Putins Schattenflotte: 107 Schiffe wechseln unter russische Flagge

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Putins Schattenflotte: 107 Schiffe wechseln unter russische Flagge
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Westlicher Druck setzt Russlands Schattenflotte zu. 107 Schiffe wechseln ins russische Register – und erschweren damit den Zugriff anderer Staaten.

Putin holt 107 Schiffe unter russische Flagge – das steckt dahinterWestliche Staaten setzen Schiffe der russischen Schattenflotte zunehmend unter Druck. Die Zahl der Tanker mit falscher Flagge ist deutlich eingebrochen.

Doch Moskau reagiert: Immer mehr Schiffe werden direkt unter russischer Flagge registriert. Die Zahl russischer Schattenflotten-Schiffe mit falscher Flagge sank laut einem neuen Bericht von 101 auf 45. Damit erhalten die Tanker einen klareren rechtlichen Status – und erschweren anderen Staaten den Zugriff auf hoher See. Westliche Sanktionen setzen Russlands Schattenflotte unter Druck.

Die Zahl der Schiffe mit falscher Flagge ist deutlich gesunken – gleichzeitig registriert Moskau immer mehr Tanker direkt unter russischer Flagge. Die Zahl der Schiffe aus Russlands Schattenflotte, die unter falscher Flagge fahren, ist laut einem neuen Bericht deutlich gesunken. Zwischen Oktober 2025 und Juni 2026 fiel sie von 101 auf 45. Gleichzeitig wuchs jedoch das russische Schiffsregister stark.

Seit Anfang 2025 wurden 107 Schiffe neu unter russischer Flagge registriert. Insgesamt stieg die Zahl der dort eingetragenen Schiffe um 36 Prozent auf 382. Hintergrund ist laut dem finnischen Thinktank CREA der zunehmende Druck westlicher Staaten. Offene Register wie Panama, Barbados oder Palau hätten ihre Kontrollen verschärft, während europäische Staaten wiederholt verdächtige Schiffe überprüften oder festsetzten.

Der Wechsel unter russische Flagge erschwert solche Zugriffe. Auf hoher See unterstehen Schiffe grundsätzlich der Gerichtsbarkeit ihres Flaggenstaats. Ein gültig russisch registrierter Tanker kann deshalb nicht allein wegen seiner Zugehörigkeit zur Schattenflotte von anderen Staaten durchsucht oder beschlagnahmt werden. Der Bericht zeigt damit vor allem eine Verschiebung: Die westlichen Massnahmen erschweren den Betrieb unter falscher Flagge, bringen die Schiffe aber nicht zwingend aus dem Verkehr. Stattdessen weicht Russland zunehmend auf die eigene Flagge aus.

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