bern ein russischer Rekrutierungsflyer. Entdeckt hat ihn ein News-Scout: «Ich war schockiert und irritiert zugleich», so der Student, «keine Ahnung, wie der Flyer dorthin kam, aber am nächsten Tag war er wieder weg.» Die Universität Bern hatte vom Flyer oder anderen russischen Flugblättern keine Kenntnisse.
Allein aufgrund der russischen Sprache und des in der Schweiz geltenden Söldner-Verbots kann sich Makhortykh nicht vorstellen, dass der Flyer tatsächlich Schweizer anwerben möchte. Viel mehr vermutet er, dass es sich um einen bösen Scherz handelt, der jedoch für ukrainische und regimefeindliche russische Studenten und Studentinnen verstörend sein kann.
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