Nations League: Die Einzelkritik der Schweiz nach dem 2:1-Sieg gegen Slowenien

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Nations League: Die Einzelkritik der Schweiz nach dem 2:1-Sieg gegen Slowenien
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Die Schweiz gewinnt auch das dritte Nations-League-Spiel und bleibt auf Kurs Richtung Rückkehr in Liga A. Die Spieler in der Einzelbewertung: Kobel steht nach einem frühen Gegentor gut, Athekame überzeugt defensiv, Freuler liefert entscheidende Vorlagen und Manzambi glänzt trotz fehlender Torbeteiligung. Embolo und Amdouni treffen für die Nati.

Die Schweiz gewinnt auch ihr drittes Spiel in der Nations League gegen Slowenien mit 2:1 und marschiert dem Wiederaufstieg in Liga A entgegen. Die Nati-Spieler in der Einzelkritik.

Kobel glänzt zwischen den Pfosten

In den ersten beiden Spielen war der Goalie nahezu beschäftigungslos, nun muss er schon nach 90 Sekunden hinter sich greifen. Beim satten Linksschuss in die lange Ecke ist er machtlos. Kurz vor der Pause wird es gefährlich, als Kobel den Ball einem Gegenspieler in die Füsse spielt. Danach fehlerlos und auch in brenzligen Situationen hellwach.

Vor dem frühen 0:1 hebt er das Abseits auf. Danach macht der 21-Jährige wieder das, wofür er in den letzten beiden Spielen so gelobt wurde: Athekame überzeugt mit gutem Stellungsspiel und Zweikampfverhalten. Sackstark ist seine Rettungsaktion in der 16. Minute.

Offensiv etwas weniger aktiv als zuletzt. Zu weit weg von Torschütze Vipotnik beim frühen Gegentor. In den Zweikämpfen nicht immer so kompromisslos, wie man das von ihm gewohnt ist. Wirkt in der 1.

Halbzeit teilweise unkonzentriert. Nach dem Seitenwechsel dann besser. An ihm gibt es einmal mehr kein Vorbeikommen. Versucht im Spielaufbau die Angreifer immer wieder mit langen Bällen anzuspielen.

Freuler prägt den Schweizer Mittelraum

Ist mit seinem Kopfball beim Schweizer Ausgleichstreffer entscheidend beteiligt. Das Ausgleichstor der Schweiz ist ein Geschenk des Gegners, aber Freuler ist es, der den Ball gefährlich in die Mitte bringt. Auch den zweiten Schweizer Treffer leitet Freuler ein. Kurz nach dem Seitenwechsel zwingt er Oblak noch zu einer Glanztat.

Erobert viele Bälle. Versucht das Spiel an sich zu reissen, findet im engen Mittelfeld aber kaum Räume, weshalb er sich oft weit zurückfallen lässt. Ein solider Auftritt ohne die ganz grossen Momente. Er kriegt erneut den Vorzug gegenüber Rieder.

Aebischer liefert Standards und Defensivarbeit

Gute Standards, das 1:0 fällt nach einer Aebischer-Ecke. Auch defensiv stark, sieht für eine perfekte Grätsche die Gelbe Karte. Nach der Pause dann weniger auffällig. Hat nach 66 Minuten Feierabend.

Der beste Spieler auf dem Platz. Ihm zuzuschauen, macht einfach Spass. Ausser man ist Gegenspieler. Die können Manzambi nur mit Fouls stoppen.

Immer einen Schritt schneller als die Slowenen. Starke Dribblings und gute Abschlüsse. Nur belohnen muss er sich noch. Kaum zu glauben: Manzambi wartet auch nach dem dritten Nations-League-Spiel auf seine erste Torbeteiligung.

Gegen die tief stehenden Slowenen kommt er lange weniger zur Geltung als noch gegen Nordmazedonien und Schottland. Doch als er in der 38. Minute endlich einmal gefunden wird, bleibt er eiskalt. In den ersten beiden Spielen fehlte noch die Effizienz, jetzt verwertet er seine erste Chance.

In der 2. Halbzeit läuft dann mehr über seine linke Seite. Beisst sich an Sloweniens tiefem Abwehrblock die Zähne aus. Einmal kann er sich durchtanken - und gleich gibt's ein Tor: Starke Aktion vor dem 2:1, auch wenn es dafür keinen Assist gibt.

Amdouni nach dem Führungstreffer

Nach dem Führungstreffer stehen die Slowenen höher und so kommt auch Amdouni zu seinen Szenen.

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