Kurz vor dem Urnengang hat der Regierungsrat zwei Stimmrechtsbeschwerden gegen die Abstimmung zum neuen Bushof in Nottwil abgelehnt. Die Gemeinde bestätigt, dass die Abstimmung ordnungsgemäss durchgeführt werden kann, trotz Kritik von Sicherheitsexperten und Anrainern zu den Dimensionen des Projekts.
Gegen die Abstimmung um einen neuen Bushof in Nottwil sind zwei Stimmrechtsbeschwerden eingegangen. Kurz vor dem Abstimmung stermin hat der Regierungsrat beide abgelehnt. Am kommenden Sonntag entscheidet die Nottwil er Bevölkerung an der Urne, ob der Bahnhof umgestaltet werden soll.
Kern des Projekts ist die neu vorgesehene direkte Anfahrt für den Bus. Es seien keine Mängel festgestellt worden.
«Die Abstimmungen können somit ordnungsgemäss durchgeführt werden. » Änderungen würden aufgrund der noch laufenden Rechtsmittelfrist vorbehalten, heisst es weiter. Die Gemeinde versichert jedoch, dass die Ergebnisse «ordnungsgemäss ausgezählt und am Abstimmungssonntag veröffentlicht werden». Der geplante Bushof wird nicht mehr nur auf politischem Weg bekämpft.
Kurz vor dem Urnengang ist beim Kanton eine Beschwerde gegen die Abstimmung eingegangen. Komitee findet Nottwiler Bushof «unausgereift» und «gefährlich» – die Gemeinde wundert sich über die Kritik Die Umgestaltung des Nottwiler Bahnhofs sorgt für Widerstand. Vor dem Urnengang mischt sich ein Sicherheitsexperte in die Debatte ein. Auf dem Gelände sei nicht genug Platz für grosse Gelenkbusse.
Ein Buswendeplatz soll den Bahnhof aufwerten. Die Dimensionen des Vorhabens sorgen für Widerstand bei Anrainern. Dazu gehört die «Beachbar», die um ihr Sommergeschäft fürchtet. Copyright © Luzerner Zeitung.
Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Luzerner Zeitung ist nicht gestattet.
Nottwil Bushof Abstimmung Regierungsrat Luzern
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Kanton Obwaldner Regierungsrat beantragt Kredit zur Vereinfachung der SteuerdeklarationDer Regierungsrat von Obwald erteilt einen Antrag auf einen Kredit von rund 1,4 Millionen Franken, um die Steuerdeklaration für die Steuerpflichtigen zu vereinfachen. Durch vorausgefüllte Daten und Bildverarbeitung sollen die Verfahren beschleunigt und bis 2031 etwa 1,1 Millionen Franken Einsparungen erzielt werden. Das Projekt dient als Pilot für die Einführung der Individualbesteuerung 2032 und wird gemeinsam mit Nidwalden umgesetzt.
Weiterlesen »
Basler Regierungsrat plant sechs neue Kunstrasenplätze zur Kapazitätserhöhung im BreitenfußballDer Regierungsrat in Basel beantragt rund 18 Millionen Franken für die Errichtung von sechs Kunstrasenfelder an bestehenden Sportanlagen, um das Breitenfußballangebot ganzjährig zu erweitern und wetterbedingte Spielausfälle zu reduzieren. Bereits ein Feld am Rankhof wurde im Oktober 2025 verlegt, doch wetterbedingte Probleme traten auf. Die Projektierung soll drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen.
Weiterlesen »
Regierungsrat beschließt Instandsetzung der Blattibach-BrückeDer Regierungsrat hat die Instandsetzung der Blattibach-Brücke beschlossen, um deren Nutzung für weitere 50 Jahre zu sichern. Mit Gesamtkosten von 710'000 Franken wird der letzte Abschnitt der Sanierung der Melchtalerstrasse umgesetzt. Die Brücke wird unter anderem erdbebensicher gemacht und bleibt während der Bauarbeiten befahrbar.
Weiterlesen »
Kanton Thurgau: Regierungsrat kritisiert Verschärfung der HärtefallklauselDer Kanton Thurgau befürwortet strenge Landesverweisungen nach schweren Gewaltdelikten. Die vorgeschlagene Änderung des Strafgesetzbuchs sieht er kritisch.
Weiterlesen »
