Papst Leo XIV. hat bei einem Treffen mit Vertretern der lutherischen Kirche die bisherigen Fortschritte im ökumenischen Dialog gewürdigt und einen verstärkten Fokus auf das 500. Jubiläum der Augsburger Konfession im Jahr 2030 angekündigt. Gleichzeitig rief der Papst in einer separaten Audienz zu einer stärkeren Verantwortung für die Schöpfung auf, kritisierte die Wegwerfkultur und fordete die Kirche auf, durch konkrete Maßnahmen wie Recycling und den Einsatz von Elektrofahrzeugen mit gutem Beispiel voranzugehen.
Papst Leo XIV. sieht im katholisch-lutherischen Dialog wichtige Fortschritte und verbindet diese mit einem Appell für mehr Umweltverantwortung. Papst Leo XIV. setzt Impulse für den ökumenischen Dialog und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung.
- Vatican Media Papst Leo XIV. hat bei einem Treffen mit Lutheranern die ökumenische Zusammenarbeit der vergangenen Jahrzehnte gewürdigt. Laut «domradio» verwies er dabei auf Besondere Bedeutung misst der Papst dem Jahr 2030 und dem 500. Jubiläum der Augsburger Konfession bei. Er regte an, deren gemeinsames ökumenisches Potenzial wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken.
Seit 1967 führen der Lutherische Weltbund und die katholische Kirche einen regelmässigen theologischen Dialog. Die derzeitige sechste Gesprächsphase läuft seit Anfang 2026 und beschäftigt sich mit weiteren Fragen«InfoVaticana» ordnet Leos Vorstoss historisch ein und verweist auf die ursprüngliche Bedeutung der Confessio Augustana. Das Dokument von 1530 sei zunächst auch mit dem Gedanken einer Verständigung innerhalb der Kirche verbunden gewesen. Leo XIV. knüpft damit an frühere ökumenische Initiativen an und verbindet sie mit einer Rückbesinnung auf die frühe Kirche.
Für 2030 erhofft er sich neue Impulse auf dem Weg zu einer sichtbaren Einheit. Bei einer weiteren Audienz sprach Leo XIV. über den Schutz der Schöpfung und einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen.
«Vatican News» berichtet, dass er die sogenannte Wegwerfkultur kritisierte und eine verantwortungsvollere Nutzung natürlicher Güter forderte. Dabei verwies der Papst auf Recycling und Kreislaufproduktion als mögliche Wege zu mehr Nachhaltigkeit. Die Hera-Gruppe übernimmt seit 2025 Umweltdienstleistungen im Seit April 2026 kommt auf dem Petersplatz zudem ein vollelektrisches Fahrzeug für die Müllsammlung zum Einsatz. Leo XIV. betonte, die Kirche müsse mit gutem Beispiel vorangehen und ihre eigenen Umweltziele praktisch umsetzen.
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