Cristiano Ronaldo flog nach Madrid zurück, nachdem Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus ihn für das anstehende Spiel nicht aufgestellt hatte. Fans protestieren mit Plakaten vor dem Sitz des portugiesischen Fussballverbands und in Lissabon für ihren Kapitän. Verbandspräsident Pedro Proença will nun ein Gespräch zwischen Ronaldo und Jesus vermitteln, um eine Rückkehr des Superstars in die Nationalmannschaft zu ermöglichen. Auch Finnlands Trainer Jacob Friis scherzte über Ronaldos Aktion, was im Presseraum jedoch nicht für Begeisterung sorgte.
Cristiano Ronaldo verliess das Quartier der portugiesischen Nationalmannschaft und flog per Privatjet nach Madrid, nachdem Trainer Jorge Jesus ihn nicht aufstellte. Vor der FPF -Zentrale und im Lissabonner Stadtzentrum wurden Protestplakate aufgehängt – der Verband liess sie nach rund 45 Minuten entfernen.
Verbandspräsident Pedro Proença will nun ein Treffen zwischen Ronaldo und Jesus vermitteln, um eine Rückkehr des Superstars zu ermöglichen. Finnlands Nationaltrainer witzelte auch über die Aktion Ronaldos – kein Reporter fand es aber lustig.t weiter in Bann. So erhält Portugals Superstar Cristiano Ronaldo nun auch öffentliche Unterstützung seiner Fans.
Vor der neuen Zentrale des portugiesischen Fussball-Verbands FPF und im Zentrum von Lissabon wurde jeweils ein grosses Protestplakat aufgehängt, auf dem je ein Foto von CR7 und von Nationaltrainer Jorge Jesus zu sehen war. Die Botschaft an Ronaldo war: «Du wirst immer unser Captain sein». Neben dem Foto des Trainers steht der Satz: «Du bist der Aufgabe nicht gewachsen». Der portugiesische Verband reagierte schnell: Nach etwa 45 Minuten wurde das Plakat wieder entfernt.
Einem Bericht der Zeitung «Correio da Manhã» soll der FPF dafür eigens die Stadtverwaltung von Oeiras eingeschaltet haben. In der Vorstadt von Lissabon liegt die neue FPF-Zentrale Cidade do Futebol. Das ist aber noch nicht alles. So scherzte nun sogar ein Nationaltrainer einer kleinen Fussballnation über den Eklat des Superstars.
Finnlands Trainer Jacob Friis haute auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Albanien am Samstag einen Witz über Ronaldo raus. Friis sagte im Hinblick auf sein Kader: «Gestern ist keiner der Spieler mit einem Privatflugzeug abgereist, also sind alle einsatzbereit. » Nach seinem Spott blieb es aber ruhig im Saal – was den Dänen störte.
«Habt Ihr den Witz zu Beginn nicht verstanden? », fragte er die Reporter am Schluss der Veranstaltung. Als einer bejahte, nervte sich Friis scherzhaft darüber, wie typisch finnisch eine solche Nicht-Reaktion sei.
«Da kam absolut nichts. Ihr habt mich wie einen verdammten Idioten aussehen lassen! », meinte er. Zur Erinnerung: Jorge Jesus hatte Ronaldo am vergangenen Sonntag beim Nations-League-Spiel in Norwegen nicht eingesetzt und danach angekündigt, den Rekordnationalspieler des Landes auch in der nächsten Partie gegen Dänemark nur auf die Bank zu setzen.
Der 41-jährige Stürmerstar verliess daraufhin das Quartier der Nationalmannschaft und liess sich in einem Privatjet in die spanische Hauptstadt Madrid fliegen. Portugals Verbandspräsident Pedro Proença möchte nun ein Treffen zwischen Ronaldo und Jorge Jesus arrangieren und zwischen den beiden vermitteln. Das berichtet ebenfalls «Correio da Manhã». Proenças Ziel ist demnach, dass Ronaldo wieder für die Nationalmannschaft spielt.
Welchen Druck die Anhänger des fünfmaligen Weltfussballers des Jahres erzeugen können, war bereits im Sommer während der Weltmeisterschaft in den USA zu sehen. Da tauchte bei Instagram ein gefälschter Post der Freundin des portugiesischen Nationalspielers João Neves auf, in dem Ronaldo zum Rücktritt verurteilt wurde. Obwohl schnell klar war, dass es sich nicht um eine echte Stellungnahme der Schauspielerin Madalena Aragão handelt, wurde sie in den sozialen Netzwerken massiv von Ronaldo-Fans beschimpft und beleidigt.
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