Die Schweiz gehört weltweit zu den am besten aufgestellten Ländern, wenn es um die Rahmenbedingungen im Tourismus geht.
Im neu lancierten Travel & Tourism Development Index des World Economic Forum und der Zurich Insurance Group belegt die Schweiz mit 4.97 Punkten Rang 9 von 110 untersuchten Volkswirtschaften.
So sieht das Top-10-Ranking aus: Japan verdanke den Spitzenplatz Faktoren wie der Kultur, den Städten oder dem öffentlichen Verkehr. Zudem habe das Land Hürden für internationale Reisende abgebaut.
Ferner locke es auch ausserhalb beliebter Städte und jenseits der Hochsaison Touristen an, womit die Überlastung an einzelnen Orten abnehme, hiess es. Albanien legt zu In den Jahren 2024 bis 2026 hätten sich die touristischen Bedingungen in fast allen Ländern verbessert, so die Studie. Die grösste Indexsteigerung verbuchte Albanien. Das Land hat dabei zehn Plätze gewonnen und liegt neu auf Rang 53.
Stark zulegen konnten auch Länder in Südostasien wie Laos oder Vietnam. Was der Index nicht misst Box aufklappen Box zuklappen Der Index zeigt nicht an, wie beliebt ein Land bei Touristen ist. Vielmehr misst er, wie gut die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und widerstandsfähige Entwicklung des Reise- und Tourismussektors sind.
Krisenresistenz wird wichtiger Wenn es um die Attraktivität eines Reiseziels gehe, komme es zunehmend darauf an, wie gut dieses unerwartete Störungen abfedern und weiter funktionieren könne, selbst wenn Flüge ausfallen, eine Hitzewelle einsetzt oder wichtige Systeme ausfallen, hielt Cara Morten, Leiterin Global Businesses and Operations bei der Zurich, fest. Das Ende der Rangliste Box aufklappen Box zuklappen Ganz am Ende der Rangliste befinden sich die Staaten Nigeria, Angola, Benin, Malawi, Kamerun, Sierra Leone und zuletzt Mali.
Die Reisebranche bleibt rund um den Globus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. 2025 trugen Reisen und Tourismus laut Daten der UNO weltweit 11.6 Billionen US-Dollar zur Weltwirtschaft bei, während der Sektor gemäss dem World Travel & Tourism Council rund 366 Millionen Menschen beschäftigte. Das Council schätzt, dass der Branche bis 2035 43 Millionen Arbeitskräfte fehlen könnten. Diskutieren Sie mit:
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