Entgegen anders lautenden Erwartungen hält Roche am Tag der Umsatzveröffentlichung an den Jahresvorgaben fest. Während die Kommentare der Analysten unterschiedlich ausfallen, fällt das Urteil der Börse unmissverständlich aus.
-Rangliste auf dem zweitletzten Platz wieder. Zuletzt verliehen den Valoren Spekulationen etwas auftrieb, wonach der Pharma- und Diagnostikkonzern aus Basel seine diesjährigen Finanzziele erhöhen könnte. Losgetreten wurden diese Spekulationen durch einen entsprechenden Kommentar der US-Investmentbank Jefferies.in Basel allerdings partout nichts wissen und hält an den bisherigen Zielen fest.
Die Analystenkommentare fallen hingegen unterschiedlich aus. Für die Zürcher Kantonalbank etwa bewegt sich die Umsatzentwicklung im dritten Quartal im Rahmen der Markterwartungen. Die Zürcher Bank hebt ihrerseits insbesondere die erfreuliche Absatzentwicklung beim Augenmittel Vabysmo hervor.
Für J.P. Morgan ist vor allem der erstarkte Franken ein Spielverderber für Roche. Die US-Investmentbank rechnet auf Basis der vorliegenden Umsatzzahlen mit rückläufigen Gewinnerwartungen von bis zu 5 Prozent. Rund die Hälfte davon dürfte im Zusammenhang mit negativen Währungseffekten stehen, die andere Hälfte hingegen auf die verhaltene Absatzentwicklung entfallen. J.P.
Wie aus den Handelsräumen hiesiger Banken verlautet, ist der Umsatzbeitrag aus dem Pharmageschäft von geringer Qualität. Diese Stimmen spielen auf den Umstand an, dass sich im dritten Quartal vor allem die vom Patentablauf betroffenen Krebsmittel Herceptin, Avastin und Rituxan besser als erwartet verkauft haben. Bei künftigen Wachstumstreibern wie Ocrevus, Perjeta oder Tecentriq blieb der Absatz den Erwartungen einiges schuldig.
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