Nati-Stürmer Attilio Biasca: So lebt der Schweizer beim NHL-Klub Boston Bruins

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Nati-Stürmer Attilio Biasca: So lebt der Schweizer beim NHL-Klub Boston Bruins
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Attilio Biasca, ein Schweizer Eishockeyspieler, hat einen Zwei-Jahres-Vertrag mit den Boston Bruins unterschrieben. Nach einer beeindruckenden Weltmeisterschaft versucht er, das Tempo der NHL zu meistern und sich im Kader zu etablieren.

Die Liste der Schweizer Eishockey -Exporten, die in der NHL ihre Spuren hinterlassen haben, wurde in den vergangenen Jahren immer länger. Ein renommierter Klub verzichtete bislang auf Schweizer Eishockey klasse - bis jetzt.

Nach einer starken WM verpflichteten die Boston Bruins Nati-Stürmer Attilio Biasca für zwei Saisons. Der 23-Jährige versucht derzeit, sich einen Platz im Kader des Stanley-Cup-Siegers von 2011 zu sichern. Die Antwort auf die Frage, was in den USA anders läuft als in der National League, ähnelt jener seiner Vorgänger: Das kleinere Eisfeld und das höhere Tempo in der besten Liga der Welt bedürfen einer Anpassungszeit.

Biasca fokussiert sich auf stetige Verbesserung

'Aber es geht jeden Tag besser', so Biasca. Mit dem klaren Ziel vor Augen blickt der Stürmer weder nach links noch nach rechts: 'Vieles kann ich nicht beeinflussen, der Fokus liegt bei mir selbst.

' Vor seiner Abreise in die USA holte sich Biasca Tipps bei Nico Hischier. Der Walliser Stürmer der New Jersey Devils trainierte gemeinsam mit seinem Nati-Teamkollegen und stand ihm mit Rat zur Seite. Entscheidend über Sein oder Nichtsein in einem NHL-Team sei der Einsatz in jedem Training.

Deutsche Verbindung erleichtert den Start in Boston

'Das ist genau mein Spiel. ' In Boston traf Biasca mit Marco Sturm auf einen deutschen Headcoach, mit JJ Peterka und Lukas Reichel sind zudem auch zwei Spieler aus dem nördlichen Nachbarland im Kader vertreten. Obwohl Biasca auch auf Englisch keine Verständigungsprobleme gehabt hätte, kam ihm dieser Umstand entgegen. Gleich nach der Ankunft habe er 'ein super Gespräch' mit Trainer Sturm gehabt.

Sich in der Muttersprache zu unterhalten, sei doch etwas angenehmer als auf Englisch. Geschenkt werde ihm trotz der sprachlichen Vorteile aber nichts: 'Es ist sicher cool, aber einen Vorteil gibt es nicht. Ich muss mir hier alles verdienen.

' Die Bruins starten am 29. September mit einem Heimspiel gegen die New York Rangers in die neue Saison. Biascas alter Arbeitgeber hat bereits einige Partien hinter sich. Meister Fribourg-Gottéron konnte dabei auf die Unterstützung aus Übersee zählen.

Biasca zeigt keine Sorge um den Verein

Mit viel Wohlwollen nahm Biasca den Sieg in der Finalreprise gegen Davos zur Kenntnis. Sorgen um das Team machte er sich trotz des missglückten Starts aber ohnehin nicht.

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