Alle Verbandsgemeinden – ausser der Standortgemeinde Gränichen – haben beschlossen, den «Zinggenacher» abzureissen. Jetzt wo der Rückbau bevorsteht, gehen im Dorf die Diskussionen los.
Alle Verbandsgemeinden – ausser der Standortgemeinde Gränichen – haben beschlossen, den «Zinggenacher» abzureissen. Jetzt wo der Rückbau bevorsteht, gehen im Dorf die Diskussionen los.
Obwohl die Mehrheit der Versammlung entschieden hat, den Kredit zurückzuweisen, war eigentlich da schon klar: Der Zinggenacher kommt weg, das haben die beteiligten Gemeinden bereits im Vorfeld verbandsintern beschlossen, der Mist war also eigentlich schon geführt. Dazu kommt: Im Nachgang fiel dem Gränicher Gemeinderat auf, dass die Abstimmung eigentlich nicht nötig gewesen wäre. Als der Gemeindeverband gegründet wurde, haben sich die beteiligten Gemeinden dazu verpflichtet, ihren Teil an einen allfälligen Rückbau beizusteuern. Heisst: Der Betrag, wie hoch er denn auch ist, gilt als gebundene Ausgabe, da hat die Gemeindeversammlung kein Mitspracherecht.
Bereits an der Wintergmeind 2023 war festzustellen, dass die Gränicher Volksseele am Zinggenacher hängt. Oder zumindest an einer lokalen Entsorgungsstelle. Darum verkündete der Gemeinderat, dass man im Dorf immer noch eine Lösung finden könne. Im Budget 2025 der Gemeinde sind nun 180’000 Franken eingestellt, falls im kommenden Jahr noch eine Gränicher Lösung erarbeitet werden soll.
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