Mirjam Christ-Crain schreibt Medizingeschichte und beherrscht seit Jahren den Balanceakt zwischen Karriere und Familienleben. Am Dienstag erhält sie den renommierten Otto-Nägeli-Preis.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieMirjam Christ-Crain schreibt Medizingeschichte und beherrscht seit Jahren den Balanceakt zwischen Karriere und Familienleben. Am Dienstag erhält sie den renommierten Otto-Nägeli-Preis.«Sie ist nur so gross wie eine Erbse, hat aber Auswirkungen auf unser gesamtes Leben.
Erklärt die 49-Jährige, wie sie auf die Fährte gekommen ist, die dazu geführt hat, dass man einen Oxytocinmangel nun belegen kann, klingt das nach einem komplexen wissenschaftlichen Detektiv-Puzzle mit kleinstmöglichen Teilchen – das sie mit grosser Leidenschaft zusammenzusetzen weiss. Dabei wurde ihr die wissenschaftliche Forschung nicht in die Wiege gelegt. «Ich war kein Kind, das mit Stethoskopen spielte und Ärztin werden wollte», sagt Christ-Crain.
Das klingt überaus ambitioniert. Woher kommt dieser Ehrgeiz? So richtig erklären kann Christ-Crain das auch nicht. «In meiner Jugend war Leistung nicht so wichtig, ausser im Sport», sagt sie, die als Mittelstreckenläuferin für die Old Boys Schweizer-Meisterschafts-Medaillen erlief. Zuerst im Kleinbasel und später in Binningen aufgewachsen, war ihr der Grossvater ein Vorbild. Dieser war Chemiker und Forschungsleiter der damaligen Hoffmann-La Roche gewesen.
Und nun den mit 200’000 Franken dotierten Otto-Nägeli-Preis – das Geld will sie für die weitere Erforschung der Hirnanhangdrüse einsetzen. Christ-Crain ist erst die sechste Frau, welche diese Auszeichnung erhält, die seit 1960 jährlich und nun alle zwei Jahre verliehen wird. «Es ist die Anerkennung für meine Arbeit», meint Christ-Crain. Aber genauso freue sie sich, «wenn ich von den Studierenden zum ‹best teacher› ernannt werde».
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