Der Orient-Express war einst der wichtigste Fernzug Europas. Vor hundert Jahren erhielt er eine neue Route, die durch die Ostschweiz führte. In den noblen Schlafwagen konnte man ab Buchs und Sargans bis nach Nordfrankreich, Rumänien oder Griechenland reisen. Doch die Herrlichkeit hatte ihre Tücken.
Der Orient-Express war einst der wichtigste Fernzug Europas. Vor hundert Jahren erhielt er eine neue Route, die durch die Ostschweiz führte. In den noblen Schlafwagen konnte man ab Buchs und Sargans bis nach Nordfrankreich, Rumänien oder Griechenland reisen. Doch die Herrlichkeit hatte ihre Tücken.Der Arlberg-Orient-Express bei einem Halt in Sargans in den späten 1930er-Jahren. Ein Perronverkäufer handelt mit Passagieren eines Schlafwagens nach Bukarest.Ein typischer 1.
Ab 1919 fuhr der Zug auf einer Alternativroute durch den Simplontunnel nach Italien und über den Balkan. Der Simplon-Orient-Express stellte auf diesem Weg die alte Verbindung nach Konstantinopel wieder her. Dieser Zug ist es auch, der in Agatha Christies Roman «Mord im Orient-Express» im Schnee stecken bleibt und zum Tatort wird.
Die Schlafwagen hatten Einzel- und Zweibettabteile. In den Kabinen gab es Waschbecken mit fliessendem Wasser, jedoch keine Duschen. Die Lokomotiven wechselten unterwegs häufig. Der Schweizer Abschnitt war schon in den späten Zwanzigerjahren elektrifiziert, während etwa in Frankreich noch jahrzehntelang schwere Dampfloks den Orient-Express zogen.
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