Der Sommer 2023 hat in Europa Spuren hinterlassen: die Flüsse sind ausgetrocknet, die Meere überhitzt. Die Daten des EU-Klimadienstes C3S zeigen, dass die Abflussmengen auf historische Tiefstände gesunken sind, während die Wassertemperaturen Rekorde brechen. Diese Extremwetterbedingungen haben zu einer massiven Zunahme von Waldbränden geführt, die die Luftqualität verschlechtert haben.
Der europäische Sommer 2023 hat einen traurigen Rekord aufgestellt: Die Flüsse in der Region führten die geringsten Abflussmengen seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1992.
Gleichzeitig wurden rund um den Kontinent ungewöhnlich hohe Meeresoberflächentemperaturen gemessen, insbesondere im westlichen und zentralen Mittelmeer, wo starke bis außergewöhnliche maritime Hitzewellen auftraten. Diese Kombination aus Trockenheit an Land und Hitze auf See verschärfte den Hitzestress für die Bevölkerung und führte zu einer Rekordzahl von Waldbränden, die Millionen Menschen Luftverschmutzung aussetzten.
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