Polizei Jura warnt vor falschen Polizisten und Caller-ID-Spoofing

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Polizei Jura warnt vor falschen Polizisten und Caller-ID-Spoofing
Polizei Jura, Caller-ID-Spoofing, Telefonbetrug

Die Polizei Jura warnt vor Telefonbetrug durch falsche Polizisten, die ihre Opfer zu Hause bestehlen. Die Täter nutzen gefälschte Polizeinummern und zielen auf ältere Menschen.

Die Polizei Jura warnt aktuell vor einer Betrugsmasche, bei der sich Täter am Telefon als jurassische Polizisten ausgeben und insbesondere ältere Menschen ins Visier nehmen. Die Betrüger nutzen dabei gefälschte Telefonnummern, darunter sogar die Notrufnummer 117 und die Nummer der Polizeizentrale 032 420 65 65. Auf die angezeigte Nummer darf man sich laut den Behörden deshalb nicht verlassen. Die Täter behaupten beispielsweise, dass eine Ermittlung laufe, Bankkarten gesperrt oder gestohlen worden seien oder dass das Vermögen des Opfers in Gefahr sei. Anschließend erscheint ein Komplize, der sich ebenfalls als jurassischer Polizist ausgibt, bei der betroffenen Person zu Hause, um Wertgegenstände, Bankkarten oder Schmuck abzuholen.

So funktioniert die Betrugsmasche

Die Täter, häufig junge Personen, richten sich hauptsächlich an ältere Menschen. Sie nehmen telefonisch Kontakt auf und geben sich als jurassische Polizisten aus. Dabei behaupten sie etwa, dass eine Ermittlung laufe, Bankkarten gesperrt oder gestohlen worden seien oder dass die Vermögenswerte des Opfers in Gefahr seien. Ein Komplize, der sich ebenfalls als jurassischer Polizist ausgibt, erscheint anschließend bei der betroffenen Person zu Hause, um Wertgegenstände, Bankkarten oder Schmuck abzuholen.

Caller-ID-Spoofing: Gefälschte Polizeinummern

Telefonnummern können technisch manipuliert werden. Selbst wenn auf dem Display die Nummer 117 oder eine bekannte Polizeinummer erscheint, bedeutet dies nicht automatisch, dass tatsächlich die Polizei anruft. Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit bestätigt, dass sogenannte Caller-ID-Spoofing-Angriffe gefälschte Rufnummern anzeigen können. Die Schweizerische Kriminalprävention rät deshalb: Gespräch beenden, keine Angaben zu Vermögen oder Bankdaten machen und niemals Bargeld, Karten oder Schmuck an unbekannte Personen übergeben. Im Zweifel die Polizei selbst über die bekannte Nummer oder über 117 kontaktieren.

Präventionstipps der Polizei

Übergeben Sie niemals Bankkarten oder PIN-Codes an andere Personen. Wenn eine unbekannte Person oder jemand, der sich als Polizistin oder Polizist ausgibt, bei Ihnen erscheint, verlangen Sie einen Identitätsnachweis und rufen Sie die Polizeizentrale unter 032 420 65 65 an, um die Angaben zu überprüfen. Übergeben Sie einer unbekannten Person niemals etwas. Die Polizei betont, dass echte Polizisten niemals Wertgegenstände oder Bankkarten an der Haustür verlangen.

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