Ein 24-jähriger Luzerner wurde auf der Heimfahrt von einem anderen Fahrgast zurechtgewiesen. Ihm wurde aufgrund seiner Hautfarbe nicht zugetraut, ein Ticket für die 1. Klasse zu haben. Der Vorwurf zeugt von Alltagsrassismus.
«Dies ist die 1. Klasse. Sie brauchen ein Ticket für die 1. Klasse, um hier sitzen zu können», sagte ein älterer Herr dem 24-Jährigen aus Luzern, der gerade auf dem Weg nach Hause ist. Gegenüber 20 Minuten erzählt er von diesem Abend. Er war bei Freunden und nahm den Zug um 23.00 Uhr nach Hause . Von seinen Freunden wurde der junge Mann an den Bahnhof gebracht und als der Zug kam, stieg er ein. Er steigt nicht in der 1.
Vom Vorfall will sich der junge Mann nicht einschüchtern lassen. Er nutze den ÖV weiterhin und es motiviere ihn auch ein bisschen. «Ich möchte mich so weit hocharbeiten, dass ich über solchen Menschen stehe und dies in jeglicher Hinsicht», antwortet er auf die Frage, wie ihn den Vorfall verändert habe. 20 Minuten hat beim Psychologen Dieter Studer nachgefragt, wie dieser Fall einzustufen ist.
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