Die Schweizerische Post streicht möglicherweise 60 IT-Stellen aufgrund einer umfassenden Transformation.
Die Informatik werde neu ausgerichtet, ein Konsulationsverfahren mit den Sozialpartner werde ebenfalls vorbereitet, heisst es von Seiten der Post. Die Schweizerische Post plant den Abbau von rund 60 IT-Stellen sowie etwa 20 Vertragsänderungen.
Als Grund nennt die Post eine umfassende Transformation ihrer Informatik mit dem Ziel tieferer Kosten und KI-Einsatz. Die Schweizerische Post plant einen Stellenabbau im Informatikbereich. Rund 60 Arbeitsplätze könnten wegfallen, zudem seien etwa 20 Änderungen von Arbeitsverträgen vorgesehen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Situation vertrauten Quellen. Die Post bestätigte entsprechende Überlegungen.
Die Schweizerische Post beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1500 Mitarbeitende im IT-Bereich in der Schweiz. Die Informatik werde neu ausgerichtet, ein Konsulationsverfahren mit den Sozialpartner werde ebenfalls vorbereitet, heisst es weiter. Dieses soll Mitte Juni starten. Die genannte Grössenordnung entspreche den aktuellen Überlegungen.
Verbindliche Zahlen könne das Unternehmen jedoch erst nach Abschluss des Prozesses, voraussichtlich im Herbst, nennen. Als Gründe nennt die Post eine umfassende Transformation ihrer Informatik. Ziel seien schnellere interne Prozesse, eine Vereinfachung der IT-Landschaft, tiefere Kosten sowie der effiziente und verantwortungsvolle Einsatz von künstlicher Intelligenz. Kritik kommt von der Gewerkschaft Syndicom.
Sie verweist darauf, dass die Post in den vergangenen Jahrenverlagert habe. Dies sei damals mit einem Fachkräftemangel begründet worden. Falls nun Arbeitsplätze in der Schweiz abgebaut würden, müsse diese Strategie überdacht werden, fordert die Gewerkschaft. IT-Arbeitsplätze seien für den Service public, die Datensicherheit und die digitale Infrastruktur der Post von zentraler Bedeutung und sollten prioritär in der Schweiz verbleiben.
Syndicom verlangt zudem Massnahmen zugunsten der betroffenen Mitarbeitenden, darunter Weiterbildungen, Umschulungen, Frühpensionierungen und einen Sozialplan. Die Post erklärte derweil, die ursprünglich geplante Erweiterung ihres IT-Standorts in Portugal werde derzeit nicht weiterverfolgt.
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
KI gefährdet Jobs: So rüstet sich die ReisebrancheJobs in der Reiseindustrie sind besonders stark durch KI gefährdet. Die Branchenplayer sind daran, KI als Hilfsmittel in den Berufsalltag zu integrieren.
Weiterlesen »
Blaualgen im Lauerzersee - tödliche Gefahr für HundeDie Blaualgenblüte wurde vergangene Woche sichtbar, inzwischen hat sich die Lage durch kühlere Temperaturen etwas beruhigt.
Weiterlesen »
Postbrand in Oftringen: So werden Betroffene entschädigtBei einem Fahrzeugbrand der Post wurde die gesamte Fracht zerstört. Die Post klärt nun, welche Sendungen betroffen sind und wer Anspruch auf Entschädigung hat.
Weiterlesen »
St.Gallen plant Stellenabbau bei der Reinigung von Amtshaus und RathausBeim Hausdienst für Amtshaus, Rathaus und Stadtpolizei sind 250 Stellenprozente zum Abbau vorgesehen. Das Reinigungspersonal fürchtet um ihre Jobs.
Weiterlesen »




