Remo Freuler fehlen nur noch vier Einsätze zum 100. Länderspiel für die Schweiz. Vor dem Duell mit Slowenien spricht der Nati-Routinier über die magische Marke und seinen neuen Nebenmann Ardon Jashari.
Freuler: «Was später mit Granit passieren wird, werden wir sehen» Remo Freuler äussert sich an der Medienkonferenz der Schweizer Nationalmannschaft vor dem Spiel gegen Slowenien zum Ausfall von Granit Xhaka.
Remo Freuler fehlen nur noch vier Einsätze zum 100. Länderspiel für die Schweiz. Vor dem Duell mit Slowenien spricht der Nati-Routinier über die magische Marke und seinen neuen Nebenmann Ardon Jashari. Remo Freuler steht bei 96 Länderspielen und bezeichnet die mögliche 100 als «Meilenstein» seiner Karriere.
Ohne Granit Xhaka muss sich Freuler im Mittelfeld neu orientieren – von Ardon Jashari hält er aber sehr viel. In der Nations League will die Schweiz am Samstag den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren. Freuler warnt aber vor Sloweniens kompakter Defensive. Mit 34 Jahren hat Remo Freuler noch einmal ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Im Sommer verliess der Schweizer Mittelfeldspieler nach vielen Jahren Italien und wechselte zu Olympiakos Piräus. Gleichzeitig steht er in der Nationalmannschaft vor einer besonderen Marke: Freuler hat inzwischen 96 Länderspiele absolviert – die 100 rückt immer näher.
«100 Länderspiele sind eine schöne Zahl. Wenn ich diese erreichen kann, wäre es ein Meilenstein in meiner Karriere», sagt Freuler vor dem Nations-League-Spiel gegen Slowenien am Samstag in Luzern.
«Das würde mich sehr stolz machen. Da kann man sicher auch in Zukunft mit einem Lächeln auf diese Zahl zurückblicken. »Zunächst gilt Freulers Fokus aber Slowenien. Nach den beiden 3:0-Siegen gegen Nordmazedonien und Schottland will die Schweiz ihren perfekten Start in die Nations League fortsetzen.
Freuler erwartet dabei viel Geduld.
«Im letzten Duell hatten wir grosse Mühe gegen Slowenien, weil sie so tief standen. Ich erwarte ein ähnliches Spiel», sagt der 34-Jährige. Für ihn ist das erste Heimspiel seit der WM ohnehin speziell, denn in Luzern gelang Freuler zwischen 2014 und 2016 der Durchbruch, ehe er ins Ausland wechselte.
«Es ist immer schön und emotional für mich, nach Luzern zurückzukehren. »Während Jahren bildete Freuler mit Granit Xhaka das Herzstück der Schweizer Mannschaft. Weil der Captain beim aktuellen Zusammenzug aus bekannten Gründen fehlt, spielt Freuler nun an der Seite von Ardon Jashari.
«Was mit Granit passiert, werden wir sehen. Es war immer schön, mit ihm zu spielen», sagt Freuler. Für ihn ändere ein neuer Nebenmann grundsätzlich wenig an der Herangehensweise: «Ich muss meine Rolle immer anpassen, – egal mit wem ich spiele. Jeder Spieler hat seine eigenen Qualitäten.
»Von Jashari hält Freuler viel: «Ardon ist ein super Spieler. » Entscheidend sei für den 24-Jährigen nun, regelmässig zum Einsatz zu kommen.
«Ich hoffe, dass er bei Milan mehr Einsatzzeit kriegt als letztes Jahr. Wenn er viel spielt, kommt er auch mit viel Elan und Nati. »Auch Freuler selbst musste sich diesen Sommer an ein neues Umfeld gewöhnen. Nach über 300 Serie-A-Spielen wechselte er im August von Bologna zu Olympiakos Piräus.
Beim griechischen Rekordmeister hat er inzwischen auch sportlich Fuss gefasst und zuletzt regelmässig von Beginn an gespielt. Beim 2:1 in der Europa League gegen Jagiellonia und beim 1:0 gegen Levadiakos bereitete er jeweils einen Treffer vor.
«In einem gewissen Alter macht man sich Gedanken über die Zukunft. Wie sehen die nächsten Jahre aus? Für mich selber, die Familie und die Karriere», erklärt Freuler seinen Wechsel. Die Entscheidung scheint er nicht zu bereuen.
«Es läuft sehr gut, wir sind sehr glücklich, der Verein ist überragend und hat mich bei der Ankunft grossartig unterstützt. » Nun wartet erst einmal wieder die Nati. Und die grosse Marke, die noch in diesem Herbst fallen könnte: Noch vier Einsätze fehlen Freuler zum 100. Länderspiel.
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