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Neue Demeter‑Regelungen ab 2032: Kälber müssen 120 Tage im Geburtsbetrieb bleiben

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Neue Demeter‑Regelungen ab 2032: Kälber müssen 120 Tage im Geburtsbetrieb bleiben
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Ab 2032 gilt für Demeter‑Betriebe eine verpflichtende Mindesthaltedauer von 120 Tagen im Geburtsbetrieb für alle Kälber. Zuvor war nur die erste Lebenswoche erlaubt. Die schrittweise Einführung, ursprünglich für 2031 geplant, wirft Fragen für Landwirte auf, die ihre Produktionsketten neu ausrichten müssen, z. B. über Initiativen wie Bärner Grasrind, um Fleisch in alternative Märkte zu bringen und den Antibiotikaeinsatz zu reduzieren.

Ab 2032 müssen alle Demeter -Tränker während mindestens 120 Tagen auf dem Geburtsbetrieb abgetränkt werden. Geplant wäre die vollständige Umsetzung per 2031 gewesen. Was bedeutet diese schrittweise Umstellung für Betriebe?

Wir haben nachgefragt. Die Einzelhaltung von Kälbern ist auf Demeter-Betrieben nur während der ersten Lebenswoche zulässig. Ab 2032 müssen alle Kälber auf den Demeter-Geburtsbetrieben abgetränkt werden. In der Basis tut sich etwas: Produzenten suchen Wege, ihr Fleisch in neue Kanäle zu verkaufen.

Beispielsweise mit der Initiative «Bärner Grasrind». Die Milchbranche hat ein ungelöstes Problem: Tränker verlassen im Immunloch den Geburtsbetrieb. Das ist ein altbekannter Missstand. Mit der Einführung der Kälberimpfung gegen fieberhafte Atemwegserkrankungen und der Einführung der Mindesthaltung auf dem Geburtsbetrieb von 21 Tagen machte die Branche einen Versuch, diese sensible Periode zu überbrücken. Das Fernziel: Den Antibiotika-Einsatz in der Kälberhaltung zu…

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