Norwegen bittet Portugal zur Revanche. Insbesondere die beiden Superstars der Teams geben zu reden.
Als Portugal vor zehn Tagen die Nations-League-Kampagne lancierte, war die Welt des Cristiano Ronaldo noch halbwegs in Ordnung. Der 41-Jährige stand beim 1:0-Sieg gegen Wales unter dem neuen Trainer Jorge Jesus in der Startelf.
Dass ihm ein Treffer wegen Abseits aberkannt worden war? Nur ein Schönheitsfehler. Live-Hinweis Box aufklappen Box zuklappen Verfolgen Sie das Duell zwischen Portugal und Norwegen am Sonntag ab 20:35 Uhr live auf SRF zwei. Doch beim 2:1 in Norwegen setzte Jesus seinen Captain 90 Minuten auf die Bank.
Ronaldo war darüber verärgert und trainierte danach weder am Montag mit den anderen Reservisten noch am Mittwoch nach der Weiterreise zum Dänemark-Spiel mit dem gesamten Team. Am Rande dieses Trainings kam es noch einmal zu einer kurzen Unterredung zwischen Ronaldo und Jesus. Aber als der Trainer am Mittwochabend bei seiner offiziellen Pressekonferenz in Kopenhagen verkündete, ihn auch gegen Dänemark nicht von Beginn an spielen zu lassen, verliess Ronaldo das Teamhotel und stieg in seinen Privatjet nach Spanien.
Und besiegelte so wohl das unwürdige Ende seiner glorreichen Karriere im Trikot der Nationalmannschaft. Goalie-Rochade mit Ankündigung Am Sonntag kommt es in Porto erneut zum Aufeinandertreffen zwischen Portugal und Norwegen. Auch bei den Skandinaviern herrscht weniger Ruhe als auch schon. So hatte Trainer Stale Solbakken live im Fernsehen die Degradierung seiner eigentlichen Nummer 1 im Tor, Örjan Nyland, verkündet.
Nicht der mehrfach patzende WM-Held, sondern dessen Ersatzmann Egil Selvik soll gegen Portugal den Rückhalt bilden. Am Freitag, keine zwölf Stunden nach seiner Bekanntgabe nach einem weiteren unglücklichen Nyland-Auftritt bei der Niederlage in Wales , räumte der Coach ein: «Das hätte ich nicht tun sollen, das nehme ich auf meine Kappe. » Haaland vor Gericht Und auch Norwegens Superstar macht von sich reden.
Als wäre der Wirbel um seinen Klub Manchester City nicht genug, zieht Erling Haaland auch wegen einer persönlichen Angelegenheit vor Gericht. Haaland hat die Fluggesellschaft Norwegian für eine Marketing-Aktion während der Weltmeisterschaft verklagt. Die Fluglinie soll einen Instagram-Post mit einem nachbearbeiteten Bild gelöscht haben, auf dem ein Norwegian-Flugzeug geschmückt mit Haalands blondem Rossschwanz – der damaligen Frisur des Spielers – zu sehen gewesen war. Der Beitrag war unterschrieben mit: «Wir sahen noch nie so norwegisch aus.
» Am 9. Oktober ist ein Treffen beider Parteien am Amtsgericht in Oslo geplant.
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