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Nach ersten Flocken: So rollt die Schneewalze auf die Schweiz zu ++ Bund erlässt Warnung

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Nach ersten Flocken: So rollt die Schneewalze auf die Schweiz zu ++ Bund erlässt Warnung
Schweiz»

In diesem Newsblog finden Sie alles rund um das Wetter in der Schweiz und wichtige Meldungen aus dem Ausland.

hervorgeht, warnen die Behörden ab 15 Uhr bis am Freitag «in allen Höhenlagen» der Schweiz vor Einschränkungen des Strassen-, Schienen- und Luftverkehrs. Aber auch unter der Schneelast abbrechende Äste könnten eine Gefahr darstellen.

Die Warnstufe 3 von 5 hat der Bund für den Jurabogen, das Mittelland, die Zentral- und Ostschweiz sowie Teile des Wallis erlassen. Die Stufe 2 von 5 gilt derweil in den Voralpen sowie im restlichen Wallis.Der Bund rät, vor und während der Autofahrt Informationen über die Verkehrslage einholen und die Anweisungen der Winterdienste zu beachten. Wald und Bäume sollen die Menschen meiden wegen der Gefahr durch unter der Schneelast umstürzende Bäume oder abbrechende Äste.Am Mittwochabend und in der Nacht auf Donnerstag ist vielenorts im Mittelland der erste Schnee vom Himmel gefallen. Vielenorts handelt es sich allerdings erst um ein Schäumchen, wie zum Beispiel auf den Dächern der Stadt Bern.Screenshot: CHM Doch das wird nicht mehr lang so bleiben. Denn das aktuelle Tief Gaetano zieht von der Bretagne ostwärts über den Alpenraum bis zum nördlichen Balkan. Die oben warmfeuchte Atlantikluft trift dann auf vorgelagerte kalte Polarluft. Mitten drin in dieser Schneewalze: Die Schweiz. «Gegen Mittag wird uns diese Front aus Westen erreichen», sagt Meteorologe Felix Blumer von SRF. Folge: Zuerst wird es im Westen so richtig schneien, dann auch in der Deutschschweiz. Am frühen Nachmittag dürfte die Schneefallgrenze in der Romandie dann nochmals ansteigen, ehe sie gegen Abend und in der Nacht auf morgen Freitag überall bis ins Flachland sinkt. Je nach Einfluss der Bise falle bis 300 Meter über Meer Schnee. Doch bereits ab Freitag im Verlauf des Tages dürfte der Schnee-Spuk vielenorts vorbei sein. Zumindest im Flachland. Am Samstag bleibt das Wetter wechselhaft, die Temperaturen bewegen sich jedoch im Plus-Bereich. Sonniger wird der Sonntag - mit Föhn bereits wieder zwischen 7 und 12 Grad warm.Nicht erschrecken, wenn Sie bald zur Schneeschaufel greifen müssen: Bis am Freitag dürfte die ganze Schweiz unter einen weissen Decke liegen. Und das nicht zu spärlich, wie eine aktuelle Wettervorhersage klarmacht. Das Schneetief bringt auch im Flachland/Mittelland einiges an Schnee - teilweise 15 bis 25 cm - also: Nicht überrascht sein, am Freitagmorgen:Laut der Prognose von Kachelmannwetter.com werden selbst im Flachland bis Ende der Arbeitswoche bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet. Verbreitet dürften es demnach 15 bis 25 Zentimeter sein, wie die Wetterfrösche auf X schreiben. Und zwar vom Seeland über die Zentralschweiz bis in Teile der Ostschweiz . Etwas weniger Schnee wird dem Grossraum Zürich, nördlich des Juras sowie der restlichen Ostschweiz vorausgesagt . Die Schneeprognose von Kachelmannwetter.com bis Freitag: bis 20 cm , bis 30 cm , bis 60 Zentimeter , bis 1,25 m .Vorab entlang des Alpenhauptkamms im Berner Oberland und Wallis werden im Zug des ersten richtigen Schneetiefs des noch jungen Winters sogar deutlich über ein Meter Neuschnee erwartet. Laut der Prognose dürfte das Maximum bei 1,25 Meter liegen .Das Flachland ist bislang verschont geblieben vom ersten Schnee des Winters. Anders als vorausgesagt bleiben weite Teile der Schweiz auch am Mittwoch noch ziemlich weit entfernt von einer weissen Decke. Ganz anders die Situation in der Höhe. Um 1000 Meter über Meer – und vor allem darüber – ist der Fall jedoch klar: Dort sind in den vergangenen 24 Stunden bis zu 94 Zentimeter Neuschnee vom Himmel gefallen.von der Walliser Messstation Gandegg auf 2710 Meter über Meer. Überhaupt werden aus dem Wallis am Mittwochmorgen verbreitet über 30 Neuschnee gemeldet. Im Berner Oberland, in der Zentralschweiz und im Engadin liegt dieser Wert um die 20 Zentimeter. Deutlich tiefer liegt der Neuschnee-Wert der vergangenen 24 Stunden in Graubünden . Der erste Schnee auch in tiefen Lagen ist derweil nur vertagt. Nach einem stark bewölkten Donnerstag dürfte dann auch im Flachland der Schneefall einsetzen. Und das bis in die Nacht auf Freitag, wie MeteoNews in seiner aktuellen Prognose schreit. Im Norden sind dabei 0 bis 2 Grad zu erwarten, im Westen 3 bis 5 Grad und im Süden 3 Grad.Was nicht niet und nagelfest war, müssen Sie heute auf dem Balkon oder im Garten allenfalls an einem anderen Ort suchen. Äusserst heftige Herbstwinde sind in der Nacht auf Mittwoch nämlich über die Schweiz gefegt. Wie MeteoNews auf X schreibt, sind im Flachland verbreitet 70 bis 100 Stundenkilometer gemessen worden. Auf dem Jungfraujoch im Berner Oberland lag die gemessene Windspitze sogar bei 150 km/h. Es war eine ruppige Nacht. Im Flachland gab es Windböen von 70 bis 100 km/h, auf den Bergen teils Orkanböen. Auf dem Jungfraujoch lag die Windspitze bei 150 km/h.Aber auch auf dem Bantiger oder in Rünenberg wurden hohe Windspitzen gemessen. Etwas tiefer lagen die Windgeschwindigkeiten in der Nacht auf dem Säntis , dem Chasseral und Weissfluhjoch oder in Simplon Dorf . Höhere Lagen beispielsweise im Jura oder in der Ostschweiz sind aufgrund des Wetterumschwungs am Mittwoch denn auch unter einen feinen weissen Decke erwacht. Beispielsweise in La Chaux-de-fonds auf rund 1000 M.ü.M. oder Gonten auf rund 900 M.ü.M sind laut SRF Meteo am Mittwochmorgen eingeschneit. Zum Langlaufen reicht es allerdings noch nicht, wie ein Blick auf die Webcam des Loipe-Club Gonten zeigt:Damit ist das in letzter Zeit oft ruhige und im Flachland zumindest teilweise neblig-trübe Herbstwetter «in dieser Woche zu Ende», wie MeteoNews in seinemschreibt. Sprich: Die Wetterlage hat sich wie angekündigt grundlegend umgestellt. «Im Laufe der Woche sorgen bei westlichen Höhenwinden mehrere Störungen für unbeständiges, zeitweise windiges und ab Wochenmitte auch winterlich kaltes Wetter mit Schneeschauern bis in tiefe Lagen.» Und so geht es heute weiter: «Zwischen den Wolken kann sich gelegentlich auch die Sonne zeigen», schreibt MeteoNews auf X. «Dazwischen gibt es lokale Schneeregen-, Schnee- oder Graupelschauer.» Der heutige Mittwoch zeigt sich von der veränderlich bewölkten Seite. Zwischen den Wolken kann sich gelegentlich auch die Sonne zeigen, dazwischen gibt es lokale Schneeregen-, Schnee- oder Graupelschauer. Radar ->Viel Schnee in der ganzen Schweiz ist derzeit aber eher unwahrscheinlich. Die Frage ist nämlich, wie stark die Schneefallgrenze am morgigen Donnerstag ansteigen wird. Laut SRF Meteo ist aktuell das wahrscheinlichstes Szenario, dass sie rasch wieder auf deutlich über 1000 in die Höhe schnellt.Brrr ... die Schweiz ist auf bestem Weg zur Gefriertruhe. Und das dürfte noch ein paar Tage so bleiben. Zumindest nachts. Heute wird das Wetter nämlich wieder wie gestern und vorgestern. Unten zunächst grau und kalt. Oben blau und sonnig. Im Verlauf des Tages dürfen sich heute allerdings auch die Menschen in tieferen und tiefen Lagen Hoffnung machen auf ein paar Sonnenstrahlen, schreibt MeteoNews auf X: Heute starten wir verbreitet mit Nebel- oder tiefen Hochnebelfeldern. Tagsüber kann sich die Sonne da und dort zeigen, mancherorts bleibt es aber auch Grau. Ausserhalb und darüber gibt es Sonne pur.sagt Meteorologe Roger Perret gar voraus: «Bis Samstag herrscht ruhiges Hochdruckwetter.» Doch am Sonntag stellt das Wetter dann langsam um. Sprich: Es «wird eine sehr unbeständige, zeitweise nasse und windige Wetterwoche eingeleitet». Vor allem in den nördlichen Bergen sei viel Neuschnee zu erwarten. Aber auch im Flachland «kann es ab Mitte Woche durchaus auch mal Schneeschauer geben», so MeteoNews. Und noch einen ganz praktischen Tipp erteilt SRF Meteo. Weil mit dem Kälteeinbruch nun auch in weiten Teilen des Mittellands die Temperaturen gegen Null Grad oder darunter fallen, rät Meteorologe Jan Eitl auf Radio SRF dazu, nun das Wasser im Garten abzustellen. Denn beispielsweise in Bern ist in der Nacht auf Freitag nebst Boden- erstmals auch Luftfrost gemessen worden. Das heisst, auch in 2 Metern Höhe über dem Boden war es zeitweise Null Grad oder darunter. Konkret lag das Quecksilber an der Messstation in der Bundesstadt vergangene Nacht bei -2 Grad. Und laut SRF Meteo dürfte das Thermometer in den kommenden Tagen - und vor allem dann auch nächste Woche - nachts jeweils noch deutlich tiefer sinken.Vielenorts wars der erste Schnee des nahenden Winters. Aber viel mehr als ein weisses Schäumchen ist seit Mittwoch nicht vom Himmel gefallen. sind in mittleren und höheren Lagen in den vergangenen 24 Stunden verbreitet 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee gefallen. Auf der Schwägalp beispielsweise wurden 5 Zentimeter gemessen. Auf dem Hoch-Ybrig 8 Zentimeter. Ebenso am Russisprung bei der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen . Im Goms im Oberwallis oder auf dem Chasseral im Jura liegen derweil je 19 Zentimeter Neuschnee. Auf dem Glärnisch-Guppen im Kanton Glarus sind es derweil sogar 28 Zentimeter.Nach dem Schnee kehrt der Herbst zurück. Zumindest ab dem Wochenende. Bis am Sonntag wird es allerdings nochmals kühl, teilweise sogar sehr frisch. «Heute gibt es eine Mischung aus Hochnebel, Wolkenfeldern und Sonnenschein», schreibt beispielsweise MeteoNews auf X. Und weiter: «Von Ost nach West nimmt der Anteil Sonnenstunden zu.» Heute gibt es eine Mischung aus Hochnebel, Wolkenfeldern und Sonnenschein. Von Ost nach West nimmt der Anteil an Sonnenstunden zu. In den Bergen und in der Südschweiz ist es ganztags sonnig.Wie bereits in der vergangenen Nacht fällt das Thermometer auch in den kommenden Nächten vielenorts jeweils unter die Nullgradmarke. Je nach Region und Höhe kann es auch deutlich Minus werden. Tagsüber bleibt das Wetter von Freitag bis Sonntag dann einigermassen vergleichbar mit dem Donnerstagswetter. Die Höchsttemperatur wird mit 6 bis 14 Grad angegeben und liegt damit deutlich höher als aktuell. Der Herbst kehr also nochmals zurück. Kommende Woche wird es dann aber wieder kühler werden. Ob bereits der nächste Schnee vor der Tür steht, ist allerdings noch offen.Vor allem in der Nordostschweiz fällt am Mittwochabend Schnee bis in tiefe Lagen. Wie beispielsweise MeteoSchweiz auf X meldet, ist beispielsweise die Landschaft im appenzellilschen Wolfhalden weiss gezuckert.,gefallen. Im appenzellischen Wolfhalden wurde die Landschaft angezuckert. Im langjährigen Mittel fällt in dieser Höhenlage um den 8. November der ersteVielenorts ist das Weiss der erste Neuschnee des noch jungen Winterst. Im langjährigen Mittel fällt der erste Schnee in Höhenlage allerdings bereits am 8. November. Auch dieses Jahr hat es in der Höhe vielenorts bereits ein erstes Mal geschneit. So ist zum Beispiel Arosa bereits Mitte September unter einer 30 cm dicken Neuschneeschicht erwacht.Vor allem Kinder und Junggebliebene im Osten der Schweiz dürfen sich freuen: Ab heute Abend sagen die Meteorologen den ersten Schnee des Jahres bis in tiefere oder sogar tiefe Lagen voraus. Vielleicht reicht es morgen früh sogar noch für eine Schlittenfahrt vor der Schule. MeteoSchweiz in seiner Prognose schreibt, dürfte es in der Nacht auf Donnerstag «in den östlichen Voralpen und Alpen oberhalb von rund 800 Metern ein paar Zentimeter Neuschnee» geben. Geht es nach den Prognosen von SRF Meteo, dürfte das Weiss sogar bis auf 500 Meter herunter fallen. Das jedenfalls sagte ein Wetterfrosch am frühen Morgen gegenüber Radio SRF.streifte auf seinem Weg von Dänemark zu den Pyrenäen unser Land und zuckerte die Landschaft oberhalb von etwa 1000 Metern an. Mehr dazu im heutigenAm Donnerstag wird das Wetter frisch weitergehen. Erst recht gefühlt. In den Niederungen sagt MeteoSchweiz am Morgen nämlich Temperaturen um 1, am Nachmittag zwischen 4 und 8 Grad voraus. Und das alles bei einer Bisen-Lage. Doch schon bald wird sich der Winter wieder in höhere oder nördlichere Gefilde zurückziehen. Denn bereits ab Sonntag und spätestens nächste Woche werden die Temperaturen im Mittelland wieder über die 10-Grad-Marke klettern.Die ersten Vorboten des Winters sind da. In der Nacht auf Dienstag sind oberhalb von 1300 Metern 5 bis 15 Zentimeter Neuschnee gefallen, wie MeteoSchweiz meldet. Am Vormittag ist noch etwas Niederschlag angekündigt in den Alpen und in der Ostschweiz bei einer Schneefallgrenze um 1000 Meter. Am Mittwoch zieht eine Hochnebeldecke auf. Am Donnerstag sinkt die Schneefallgrenze dann in der Ostschweiz sowie in Nord- und Mittelbünden bis auf 500 Meter. Es ist jedoch wenig Niederschlag prognostiziert.«Ein kleiner Nebel verdirbt einen schönen Tag», heisst es. Entsprechend stark schlägt grosse Nebel der vergangenen Tage und Wochen darum vielen Menschen in der Schweiz auf das Gemüt. Und die nächsten Tage bleiben die Wetterprognosen langweilig. Von Frankreich über die Benelux-Staaten und Deutschland bis hinauf ins Baltikum liegt derzeit vielenorts Nebel oder Hochnebel. In der Schweiz besteht aufgrund der Topografie dabei immerhin die Chance, über das Grau hinaus an die Sonne zu fliehen. Man meint, die Sonne durch den Nebel über der Stadt Luzern zu sehen. Wer es sonniger und wärmer will, muss derzeit in die Höhe.Konkret liegen die Abermilllionen an feinen Wassertröpfchen am Freitag unterhalb von 900 bis 1100 Meter, wie MeteoNews auf X schreibt. Der Nebel oder Hochnebel wird sich tagsüber laut der Prognose allerdings gebietsweise auflösen.Über dem Nebel zeigt sich das Wetter derweil einmal mehr von seiner besten Seite: schön und für die Jahreszeit mild. Lediglich im Tessin kann es einzelne Wolken geben. SRF Meteo lehnt sich dabei am Freitag noch einen Schritt weiter zum Fenster hinaus und wagt eine regionale Prognose, wo sich selbst Menschen im Mittelland auf Aufhellungen freuen dürfen. «Am Jurasüdfuss, im Zürcher Unterland und bis zum Bodensee könnte jedoch eine zähe Angelegenheit werden», sagte der Meteorologe am Radio. Sprich: Überall sonst stirbt die Hoffnung auf Sonne also zuletzt. Am Samstag stehen die Chancen dann etwas besser, dass sich der Nebel auch an weiteren Orten in der Schweiz auflockert. Am Sonntag ist die Aussicht auf Sonne in tiefen Lagen dann allerdings wiederum tiefer. Über dem Nebel oder Hochnebel scheint jedoch auch dann stets die Sonne. Ausser teilweise in der Südschweiz. Ab kommender Woche zeichnet sich mit einer kleinen Front dann allenfalls eine vorübergehende kleinere Veränderung des Wetters ab. Je nach Höhenlage werden in der ganzen Schweiz darum ab Montag kleinere Regenschauer oder gar Schnee vorausgesagt.Das vergangene Jahr war weltweit fast 1,5 Grad wärmer als im vorindustriellen Zeitalter. 2024 dürfte diese Schwelle wohl überschritten werden, wie wenige Tage vor der Weltklimakonferenz bekannt wird. Das aktuelle Jahr wird dem EU-Klimawandeldienst Copernicus zufolge so gut wie sicher das wärmste Jahr seit dem Start der Messungen sein. Wie MeteoSchweiz auf X schreibt, dürfte hierzulande 2024 unter den Top-3-Jahren mit den höchsten Temperaturen rangieren. Gemäss Daten von Copernicus wird das laufende Jahr auf globaler Ebene nochmals etwas wärmer ausfallen als das Rekordjahr 2023. In der Schweiz dürfte es aller Voraussicht nach unter den drei wärmsten Jahren seit Messbeginn 1864 landen. Mehr Infos ->Laut Copernicus gilt das Pariser 1,5-Grad-Ziel zur Eindämmung der Klimakrise damit allerdings noch nicht als verfehlt. Denn dafür wird auf längerfristige Durchschnittswerte geschaut. Konkret prognostiziert Copernicus für das laufende Jahr, dass die durchschnittliche Temperatur weltweit sogar mindestens 1,55 Grad über dem weltweiten vorindustriellen Mittel liegen könnte. Zum Vergleich: 2023 waren es 1,48 Grad. Schon damals sprach UN-Generalsekretär António Guterres von einem «Klimazusammenbruch».Herbstwandern an der Sonne: Wo noch eine Bergbahn fährt, ist der Golden Summer in Griffweite. Sonst dauert der Aufstieg übers Nebelmeer länger.Aktuelles Beispiel gefällig? «Heute gibt es im Flachland entlang der Voralpen unterhalb von rund 800 Metern Nebel oder tiefen Hochnebel», schreibt MeteoNews am Freitag auf X.Im Verlauf des Tages dürfte sich das Grau vielenorts zwar «mindestens teilweise auflösen», wie die Wetterfrösche schreiben. Doch das ungute Gefühl bleibt: Über dem Nebel wäre es derweil sonnig. Und darum je nachdem sogar auch verhältnismässig mild statt Nieselregen-kühl. Wie MeteoNews bereits früher diese Woche auf X schrieb, herrscht auch in nächster Zeit in der Höhe gutes Wanderwetter. Auch laut den Wettermeldern von MeteoSchweiz ist der Herbst definitiv da:prägen heute und in den kommenden Tagen das Wettergeschehen. Dank den fleissigen Wettermeldern auf der MeteoSchweiz-App können alle die schöne Seite dieser Wetterlage geniessen. Merci für die tollen Fotos!Daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern. Denn bis auf absehbare Zeit hat sich ein Hochdruckgebiet über der Schweiz eingestellt. Und diese Grosswetterlage dürfte laut MeteoNews «bis mindestens Mitte nächster Woche» über dem Alpenraum blockiert bleiben. Oben blau, unten grau: Sonniges Herbstwetter herrscht dieser Tage in der Schweiz. Zumindest in der Höhe, beispielsweise auf der Rigi Kaltbad.Sie waren erwartete worden. Und dann haben sie viele Leute in halb Europa begeistert. Die Polarlichter in der Nacht auf heute Freitag. Wie MeteoSchweiz auf X schreibt, hat ein starker Sonnensturm Polarlichter für einmal bis weit in den Süden von Europa sichtbar machen lassen. «Trotz viel Bewölkung konnten diverse Webcams einen Blick auf das farbenprächtige Schauspiel erhaschen», so die Wetterfrösche.Wer sich durch Social Media kämpft, findet aber auch ganz viele Beispiele von Menschen, die offenbar extra für das Aurora borealis genannte Naturphänomen sehr lang wach geblieben sind: Polarlichter sind eine Leuchterscheinung am Himmel, die durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre entsteht. Also eigentlich ein Elektrometeor. In der Schweiz gelten Polarlichter zwar als seltenes Phänomen, die Rede ist von wenigen Erscheinungen pro Jahr. Doch bereits in den vergangenen Wochen waren mehrfach Sichtungen von Polarlichter-Erscheinungen am Himmel hierzulande gemeldet worden.Auf Wind und Regen folgt Sonnenschein. Zumindest im Verlauf des weiteren Freitags soll die Bewölkung über der Schweiz weitgehend aufhellen und dann in freundliches Wetter übergehen. «Mit etwas Westwind gibt es um 15 Grad», schreibt MeteoNews dazu auf X: Das Wetter heute ist ein Steigerungslauf. Am Morgen ist es vielfach bewölkt und teils nass, tagsüber trocknet es immer mehr ab. Am Nachmittag wird es dann zum Teil sogar richtig sonnig. Mit etwas Westwind gibt es um 15 Grad.Kachelmannwetter.com zeigen, pfeift der Wind derzeit vorab noch in der Zentral- und Ostschweiz um die Ecken. Und das mit bis zu 135 Stundenkilometern in den vergangenen 24 Stunden.Der Maximalwert stammt dabei vom Klingenstock . Auf Platz zwei liegt der Gütsch ob Andermatt mit 109 Stundenkilometern und auf dem letzten Treppchen der Titlis mit 102 Stundenkilometern . fällt der meiste Regen derzeit und in den kommenden Stunden in der Ostschweiz. Grössere Teile davon werden allerdings auch in der Zentralschweiz niedergehen.über 120 km/h zu erwarten und in den klassischen Föhntälern 75 bis 100 km/h. Abends bricht im Westen West-, bis Südweststurm durch! /CGDoch bereits am morgigen Mittwoch steht der Föhn wieder in den Startlöchern. Wie Kachelmannwetter auf X schreibt, werden dabei auf den Bergspitzen Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometer Geschwindigkeit erwartet. In den bekannten Föhntälern werden derweil 75 bis 100 Stundenkilometer erwartet.Nach bis zu 25 Grad und viel Sonne am Montag startet der Dienstag kühler. Und vor allem nass, wenn der Föhn zusammenbricht. Als letzte Region der Schweiz dürfte dies im Osten gegen Mittag der Fall sein, wie MeteoNews auf X schreibt.Ja, teilweise wird es dann aus Westen sogar wieder sehr nass werden in der Schweiz, wenn es nach den Prognosen von MeteoNews geht. Zumindest in den kommenden 24 Stunden. So rechnen die Wetterfrösche vorab in der Südschweiz bis morgen mit bis zu 100 Litern Niederschlag pro Quadratmeter, wie sie in ihrem Wetter-Blog schreiben. Die Unwetterwarnungen des Bundes für Dienstag: Orange und Gelb .Entsprechend hat der Bund für Teile des Tessins und Südbündens eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 5 herausgegeben. Für weitere Teile der östlichen Voralpen sowie des westlichen Juras gilt derweil am Dienstag die Gefahrenstufe 2 von 5 .Wo beim letzten Dauerregen am meisten Nass vom Himmel fiel Verbreitet um die 50 Milliliter Niederschlag haben die Messstationen in der Schweiz in den vergangenen 24 Stunden registriert. Vor allem betroffen von dem heftigen Dauerregen war der Westen, der Nordrand der Schweiz sowie das Mittelland. Gegen Osten hin nahm die Niederschlagsmenge deutlich ab. Wie MeteoNews am Mittwoch auf X schreibt, war es in den Savoyer Alpen im abgeschiedenen Vallon de Susanfe am nassesten. Konkret sind oberhalb von Champéry knapp 90 Milliliter Niederschlag gemessen worden. Viel Regen ging aber auch über dem Jura und entlang des Jurasüdfuss nieder, insbesondere im Raum Neuenburg bis Solothurn.zusammen! Vielerorts fielen 30-60 mm, örtlich um die 70 mm. Am nassesten war es in den Savoyer Alpen im abgeschiedenen Vallon de Susanfe oberhalb vonDer Maximalwert an Niederschlag liegt damit zwar deutlich über den vorausgesagten 50 bis 70 Millilitern. Für die grössten Gebiete mit Dauerregen in den vergangenen 24 Stunden ist die Prognose jedoch eingetroffen.Der Dauerregen ist in weiten Teilen der Schweiz zu Ende. Hinter der Kaltfront stellt sich derweil ein wechselhaftes Wetter ein, wie MeteoNews auf X schreibt. Am Nachmittag wird es nur noch lokal nass.Die Temperaturen in der Nordschweiz bewegen sich am Mittwoch im Mittelland um 15 Grad. Deutlich wärmer ist es einzig in der Südschweiz: Dort weht der Nordföhn, entsprechend werden mit bis zu 21 Grad auch deutlich höhere Temperaturen vorausgesagt. Doch bereits am morgigen Donnerstag stehen vielenorts die nächsten Regenschauer an. Bei kühleren Temperaturen sagen die Wetterfrösche von SRF Meteo vom Jura über die Alpennordhang bis teilweise auch in der Südschweiz lokal Regenschauer voraus. Ab 1800 Meter fällt erneut Schnee. Die Lawinenwarnungen des Bundes bis Mittwochabend: Zwischen Stufe 3 von 5 und 2 von 5 .Apropos Schnee: Der Bund hat nach den Niederschlägen vom Dienstag in Teilen der Alpen die Lawinengefahren-Stufen bis Mittwochabend erhöht: im Unter- und Oberwallis sowie in Teilen Graubündens auf die Gefahrenstufe 3 von 5 . In Teilen des Wallis und der Zentralschweiz gilt derweil Gefahrenstufe 2 von 5 .Nun ist klar, wie die September-Wetter-Bilanz definitiv ausfällt: Der vergangene Monat war mit -0,2 Grad ganz knapp zu kalt im Vergleich mit der langjährigen Messreihe. Das schreiben die Wetterfrösche von MeteoNews am Dienstag in ihrem Der Niederschlagsüberschuss hat sich im Vergleich zur vorläufigen Wetter-Bilanz vom letztem Freitag derweil nicht mehr gross verändert. Der September bleibt definitiv zu nass . Und auch die Sonnenscheindauer ist mit -25,1 Prozent deutlich im Minus.Erst Herbst, dann Dauerregen und Bise: So kann man das Wetter heute Dienstag und am morgigen Mittwoch auf einen Nenner bringen. Konkret schreibt denn auch MeteoNews auf X, der Oktober beginne heute mehrheitlich stark bewölkt. «In der ersten Tageshälfte ist es noch einige Zeit trocken», schreiben die Wetterfrösche. Doch dann wird es aus Westen her zunehmend wieder nass werden. «Vor allem gegen Abend und in der Nacht auf Mittwoch regnet es dann zeitweise recht kräftig», ist in dem Post weiter zu lesen: Der Oktober startet mehrheitlich stark bewölkt. In der ersten Tageshälfte ist es noch einige Zeit trocken, von Westen her wird es aber zunehmend nass. Vor allem gegen Abend und in der Nacht auf Mittwoch regnet es dann zeitweise recht kräftig.Und so hat der Bund auf seinem Portal Naturgefahren.ch erneut eine Warnung vor Regengefahr erlassen. Für weite Teile des Mittellands von Zürich bis Lausanne gilt dabei Gefahrenstufe Gelb . Gefahrenstufe Orange hat der Bund derweil für das Unterwallis sowie die Voralpen bis fast nach Bern und Thun erlassen. Die Dauerregen-Warnung des Bundes vom Dienstagmorgen. Vom Unterwallis bis fast nach Bern gilt ab dem Mittag Gefahrenstufe 3 von 5 .Gefahrenstufe Orange bedeutet Warnung vor steigenden Wasserpegeln von Bächen und normalerweise trockenen Gräben. Auch sind Erdrutsche in steilen Hängen möglich. Der Bund mahnt darum, betroffene Gebiete von Dienstag- bis Mittwochmittag möglichst zu meiden. Wie MeteoSchweiz auf X schreibt, werden im Unterwallis ab Dienstagmittag 50-90 Milliliter Regen erwartet. Im westlichen Berner Oberland dürften laut den Prognosen immerhin noch 40-70 mm zusammenkommen. Warnung des Bundes: Dauerregen, 50-90 mm , 40-70 mm . Gefahrenstufe 3 . Weitere Informationen und Verhaltensempfehlungen aufBereits Ende der vergangenen Woche hatte der Bund aufgrund des Dauerregens ebenfalls in weiten Teilen der West-, Nord- und Südschweiz Gefahrenstufe Orange erlassen. Laut MeteoNews wird das weitere Wetter im Verlauf dieser Woche am Donnerstag und Freitag dann im Zeichen der Bise stehen.Deutlich zu nass und zu wenig Sonnenschein: So war der September bis jetzt, wie MeteoNews in seinem Wetter-Ticker eine vorläufige Bilanz zieht. Doch das letzte Wort in der Monats-Bilanz ist noch nicht gesprochen. Wie die Wetterfrösche schreiben, war die erste Septemberhälfte zunächst sehr abwechslungsreich. «So gab es über Sonne, Wolken, Gewitter, Hitze und ungewöhnlich tiefe Temperaturen mit Schnee bis in mittlere Lagen alles», heisst es. In der zweiten Monatshälfte dann entsprachen die Werte mehr der Jahreszeit. Laut MeteoNews liegen die Temperaturen unter dem Strich denn auch «genau in der Norm», wie es weiter heisst. «Zudem war der September deutlich zu nass und brachte zu wenig Sonnenschein.» Am nassesten war es im Wallis sowie regional auch im Norden der Schweiz – hier vor allem im Aargau, im Zürcher Unterland und im Kanton Schaffhausen. Mit Blick auf die letzten September-Tage schreibt MeteoNews, dass im Süden punkto Regen bis Monatsende «nicht mehr allzu viel» zu erwarten sei. Im Norden dagegen wird es mit Unterbrechungen weitere Niederschläge geben. Während temperaturmässig die Situation etwa gleich bleiben dürfte, kann sich punkto Sonnenscheindauer nördlich wie südlich der Alpen die Situation allenfalls noch etwas verbessern.Der schlimmste Regen hat in den frühen Morgenstunden des Freitags nachgelassen. Entsprechend hat auch der Bund seine Regenwarnung aufgehoben. Für weite Teile des Mittellands, Unterwallis und die Nordschweiz gilt derweil noch immer eine Hochwasserwarnung. Allerdings mit 2 von 5 nur Stufe Gelb.Wie viel Nass in den vergangenen Stunden vom Himmel fiel, hat MeteoNews nachgerechnet. Gebietsweise fielen in den letzten 24 Stunden in der Schweiz über 50 Millimeter Regen. Das entspreche «in etwa dem halben Monatsniederschlag», schreiben die Wetterfrösche auf X: In den letzten Stunden ist in vielen Regionen der Schweiz viel Regen gefallen . Gebietsweise fielen über 50 mm, was in etwa dem halben Monatsniederschlag entspricht. Messwerte 👉Besonders nass ist es laut der Auswertung von MeteoNews im Genferseeraum und dem Unterwallis, entlang des Jura und in der Nordschweiz sowie im Tessin. So gehts am Freitag und Wochenende weiter: Wie MeteoSchweiz in seiner Prognose schreibt, bleibt es zum Ende der Woche zunächst teils sonnig und nur gebietsweise fällt noch etwas Regen. Am Nachmittag sind dann erneut Schauer möglich, vereinzelt gar Gewitter. Am morgigen Samstag ist das Wetter dann «veränderlich bis stark bewölkt», so MeteoSchweiz weiter. Zeitweise ist am Alpennordhang auch «länger anhaltender Niederschlag» möglich. Der Sonntag wird dann «recht sonnig», so die Wetterfrösche des Bundes.Seit der Nacht regnet es über der Schweiz. Und das bisweilen heftig. Doch damit noch nicht genug: Die Niederschläge werden voraussichtlich den ganzen Donnerstag über anhalten. Grund für den jüngsten Regen ist eine Warmfront, welche die Schweiz aus Westen erreicht hat. Wie MeteoNews auf X schreibt, wird der meiste Regen im Westen und Norden des Landes sowie im Süden erwartet:Und so warnt der Bund bereits vor intensiven Dauerregen. Und das mit der Warnstufe 3 , wie MeteoSchweiz auf X schreibt: betrifft die Dauerregenwarnung die Region von Genf über Sion, Bern und Zürich bis Schaffhausen. Der Höhepunkt der Niederschläge wird demnach zwischen Donnerstagmittag und -abend erwartet. Verschont werden bleiben dürfte die Zentral- und Ostschweiz sowie Graubünden: Warnung vor Dauerregen am Donnerstag bis Freitagfrüh: Gefahrenstufe 3 von 5 und 2 von 5 . Stand: Donnerstag, 6.42 Uhr.Konkret warnt der Bund vor steigender Wasserpegel von Bächen und normalerweise trockenen Gräben. Lokal seien auch Überschwemmungen zum Beispiel in Unterführungen, Tiefgaragen oder Kellern möglich. Als Verhaltensempfehlung rät der Bund, Ufergebiete von Fliessgewässern und Seen sowie steile Hänge zu meiden. Wer es heute übrigens trockener mag, kann in den Bergen auf sein Glück hoffen. Dort tobt nämlich laut MeteoNews ein Föhnsturm – mit bisweilen trockenen Perioden ...Heute ist es trüb und nass mit teils anhaltendem Regen. In den zentralen/östlichen Voralpen und in Nordbünden bleibt es mit teils starkem Föhn noch lange trocken. Im Mittelland weht ein mässiger Südwestwind, auf den Bergen ist es stürmisch.Seit Samstag warten 142 Passagiere und Crewmitglieder auf der MS Thurgau Prestige auf Rettung. Das Donaukreuzfahrtschiff blieb wegen der Unwetter in Österreich stecken. Am Dienstagmittag kommt die Erleichterung.Deutschland rüstet sich vor den Fluten aus den Nachbarländern. Der Pegelstand der Elbe in Sachsen steigt bereits seit Tagen. In der Elbe in Dresden nähert sich der Pegelstand in langsamen Schritten der Sechs-Meter-Marke. Das Wasser stand am Pegel Dresden am Vormittag bei knapp 5,90 Metern, wie aus Daten des sächsischen Hochwasserzentrums hervorging. Demnach könnte noch die Alarmstufe 3 erreicht werden, die an dem Pegel ab gut sechs Metern Wasserstand gilt - normal sind 1,42 Meter. Bei der Jahrhundertflut 2002 waren es 9,40 Meter. In Bayern sollten am Mittag die Dauerregenfälle langsam aufhören. Auch Brandenburg rechnet mit Hochwasser. Ab Mitte der Woche mache ein Anstieg des Wassers in der Oder die grösste Sorge, sagte Sebastian Gold vom Technischen Hilfswerk dem Sender RBB-Inforadio. Die Lage sei aber noch unklar, man richte sich auf alles ein. Nach Angaben des Landesamtes für Umwelt wird für einige Oder-Regionen wie in Ratzdorf, Eisenhüttenstadt und Frankfurt ab Mittwoch oder Donnerstag voraussichtlich die Hochwasser-Alarmstufe 1 ausgerufen. Das bedeutet, dass Gewässer über ihre Ufer treten.Die Blicke gehen auch nach Polen und Tschechien, denn die Lage dort an Elbe, Neisse und Oder lässt auch Schlüsse auf die nächsten Tage in Deutschland zu. In Tschechien gilt an zahlreichen Pegel-Messstationen immer noch die höchste Hochwasser-Alarmstufe, bei der Gefahr für Menschen oder Eigentum besteht. Im nordböhmischen Usti nad Labem nahe der Grenze zu Sachsen wird die Scheitelwelle der Elbe erst am Dienstagabend erwartet. In Südböhmen droht der rund sechs Quadratkilometer grosse Rosenberg-Fischteich überzulaufen, was die Lage entlang der Luznice dramatisch zuspitzen würde. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Im Südwesten Polens stehen immer noch ganze Landstriche unter Wasser. Nach den neuesten Prognosen wird erwartet, dass die Flutwelle in der Oder am Donnerstag oder Freitag Breslau erreichen wird. Die Stadt war beim Oderhochwasser 1997 zu einem Drittel überschwemmt worden.In Österreich haben Einsatzkräfte ein weiteres Flut-Opfer tot aufgefunden. Die 81-Jährige wurde am Dienstag in ihrem überschwemmten Haus in Würmla in Niederösterreich entdeckt, wie die Behörden mitteilten. Damit steigt die Zahl der Hochwasser-Toten in Österreich nach Zählung der Behörden auf fünf. Die genaue Todesursache von einem der Opfer ist allerdings weiter unklar. Im Osten Österreichs hatte viertägiger Dauerregen weite Landstriche unter Wasser gesetzt. An vielen Mess-Stationen fiel binnen kurzer Zeit ein Mehrfaches der sonst im ganzen September üblichen Regenmenge. In Niederösterreich ist nach Angaben der Einsatzleitung die Gefahr von Dammbrüchen weiter hoch. Der Regen hat allerdings aufgehört.In Österreich geht das Hochwasser zwar leicht zurück, doch die Lage bleibt angespannt. Es drohten weiter Dammbrüche und Erdrutsche, viele Menschen seien noch ohne Strom, sagte Niederösterreichs Ministerpräsidentin Johanna Mikl-Leitner . Es gelte, weiterhin vorsichtig und wachsam zu sein. Allein am Montag seien in Niederösterreich Dämme an 21 Stellen gebrochen. Die Aufräumarbeiten würden wohl Wochen und zum Teil Monate dauern. Es gebe «sehr viel menschliches Leid, sehr viel finanzielles Leid», sagte Mikl-Leitner.Das Ausmass der Schäden sei immer noch nicht absehbar. In Niederösterreich seien noch 271 Strassen wegen Hochwassers gesperrt. 26 Gemeinden seien nicht auf dem Landweg erreichbar. In der Nacht seien Bewohner einiger Ortschaften in Sicherheit gebracht worden, hiess es. Während des viertägigen Dauerregens waren nach Angaben der Behörden rund 33'000 Einsatzkräfte im Dienst, um Schlimmeres zu verhindern. Allein am Montag seien 626'000 Gespräche über das Behördenfunknetz geführt worden, beschrieb der stellvertretende Ministerpräsident Stephan Pernkopf den Kommunikationsbedarf.Insgesamt sind bei dem Hochwasser in Österreich bisher vier Menschen ums Leben gekommen. Die Todesursache des vierten Opfers, das am Montagabend im Wasser treibend gefunden worden war, müsse aber noch geklärt werden. Im Osten Österreichs war binnen weniger Tage eine Regenmenge gefallen, die dem vier- bis sechsfachen Wert für den gesamten Monat September entspricht.Mit vereinten Kräften kämpfen Menschen im Südwesten Polens gegen das Hochwasser. In der Kleinstadt Nysa rund 90 Kilometer südlich von Breslau drohen die Wassermassen der Glatzer Neisse einen Deich zu durchbrechen, der das Stadtzentrum schützt. In der Nacht halfen viele Bewohner der Stadt den Einsatzkräften von Armee und Feuerwehr, die angegriffene Stelle im Deich mit Sandsäcken zu verstärken. «Auf dem Deich waren etwa 2000 Menschen: Frauen, Männer, Kinder und Senioren», sagte Bürgermeister Kordian Kolbiarz dem Radiosender Rmf.fm. Diese hätten eine Menschenkette gebildet, um die Sandsäcke zu transportieren. In Breslau kam erneut der Krisenstab mit Regierungschef Donald Tusk zusammen. Die Regierung in Warschau hat für die Hochwassergebiete den Katastrophenzustand ausgerufen. Dies erleichtert es den Behörden, Anweisungen durchzusetzen. Tusk sagte, es gebe derzeit sehr widersprüchliche Prognosen der Meteorologen dazu, wann das Hochwasser die Stadt Breslau erreichen könne. Zunächst hatte es geheissen, dass die Flutwelle in der Oder am Mittwoch auf Höhe der Stadt ankommt. Mittlerweile ist von Freitag die Rede. Dies müsse noch genau analysiert werden, forderte Tusk. Beim Oderhochwasser 1997 stand Breslau zu einem Drittel unter Wasser.Das Bangen in den Hochwassergebieten geht weiter: In weiten Teilen des riesigen Katastrophengebietes von Rumänien, Polen über Tschechien bis Österreich herrscht Land unter. Strassen und Felder sind überschwemmt, Keller und Häuser vollgelaufen, Dämme und Deiche teils zerstört. In Deutschland müssen sich die Menschen an Oder und Elbe auf die Wasserwalze aus Zuflüssen in angrenzenden Ländern einstellen. An diesem Dienstag wird in einigen der betroffenen Gebiete mit nachlassenden Niederschlägen gerechnet. Bisher kamen mindestens 18 Menschen beim verheerenden, tagelangen Regen ums Leben. In Österreich wurde am Montagabend ein weiterer Toter in den Fluten entdeckt. Ob der etwa 40- bis 50-jährige Mann auch ein Hochwasser-Opfer ist, blieb zunächst unklar. Zahlreiche weitere Menschen werden vermisst.In der polnischen Kleinstadt Klodzko rund 100 Kilometer südlich von Breslau sah ein Teil der Fussgängerzone aus wie nach einer Bombenexplosion. In den Läden im Erdgeschoss waren Schaufenster und Türen herausgerissen. Drinnen waren Regale umgestürzt, lose Kabel hingen herum. In Klodzko war die Glatzer Neisse, ein Nebenfluss der Oder, über die Ufer getreten. Am selben Fluss liegt die Kleinstadt Nysa, wo das Wasser in die Notaufnahmestation des örtlichen Kreiskrankenhauses eindrang, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete. 33 Patienten wurden mit Schlauchbooten in Sicherheit gebracht, darunter Kinder und Schwangere. Örtliche Behörden ordneten Evakuierungen in Nysa sowie in Paczkow an. In der Kleinstadt im Südwesten Polens war ein Riss in der Staumauer eines Stausees festgestellt worden. 4900 Soldaten wurden PAP zufolge zur Unterstützung der lokalen Behörden der vom Hochwasser betroffenen Gebiete abgestellt.Regierungschef Donald Tusk kündigte für die Hochwasseropfer im Südwesten des Landes zudem die Bereitstellung von Hilfsgeldern in Höhe von einer Milliarde Zloty an. In Österreich stehen nach Angaben von Kanzler Karl Nehammer aus dem Katastrophenfonds zunächst 300 Millionen Euro zur Beseitigung der Schäden zur Verfügung. Der Hilfstopf könne bei Bedarf noch aufgestockt werden, hiess es.In Sachsen richtet sich der bange Blick auf Tschechien und die Elbe. Wassermassen aus dem Nachbarland erreichen mit Verzögerung Deutschland. In Dresden ist der Wasserspiegel der Elbe schon mehr als viermal so hoch wie der dortige Normalstand von 1,42 Metern, im Tagesverlauf wird mit einem Überschreiten der Sechs-Meter-Marke gerechnet. Bei der Jahrhundertflut 2002 waren es 9,40 Meter. Der ergiebige Regen im Süden und Osten von Bayern soll laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes bis zum Mittag nachlassen.Die Regierung in Tschechien beschloss wegen der Hochwasser- und Überschwemmungskatastrophe den Einsatz der Armee. Es sei geplant, dass bis zu 2000 Soldaten mit entsprechender Technik die zivilen Behörden bis Ende Oktober unterstützen, wie Verteidigungsministerin Jana Cernochova auf X mitteilte. Armeehubschrauber sollen Menschen in den am stärksten betroffenen Regionen im Nordosten Tschechiens mit Trinkwasser und Lebensmitteln versorgen. Soldaten sollen zudem bei den Aufräumarbeiten nach der Flut helfen. Nach intensivem Regen sind in Tschechien zahlreiche Flüsse und Bäche über die Ufer getreten. Bisher wurden drei Todesfälle bestätigt, mindestens sieben weitere Menschen gelten als vermisst. In Ostrava, der drittgrössten Stadt des EU-Mitgliedstaats, kam es zu Dammbrüchen am Zusammenfluss von Oder und Opava. Vielerorts sind Geschäfte und Supermärkte überflutet, Wasser- und Stromversorgung sowie die Mobilfunknetze ausgefallen.Im Osten Österreichs herrscht grosse Sorge vor weiteren Dammbrüchen. «Es besteht höchste Dammbruchgefahr», hiess es von den Behörden. Mehr als 200 Strassen in Niederösterreich waren gesperrt, 1800 Gebäude geräumt worden. Es gab auch Stromausfälle. In Niederösterreich waren in den vergangenen Tagen regional bis zu 370 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen - ein Mehrfaches der üblichen Monatsmenge. In Wien gibt es noch Probleme im öffentlichen Verkehr. Am Wienfluss, der sonst als Rinnsal, seit Sonntag aber als reissender Fluss mitten durch die Stadt geht, gab es leichte Entspannung.In Rumänien ist vor allem der Osten des Landes betroffen. Am Montag sei das siebte Opfer im ostrumänischen Dorf Grivita nahe der Stadt Galati gefunden worden, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf den Katastrophenschutz. Rund 6000 Bauernhäuser wurden vom Hochwasser erfasst, viele liegen in abgelegenen Dörfern. Menschen kletterten auf Hausdächer, um nicht von den Fluten mitgerissen zu werden. Hunderte Feuerwehrleute waren im Einsatz.Die Hochwasserlage in gleich mehreren Ländern bleibt kritisch - und die Opferzahlen steigen: Bei den verheerenden Regenfällen von Polen bis Österreich sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. In weiten Teilen des riesigen Katastrophengebietes ist auch zu Wochenbeginn noch kilometerweit Land unter. Strassen und Felder sind überschwemmt, Keller und Häuser vollgelaufen, Dämme und Deiche teils zerstört. Entspannung gab es nur vorübergehend, als der Regen mancherorts für einige Stunden nachliess: Die Meteorologen sagten weitere Niederschläge voraus, und auch in Deutschland müssen sich die Menschen an Oder und Elbe auf die Wasserwalze aus Zuflüssen in angrenzenden Ländern einstellen. Der polnische Regierungschef Donald Tusk hat für die Hochwasseropfer im Südwesten des Landes die Bereitstellung von Hilfsgeldern in Höhe von einer Milliarde Zloty angekündigt. Es werde auch Hilfen für den Wiederaufbau zerstörter Häuser geben, sagte er am Montag bei der Sitzung des Krisenstabs in Breslau . Geschädigte könnten ab sofort Anträge bei den Gemeindeverwaltungen stellen, so Tusk. Tusk sagte, er werde noch am Montag mit seinen Amtskollegen in Österreich, Tschechien und der Slowakei sprechen, um sich gemeinsam um EU-Finanzmittel zur Bewältigung der Hochwasserschäden zu bemühen.Zur Beseitigung der Hochwasserschäden in Österreich stehen nach den Worten von Kanzler Karl Nehammer zunächst 300 Millionen Euro zur Verfügung. Die entsprechenden Mittel aus dem Katastrophenfonds könnten gegebenenfalls noch aufgestockt werden, sagte der Regierungschef. Aus diesem Topf können auch Privatpersonen finanzielle Hilfe beantragen, die durch die Naturkatastrophe Hab und Gut verloren haben. Das Ausmass der Schäden nach dem mehrtägigen Rekordregen im Osten Österreichs ist noch unklar. Der Katastrophenfonds steht für die Abwicklung der Schäden bereit. 300 Mio. Euro können sofort abgerufen werden, wenn mehr nötig ist, werden wir den Fonds aufstocken. Danke allen Bundesländer und Einsatzkräften für die hochprofessionelle Zusammenarbeit!Die Lage beschrieb der Kanzler als weiterhin ernst. Dämme müssten gesichert werden, ausserdem würden weiterhin Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht. Inzwischen seien auch mehrere Hundert Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Mit Hubschraubern seien Säcke mit Kies zur Stabilisierung der Dämme abgesetzt worden, hiess es.Die Hochwasserlage spitzt sich in Teilen Europas weiter zu: In Tschechien ist mindestens eine Person gestorben, in Niederösterreich sind mindestens drei Personen ums Leben gekommen. Ausserdem drohen Dämme zu brechen.Gut 140 Personen an Bord eines Flussschiffs von Thurgau Travel müssen auf der «Thurgau Prestige» ausharren und können weder weiterfahren noch an Land. Anders beim Reisebüro Mittelthurgau: Eine Donaukreuzfahrt wurde rechtzeitig abgesagt, die andere kann stattfinden, weil das Schiff vor dem Start von Wien nach Bratislava verschoben worden ist.Bei dem Hochwasser in Teilen Österreichs, Polens, Rumäniens und Tschechiens ist die Zahl der Toten auf mindestens elf gestiegen. In Österreich kamen laut Polizei zwei weitere Menschen ums Leben. In Tschechien sei ein Mensch in dem Fluss Krasovka im östlichen Landesteil Mährisch-Schlesien ertrunken, sagte Polizeipräsident Martin Vondrasek im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Bislang waren acht Todesfälle in den vier Ländern bekannt. In Tschechien sprachen die Behörden zudem von mindestens sieben Vermissten. Die Lage in den von Überschwemmungen betroffenen Gebieten blieb zu Wochenbeginn angespannt. Wegen akuter Überflutungsgefahr sind in Ostrava, der drittgrössten Stadt Tschechiens, die Evakuierungen ausgeweitet worden. «In mehreren Stadtteilen ist es offensichtlich zu Deichbrüchen gekommen», sagte Umweltminister Petr Hladik nach einer Krisensitzung. Die Bewohner wurden teilweise mit Schlauchbooten in Sicherheit gebracht. Durch die Risse sollen Schätzungen zufolge rund 100 Kubikmeter Wasser pro Sekunde strömen. Es soll versucht werden, die Lücken mit Steinen aufzufüllen. Ostrava mit rund 285'000 Einwohnern liegt am Zusammenfluss mehrerer Flüsse, darunter der Oder und der Opava. Die Bergbau- und Industriestadt befindet sich knapp 280 Kilometer östlich von Prag. Der Bahnverkehr nach Ostrava und weiter in Richtung Polen war weiter komplett unterbrochen. Ein Kraftwerk musste abgeschaltet werden. Im nahen Bohumin fielen wegen der Überschwemmungen die Strom- und Mobilfunknetze aus. Die Trinkwasserversorgung brach vielerorts zusammen. Nach sintflutartigen Regenfällen stehen in Tschechien ganze Landstriche unter Wasser. In Litovel an der March waren nach Einschätzung der Stadtverwaltung rund 80 Prozent des Stadtgebiets überflutet. Seit dem Beginn der Unwetter Ende voriger Woche seien die stärksten Niederschläge in den östlichen Sudeten um die Stadt Jesenik verzeichnet worden, sagte Umweltminister Hladik. Dort seien seither insgesamt bis zu 500 Liter pro Quadratmeter gefallen. In Bergen im Norden des Landes seien es 300 bis 400 Liter, in anderen Gebieten Tschechiens bis zu 200 Liter pro Quadratmeter gewesen. Das ist mehr als sonst in mehreren Monaten.Beim Hochwasser in Österreich sind nach Angaben der Polizei zwei weitere Menschen ums Leben gekommen. Ein 70 Jahre alter Mann und ein 80-Jähriger seien in ihren jeweiligen Häusern in Gemeinden in Niederösterreich gestorben, teilten die Behörden mit. Die beiden Männer seien im Inneren der Gebäude den Wassermassen zum Opfer gefallen. Bereits am Sonntag war ein Feuerwehrmann beim Auspumpen eines Kellers gestorben. Im Osten Österreichs herrscht aufgrund des seit Tagen andauernden Regens der Ausnahmezustand. Mehr als 1800 Gebäude wurden bisher geräumt. Zahlreiche Strassen sind wegen des Hochwassers gesperrt.Trotz einer kurzen nächtlichen Regenpause bleibt die Hochwasser-Situation im Osten Österreichs sehr angespannt. «Es ist nicht vorbei, es bleibt kritisch, es bleibt dramatisch», sagte die Ministerpräsidentin Niederösterreichs Johanna Mikl-Leitner. Am Montag würden regional erneut bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Ein grosses Problem seien inzwischen die Dämme. «Es besteht höchste Dammbruchgefahr», hiess es vonseiten der Behörden. Das öffentliche Leben ruhe weitgehend. Mehr als 200 Strassen in Niederösterreich seien gesperrt, 1800 Gebäude geräumt, viele Schüler und Kinder seien zu Hause geblieben, sagte Mikl-Leitner. Rund 3500 Haushalte seien aktuell ohne Strom. Die Höhe der Schäden sei momentan nicht abzuschätzen. «Den Hochwasser-Opfern wird auf alle Fälle geholfen», sagte die Landeschefin weiter. In Niederösterreich waren in den vergangenen Tagen regional bis zu 370 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen - ein Mehrfaches der üblichen Monatsmenge. Ein Feuerwehrmann war beim Auspumpen eines Kellers ums Leben gekommen. Die Lage könnte sich ab Dienstag etwas entspannen. Dann wird ein Ende des Dauerregens erwartet.Beim Hochwasser in Tschechien hat es den ersten bestätigten Todesfall gegeben. Die Behörden sprachen zudem von mindestens sieben Vermissten. Ein Mensch sei in dem kleinen Fluss Krasovka im Bezirk Bruntal im östlichen Landesteil Mährisch-Schlesien ertrunken, sagte Polizeipräsident Martin Vondrasek im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zu den Vermissten zählten drei Menschen, die mit einem Auto bei Jesenik im Altvatergebirge in einen reissenden Fluss gestürzt seien. Von dem Fahrzeug fehlt jede Spur. Die anderen Personen seien in verschiedene Gewässer wie den Fluss Otava gestürzt. Zudem werde ein Mann aus einem Altersheim an der Grenze zu Polen vermisst. Der tschechische Regierungschef Petr Fiala sprach von einem sogenannten Jahrhunderthochwasser - also ein Hochwasser, was statistisch gesehen einmal im Jahrhundert an gleicher Stelle vorkommt. Am Wochenende verwandelten sich die Strassen in Städten wie Jesenik im Altvatergebirge, Opava am gleichnamigen Fluss und Krnov an der Grenze zu Polen in reissende Fluten. In Jesenik retteten die Einsatzkräfte Hunderte Menschen mit Booten und Hubschraubern. Die Bürgermeisterin der in einem Talkessel gelegenen Stadt nahe der Grenze zu Polen sagte dem Fernsehen: «Es war eine Apokalypse, überall ist Schlamm, alles ist zerstört.» Der Hauptplatz im Stadtzentrum sei vorübergehend zu einer einzigen Wasserfläche geworden, auf der Autos schwammen. In der Region stürzten mehrere Häuser ein. Nach dem Abfluss der Wassermassen drohten Erdrutsche.In Rumänien bleibt die Hochwasserlage weiter angespannt. Bei Starkregen und schweren Überschwemmungen sind im Karpatenland mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Betroffen waren vor allem die Regionen Galati, Vaslui und Iasi im Osten des Landes. Etwa 300 Menschen mussten dort in Sicherheit gebracht werden, rund 6000 Bauernhäuser wurden vom Hochwasser erfasst. Unter den Opfern sind hauptsächlich ältere Menschen, unter ihnen zwei Frauen im Alter von 96 und 86 Jahren. Die höchste Hochwasser-Warnstufe gilt zunächst noch bis zum Mittag. Von den Wassermassen sind meist abgelegene Dörfer betroffen. Menschen kletterten auf Hausdächer, um nicht von den Fluten mitgerissen zu werden. Hunderte Feuerwehrleute waren im Einsatz.Wegen des durch heftigen Regen verursachten Hochwassers auf der Donau müssen Dutzende Passagiere auf einem Schweizer Flusskreuzfahrtschiff in Wien verharren. Die rund 100 Passagiere und etwa 40 Crew-Mitglieder dürfen die am Ufer festgezurrte «Thurgau Prestige» derzeit nicht verlassen, wie der Schweizer Sender SRF unter Berufung auf das Reiseunternehmen Thurgau Travel berichtete. Von Bord kämen die Schiffsgäste nicht mehr, weil der Steg zum Pier überflutet sei. Medienberichten zufolge sind auch weitere Kreuzfahrtschiffe in Wien gestrandet.Laut Thurgau Travel entscheiden die örtlichen Behörden darüber, ob und wann die Schiffsgäste von Bord gehen können. Gemäss Passagier-Aussagen wurde ihnen laut SRF mitgeteilt, dass sie noch bis mindestens Dienstag auf dem Schiff ausharren müssten. Die «Thurgau Prestige» sollte von Linz nach Budapest und zurück fahren und hält nun bis auf weiteres in Wien. Die schweren Unwetter in Österreich hatte Meteorologen schon am Donnerstag vorausgesagt. Die Flussreise begann trotzdem am Freitag. Der Geschäftsführer von Thurgau Travel, Daniel Pauli-Kaufmann, sagt dem SRF dazu: «Zu diesem Zeitpunkt war auch für Experten, deren Expertise eingeholt wurde, nicht abzusehen, dass die Donau in diesem Bereich nicht befahrbar sein könnte.»In Polen ist ein Staudamm gebrochen und hat Häuser und Autos mitgerissen. Eine Person ist ums Leben gekommen. In Niederösterreich haben Rettungskräfte wegen des Hochwassers in und um Wien bereits über 1000 Gebäude evakuiert. Während es in Teilen Europas vor allem sehr viel regnet, hat Arosa einen überraschenden Wintereinbruch im Spätsommer erlebt. Am Sonntagmorgen bedeckten 30 Zentimeter Neuschnee den beliebten Ferienort, während der Himmel strahlend blau ist.Nach starken Regenfällen ist im Südwesten Polens ein Staudamm gebrochen. Nachdem das Bauwerk im niederschlesischen Stronie Slaskie nachgegeben habe, ströme das Wasser jetzt den Fluss Biala Ladecka herunter und nehme Kurs auf das Gebiet der Glatzer Neisse, teilte das Meteorologische Institut auf X mit. Es sei eine ernste Bedrohung für die Orte entlang dieser Flüsse, hiess es. Die Polizei habe einen Rettungshubschrauber in die Gegend geschickt, um vom Wasser eingeschlossene Menschen in Sicherheit zu bringen. Auch Soldaten der Armee und des Heimatschutzes seien im Einsatz. Der Ort Stronie Slaskie liegt im Glatzer Schneegebirge an Polens Grenze zu Tschechien. Am Samstagabend war in der gebirgigen Gegend bereits ein Staudamm in Miedzygorze übergelaufen.In einigen Hochwassergebieten Österreichs ist innerhalb von vier Tagen so viel Regen gefallen wie sonst im gesamten September. Das berichtet Geosphere Austria, die Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie. Zum Beispiel seien unter anderem an der Wetterstation in St. Pölten, der Hauptstadt des Bundeslandes Niederösterreich, 300 bis 350 Millimeter gefallen. Das entspricht 350 Litern pro Quadratmeter. Es regnet immer noch, und zusätzlich pfeift der Wind. Nach Angaben von Geosphere gab es an Bergstationen teils Windböen mit mehr als 125 Kilometern in der Stunde, in niedrigeren Gebieten um die 100 Kilometer pro Stunde. Der Tiefdruckeinfluss hält am Montag noch an, so die Bundesanstalt. Der Dauerregen soll laut Geosphere erst mit Dienstag vorbei sein.In Österreich ist ein Feuerwehrmann bei einem Hochwassereinsatz ums Leben gekommen. Das teilte der Krisenstab Niederösterreich mit. Er soll bei einem Pumpeneinsatz in einem Keller gewesen sein. In Wien wälzen sich Wassermassen entlang des Wienflusses durch die Stadt. In den meisten Vierteln halten die meterhohen Mauern entlang des künstlichen Flussbettes aber noch stand. Bei anhaltendem Dauerregen und Sturmböen war eine Entspannung nicht abzusehen. «Wir erleben in Niederösterreich schwere, dramatische Stunden», sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. «Für viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher werden es die schwersten Stunden ihres Lebens sein,», fügte sie hinzu. «Wir werden alles tun, um dem Wasser die Stirn zu bieten, um Land und Leute zu schützen.» Die Moderatorin des Senders ORF, Simone Stribl, zeigte auf dem Nachrichtenportal X ein Video von den reissenden Gewässern in Wien. Dort wurde der Verkehr auf zwei U-Bahn-Linien teilweise eingestellt. Auch die österreichischen Bahnen ÖBB stellten den Zugverkehr auf einer Strecke südlich der Donau ein.In Rumänien haben die Wassermassen bereits mehrere Todesopfer gefordert, da die Fluten in einigen Gebieten bis zu 1,7 Meter hochstiegen. In Österreich zeigt das Wasserkraftwerk Braunau-Simbach das Ausmass der Katastrophe. Wegen des verheerenden Unwetters sind in Tschechien mehr als 250.000 Haushalte ohne Strom. Das berichtete die Agentur CTK unter Berufung auf die Energieversorger. Am dramatischsten war die Lage demnach in der östlichen Region Mährisch-Schlesien an der Grenze zu Polen. Allein dort mussten mehr als 100.000 Haushalte ohne Elektrizität auskommen. Wegen der aufgeweichten Böden waren zahlreiche Bäume auf oberirdische Freileitungen und Hochspannungsleitungen gestürzt. Die Niederschläge sollten Vorhersagen zufolge bis einschliesslich Montag andauern. Im Bahnverkehr kam es zu erheblichen Störungen, weil Bäume auf Gleise stürzten und Gewässer Strecken überschwemmten. Rund 40 Bahnstrecken mussten ganz gesperrt werden. Im Bahnhof Studenka stand die wichtige Hauptstrecke zwischen Prag und Ostrava unter Wasser. Zahlreiche Eurocity-Verbindungen in Richtung Polen und Slowakei fielen daher aus. Die Behörden riefen die Bürger dazu auf, auf Reisen sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn möglichst zu verzichten.Bei Überschwemmungen in Polen hat es ein erstes Todesopfer gegeben. «Wir haben den ersten bestätigten Tod durch Ertrinken hier, im Bezirk Klodzko», sagte Regierungschef Donald Tusk, der dort an einer Sitzung des Einsatzstabs teilnahm. Mehr Details nannte er zunächst nicht. Tusk wiederholte seinen Appell an die Bevölkerung, die Evakuierungsaufrufe der Behörden ernst zu nehmen und sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. «Die Situation ist an vielen Orten dramatisch.» Die niederschlesische Kleinstadt Klodzko mit 26.000 Einwohnern liegt hundert Kilometer südlich von Breslau an der Glatzer Neisse, einem Nebenfluss der Oder. Dort hat sich die Situation in der Nacht zugespitzt. Am Sonntagmorgen betrug der Wasserstand der Glatzer Neisse 6,65 Meter. Üblich sei ein durchschnittlicher Wasserstand von einem Meter, sagte ein Sprecher der örtlichen Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. Regierungschef Tusk sagte, im Bezirk Klodzko seien 1600 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Er rechne noch mit weiteren Evakuierungen. Hubschrauber der Luftwaffe seien unterwegs nach Breslau, zudem seien Rettungshubschrauber im Einsatz. In Teilen der überfluteten Gebiete sei die Stromversorgung unterbrochen, stellenweise gebe es Probleme mit Mobilfunk. Die Wasserwerke in Klodzko warnten, das Leitungswasser eigne sich nicht mehr zum Trinken und müsse abgekocht werden.Auch andernorts verschlechterte sich die Situation. In dem Dorf Glucholazy in der Region Oppeln heulten am Morgen die Sirenen. Die Behörden ordneten dort eine zwangsweise Evakuierung aus allen bedrohten Ortsteilen an, weil der Fluss Biala Glucholaska über die Ufer getreten ist. Das Meteorologische Institut verbreitete auf X Bilder, auf denen zu sehen ist, dass grosse Teile des Ortes unter Wasser stehen. Provisorische Schutzwälle und eine Brücke seien in Glucholazy bereits überspült worden, hiess es. «Wir bringen jeden in Sicherheit, ob er das will oder nicht», sagte Bürgermeister Pawel Szymkowicz dem Sender TVN24. Jederzeit könnten die Wassermassen die Brücke im Ort wegreissen. Dann seien Rettungsarbeiten schwierig.In Österreich steigen die Pegel mehrerer Flüsse dramatisch an. Zahlreiche Bäche sind im anhaltenden Dauerregen bereits über die Ufer getreten. Das ganze Bundesland Niederösterreich um Wien wurde zum Katastrophengebiet erklärt. «Die Lage spitzt sich aufgrund der massiven Regenfälle im gesamten Land weiter zu», sagte der stellvertretende Landeshauptmann von Niederösterreich, Stephan Pernkopf, der Nachrichtenagentur APA. Er warnte vor «massiven Überflutungen». Es drohten mancherorts Hangrutschungen, weil die Böden völlig nass sind. Strassen sind überflutet.In einigen Gemeinden in Niederösterreich nördlich von Wien musste die Feuerwehr in der Nacht eingeschlossene Menschen aus ihren Häusern retten. Eine Person geriet mit ihrem Auto in die Wassermassen der über die Ufer getretenen Pielach westlich von Wien und musste gerettet werden. Die Feuerwehr ist teils mit Schlauchbooten unterwegs. Menschen in flussnahen Strassen wurden in mehreren Gemeinden aufgefordert, ihr Häuser zu verlassen. Die Erklärung zum Katastrophengebiet gibt Behörden erweiterte Befugnisse, etwa, um Evakuierungen anzuordnen. In Wien wurde der Betrieb auf zwei U-Bahn-Linien vorsichtshalber teilweise eingestellt.Prekär ist die Lage vor allem im Gebiet der Flüsse Kamp und Krems, die in die Donau fliessen. Der Energieversorger EVN rechnet damit, dass der schon fast randvoll gefüllte Stausee Ottenstein am Kamp im Laufe des Tages überläuft. Das würde den Unterlauf des Flusses noch einmal deutlich anschwellen lassen.Die österreichischen Bahnen ÖBB stellten den Zugverkehr an einer rund 25 Kilometer langen Strecke ein, die etwa fünf Kilometer südlich entlang der Donau führt. Zwischen Amstetten und St. Valentin verkehren stattdessen Busse. Am Fluss Thaya im Bezirk Waidhofen rund 70 Kilometer nördlich der Donau wurde nach offiziellen Angaben ein 100-jährliches Hochwasser überschritten. Das heisst, die Pegel waren höher, als es statistisch bei Hochwasser einmal alle 100 Jahre zu erwarten ist.In den Hochwassergebieten Österreichs richten sich offiziellen Angaben zufolge fast 5.000 Feuerwehrleute auf «eine schwere Nacht» ein. Die Pegel mehrerer Flüsse vor allem in Niederösterreich nordwestlich von Wien sind rasant gestiegen. Inzwischen sind 42 Gemeinden zum Katastrophengebiet erklärt worden - am frühen Abend waren es noch 24. Prekär war die Lage vor allem an den Flüssen Kamp und Kremps, die in die Donau fliessen. «Flächige Niederschläge in ganz Niederösterreich, verstärkt im Waldviertel, führen zu angespannten Lagen», sagte der stellvertretende Landeshauptmann von Niederösterreich, Stephan Pernkopf. Der Kamp liegt im Waldviertel nordwestlich von Wien. Nach schweren Hochwassern 2002 war in der Region der Hochwasserschutz verstärkt worden. Er soll Überschwemmungen standhalten, wie sie statistisch nur einmal alle 100 Jahre vorkommen. Da der Dauerregen aber anhält, warnen Meteorologen, dass es noch schlimmer kommen könnte. An der Donau, im Weinviertel und im Mostviertel werden Pegel eines 30-jährlichen Hochwassers erwartet. An der Krems zwischen Rehberg und Lerchenfeld löste der Zivilschutz für Wohngegenden, die an den Fluss grenzen, Alarm aus. Anwohner wurden aufgefordert, ihre Autos in höher gelegene Bereiche zu bringen sowie Kellerräume und tief gelegene Geschosse zu sichern. Nach Angaben von Pernkopf soll es die ganze Nacht weiter regnen. Erst im Laufe des Sonntags ist mit nachlassenden Niederschlägen zu rechnen. Es wird damit gerechnet, dass das die Kapazität des Stausees Ottenstein am Kamp übersteigt und das Wasser überläuft.Während es in Deutschland bislang nur kleinere Überschwemmungen gibt, hat sich die Hochwasser-Lage in mehreren Nachbarländern bereits zugespitzt. In Polen nannte Regierungschef Donald Tusk die Nacht zum Sonntag eine «dramatische Herausforderung». Dort lief am Abend ein Staudamm über. In Österreich wurden Dutzende Orte zu Katastrophengebieten erklärt. Auch Tschechien ist betroffen. In Rumänien kamen mindestens vier Menschen ums Leben. An mehreren Orten in Polen sei bereits mehr Regen niedergegangen als bei der sogenannten Jahrtausendflut im Jahr 1997, sagte Tusk. Er appellierte angesichts steigender Pegelstände vieler Flüsse im Südwesten von Polen an die Bürger, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Im Glatzer Schneegebirge an Polens Grenze zu Tschechien war die Situation an einem Staudamm kritisch. «Der Damm in Miedzygorze läuft über. Obwohl Wasser abgelassen wurde, hat er seinen Höchststand erreicht! Der Wasserzulauf ist riesig», schrieb die niederschlesische Gemeinde Bystryca Klodzka auf X. Bewohner tiefer gelegenen Dörfer wurden laut Wasserwirtschaftsbehörde evakuiert. Wegen drohender Überschwemmungen wurden auch die Evakuierungen in Tschechien ausgeweitet. In Opava an der Grenze zu Polen mussten Tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden, wie die Behörden am Samstagabend mitteilten. Auch in anderen Orten der Region mussten Hunderte Menschen ihre Häuser verlassen.In Österreich ist die Lage besonders in der Region Waldviertel in Niederösterreich nördlich von Wien angespannt. Dort führte der Kamp, ein Zufluss der Donau, schon massives Hochwasser. Der stellvertretende Landeshauptmann von Niederösterreich, Stephan Pernkopf, sprach von der «Grössenordnung eines hundertjährlichen Hochwasserereignisses». Gemeint ist, dass solche Zustände im langjährigen Durchschnitt nur alle 100 Jahre einmal vorkommen. Auch in der Nacht zum Sonntag wurden weitere Niederschläge erwartet. Der Stausee Ottenstein am Kamp droht überzulaufen. Nach Angaben von Bundeskanzler Karl Nehammer spitzt sich die Situation zu. Das Militär stehe bereit, Unterstützung zu leisten. 42 Gemeinden wurden wegen Überschwemmungsgefahr zum Katastrophengebiet erklärt - am frühen Abend waren es noch 24. An der Donau in Österreich wird ein Hochwasser erwartet, wie es im langjährigen Durchschnitt nur alle 30 Jahre einmal vorkommt. Der Höhepunkt der Pegelstände dürfte in der Nacht zu Montag erreicht werden.In Deutschland gibt es nach Unwettern mit starken Regenfällen im Südosten Bayerns kleinere Überschwemmungen. Die Niederschläge am Alpenrand sollen laut Deutschem Wetterdienst bis Sonntagmorgen nachlassen. Die Polizei in Rosenheim sagte am späten Samstagabend, ihr seien keine grösseren Einsätze im Zusammenhang mit dem Wetter bekannt. Vereinzelt seien Bäche über die Ufer getreten und Strassen überschwemmt worden. Zu den Aussichten teilten die Meteorologen mit: «Ab Sonntagmittag in Sachsen sowie in Teilen Bayerns von Osten erneut aufkommende länger anhaltende Regenfälle.» In Ostsachsen werden zwischen Sonntag- und Montagmittag Niederschlagsmengen zwischen 30 und 50 Liter pro Quadratmeter erwartet. Dort und in Brandenburg könnten nach Behördenangaben auch die Regenfälle in Tschechien und Polen zu Hochwasser führen. «Bleibt es bei den vorhergesagten hohen Niederschlägen, dürfte sich eine Hochwasserwelle am Sonntag zu Montag an der Lausitzer Neisse sowie ab Mitte der nächsten Woche an Oder und Elbe ausbilden», sagte etwa eine Sprecherin des Brandenburger Umweltministeriums.Die sächsische Landeshauptstadt Dresden rechnet damit, dass die Elbe am Vormittag einen Pegelstand von vier Metern hat und damit Alarmstufe 1 gilt. Der normale Pegelwert liegt bei rund zwei Metern. In der kommenden Woche könnte dann sogar die höchste Alarmstufe 4 gelten. Die Behörden schlossen nicht aus, dass die sieben Meter überschritten werden könnten. Unter Hochdruck wurden deshalb die Trümmer der teilweise eingestürzten Carolabrücke über die Elbe in Dresden beiseite geräumt. Am Samstagabend wurden die ersten grossen Abrissarbeiten am Teil der Brücke am Ufer zur Neustadt beendet. Die Stadt wollte so verhindern, dass sich Wasser an den Trümmerteilen staut und so zusätzlich für Überschwemmungen sorgt.Wegen drohender Überschwemmungen werden die Evakuierungen in Tschechien ausgeweitet. In Opava an der Grenze zu Polen mussten Tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden, wie die Behörden am Samstagabend mitteilten. Betroffen ist unter anderem die grösste Plattenbausiedlung der Stadt. Der gleichnamige Fluss Opava, ein Nebenfluss der Oder, trat an manchen Stellen bereits über die Ufer. Befürchtet wurde ein Jahrhunderthochwasser oder sogar eine stärkere Flut als bei der Katastrophe von 1997. Auch in anderen Orten der Region mussten Hunderte Menschen ihre Häuser verlassen. Mehrere Menschen wurden nach Angaben der Polizei vermisst. Bei Jesenik im Altvatergebirge stürzte ein Auto in einen reissenden Strom. Ein Insasse konnte sich ans Ufer retten, von drei anderen fehlte jede Spur. In Jankovice stürzte ein 54-Jähriger bei Aufräumarbeiten in einen Hochwasser führenden Bach und tauchte nicht wieder auf.In Österreich und Polen bereiten sich die Menschen auf massives Hochwasser vor. In Tschechien und Polen wurden bereits erste Dörfer evakuiert. In Österreich wurden Gemeinden zum Katastrophengebiet erklärt. Auch für Deutschland warnen Experten vor Überschwemmungen - betroffen sind Gebiete in Süd- und Ostdeutschland.in der östlichen Verwaltungsregion Mährisch-Schlesien müssen nach Einschätzung der Behörden Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht werden. Dort und in der Region um Olomouc wurde eine Gefahrenlage ausgerufen. Selbst kleine Bäche verwandelten sich in reissende Ströme. Mancherorts mussten Menschen mit Booten in Sicherheit gebracht werden. Bilder zeigten überflutete Strassen mit schwimmenden Autos. Die Armee stand bereit, um zu helfen. Wegen der Hochwasserlage musste ausserdem eine Klinik evakuiert werden. Mehr als 180 Patienten des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Brünn sollten nach und nach in andere Einrichtungen gebracht werden, wie die Leitung der Klinik mitteilte.haben Einsatzzentralen wegen der anhaltenden schweren Regenfälle mehr als ein Dutzend Gemeinden zum Katastrophengebiet erklärt. In der Region Waldviertel rund 120 Kilometer nordwestlich von Wien wird Hochwasser erwartet, wie es im langjährigen Durchschnitt nur alle 100 Jahre vorkommt.die Flüsse anschwellen. Seit Freitagmorgen ist dort mehr Regen niedergegangen als beim sogenannten Jahrtausendhochwasser 1997. In Jarnoltowek in der schlesischen Region Oppeln waren es innerhalb von 24 Stunden 161,5 Millimeter, wie das Meteorologische Institut mitteilte. Das waren 30 Millimeter mehr als der bisherige Rekordwert, der dort im Jahr des Oderhochwassers 1997 gemessen wurde. Landesweit sei die Alarmstufe an 47 Pegelmessstationen überschritten worden. Der Bürgermeister von Jarnoltowek ordnete die Evakuierung von Bewohnern an, deren Häuser unterhalb eines Staubeckens liegen. Dieses drohte überzulaufen. Die Einwohner von zwei benachbarten Dörfern, die an dem Fluss Zloty Potok liegen, wurden ebenfalls aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. «Die Situation hat sich sehr zugespitzt, und das innerhalb weniger Minuten. Wir haben wirklich wenig Zeit», sagte Bürgermeister Grzegorz Zawislak dem polnischen Nachrichtenportal Onet.herrscht Hochwassergefahr. Am Nachmittag wurde im sächsischen Schöna an der Elbe bereits Alarmstufe 1 überschritten. Dabei beginnt die Ausuferung der Gewässer und die Lage wird ständig überwacht. In Dresden wird dies aktuellen Vorhersagen zufolge am frühen Sonntagmorgen erwartet. Dort arbeiten derzeit Einsatzkräfte mit Hochdruck an der zum Teil eingestürzten Carolabrücke. Der Hochwasserscheitel wird für Donnerstag erwartet, anschliessend sollen die Pegelstände wieder zurückgehen. Für Riesa wird mit einem Elb-Anstieg im Bereich des Richtwertes der Alarmstufe 3 gerechnet. Auch für Torgau ist dies nicht ausgeschlossen. Dauerregen östlich von Elbe und Spree lässt zudem die Flüsse im Osten Sachsens anschwellen. Laut Karte des Landeshochwasserzentrums wurde an der Neisse in Zittau mit einem Pegel von 2,48 Metern die Alarmstufe 2 ausgerufen. Die Behörden appellieren an die Anwohnerinnen und Anwohner, Vorsorge zu treffen. Am Pegel Gröditz am Löbauer Wasser gilt Alarmstufe 2 mit einem Wasserstand von 2,32 Metern.Im Süden und Südosten Bayerns füllen zahlreiche Menschen nach stundenlangen Regenfällen Sandsäcke, weil Überschwemmungen durch Flüsse drohen oder das Grundwasser nach oben drückt. Mancherorts fallen Bahnverbindungen aus, Unterführungen werden gesperrt, Felder sind überflutet. In Passau werden wahrscheinlich am Abend vorsorglich Bereiche der Altstadt gesperrt. In den Hochlagen der Alpen sind Winterreifen und Schneeschieber gefragt - und das alles Mitte September. Der Hauptteil der fürs Wochenende angekündigten Niederschläge in Bayern ist nach Erkenntnis der Hochwassernachrichtendienst bereits gefallen. Der Dauerregen habe im Südosten Bayerns die Wasserstände vom Isar-Einzugsgebiet bis zum Bayerischen Wald ansteigen lassen, an einigen Orten gebe es kleinere Ausuferungen. Eine Warnung vor Überschwemmungen für bebaute Gebiete gab es bis zum Nachmittag zunächst nur für den Landkreis Cham im Osten des Freistaats und den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen im Süden.Das schlechte Wetter hat in Teilen Österreichs über Nacht zahlreiche Feuerwehreinsätze erfordert. In Niederösterreich rund um die Landeshauptstadt Wien rückten die Retter in der Nacht 160 Mal aus, wie der Sprecher des Landeskommandos berichtete. An mehreren Gewässern steigen wegen des anhaltenden Regens die Pegelstände. An der Donau wird ein Hochwasser erwartet, wie es im langjährigen Mittel nur alle 30 Jahre vorkommt. So wurde etwa in der Wachau der mobile Hochwasserschutz aufgebaut. Am Kamp, einem Zufluss der Donau, stellen sich Behörden auf ein 100-jähriges Hochwasser ein. Einige Ferienhäuser sind bereits geräumt worden. An einigen Stellen ist der Fluss schon über das Ufer getreten. Am Kamp wurde der Katastrophenhilfsdienst aufgeboten, um ein Umspannwerk in Langenlois zu schützen. Neben heftigem Regen gab es bereits am Freitag mancherorts einen Wintereinbruch. Im Kalser Ködnitztal am Grossglockner in Tirol fiel jede Menge Schnee. Auf einigen Bahnstrecken wurde der Verkehr eingestellt.In den letzten 24 Stunden gab es noch einmal kräftige Regen- und Schneeschauer, die Schneefallgrenze variierte dabei laut MeteoNews in den Bergen zwischen 1200 und 1500 Metern. Bei intensiven und zum Teil gewittrig durchsetzten Schauern gab es lokal sogar Flocken bis unter 1000 Meter, so etwa vorübergehend im Appenzell/Alpstein und der Westseite des St. Galler Rheintals. In den mittleren Lagen ist es meist nur schütter weiss, auf den noch warmen Böden kann sich der Schnee nicht nachhaltig halten. Oberhalb von 1800 bis 2000 Metern kamen noch einmal etliche Zentimeter Neuschnee dazu. So waren es beispielsweise in Arosa 34, am Säntis 25 Zentimeter., lokal auch mehr. Entsprechend ist es in den Bergen nun tiefwinterlich, wobei der Schnee in Gipfel- und Kammlagen durch den Nordwind auch stark verfrachtet wurde. Die Lawinengefahr ist mässig bis erheblich.Nach heftigen Regenfällen kam es in Tschechien zu schweren Überschwemmungen Auch in Polen wurden zwei Dörfer evakuiert, und in Sachsen steigen die Elbe-Pegel, während sich Einsatzkräfte in Deutschland, Österreich und der Slowakei auf mögliche Überschwemmungen vorbereiten. Durch Überschwemmungen infolge starker Regenfälle sind in Rumänien vier Menschen ums Leben gekommen. Wie die Rettungskräfte am Samstag mitteilten, wurden in der südöstlichen Region Galati vier Tote gefunden. «Wegen der starken Regenfälle gab es Überschwemmungen» und insgesamt hätten landesweit dutzende Menschen gerettet werden müssen.Der Wetterdienst des Bundes hat am Freitag lokal die tiefsten je gemessenen Kälterekorde registriert. Seit Messbeginn waren die Höchstwerte in der ersten Septemberhälfte noch nie so tief, wie der Wetterdienst des Bundes auf der Online-Plattform X mitteilt. In Glarus registrierte der Bund einen Höchstwert von 7,8 Grad. Bisher lag der Rekord in der ersten Septemberhälfte demnach bei 8,5 Grad. Der Wert von Glarus ist besonders erstaunlich, weil es dort noch vor einer Woche mit 30,6 Grad einen neuen September-Höchstwert für diese Messstation gegeben hat.Am Freitag wurden lokal die tiefsten je gemessenen Höchstwerte der 1. Septemberhälfte registriert 🥶 Bemerkenswert: Vor einer Woche gab es in Glarus mit 30.6 Grad einen neuenGestern war die Alpensüdseite dran. Heute überzieht ein Mega-Regen von Osten her halb Europa. Nebst Polen und Tschechien treffen die massenhaften Niederschläge am Donnerstag vor allem Österreich hart. Teilweise sogar sehr hart, wie Bilder aus dem östlichen Nachbarland zeigen. Die Rede ist sogar von einem Jahrhundertregen. Die Schweiz treffen dessen Ausläufer bislang nur am Rand.sind geschlossen, es hat lokal bis rund 1000 Meter geschneit. Was noch zu erwarten ist und wieviel Niederschlag im extrem hochwassergefährdeten Osteuropa zu erwarten ist ➡️LivetickerAnders in Osteuropa. «Das Risiko für ein grossflächiges extremes Hochwasserereignis ist somit gross!», schreibt MeteoNews in seinem Wetter-Blog über das Vb-Tief. Namentlich in Österreich drohten am Wochenende in den Bergen heftige Winde und grosse Schneemengen als zusätzliche Naturgefahren. Wie Kachelmannwetter.com auf X schreibt, dürften die starken Winde insbesondere am Samstag und Sonntag auf die südlichen Alpen Österreichs treffen:Fazit der Meteorologen von Kachelmannwetter.com kurz zusammenfassen, bekommt Österreich mit dem extremen Regenereignis derzeit die «Quittung» für das «warme/rekordwarme Mittelmeer» der vergangenen Monate: Das warme/rekordwarme Mittelmeer - ein Vb-Tief - Österreich bekommt dafür die Quittung/ein extremes Regen-Ereignis/eine extreme Hochwasser-Situation ist die Folge!Zurück in die Schweiz. Die Temperaturen hierzulande sind laut MeteoNews «für Mitte September ausserordentlich tief, in grosser Höhe sind sogar lokal absolute Septemberrekorde möglich». Die aktuelle im Norden der Schweiz sehr kühle Phase ist laut den Wetterfröschen somit als «sehr aussergewöhnlich» einzuordnen.Es soll nochmals bis zu 50 Zentimeter Neuschnee geben, sagen die Prognosen bis Sonntag voraus. Nun zeigen Zahlen, wie viel Schnee in den vergangenen 24 Stunden bereits vom Himmel gefallen sind. schreibt, sind das in der Schweiz bis zu 72 Zentimeter. Zuoberst auf dem Podest liegt dabei Les Collines auf 2022 Meter über Meer im Unterwallis. Auf dem Treppchen darunter folgt die Tessiner Messstation auf dem 2179 M.ü.M. gelegenen Pizzo Bombögn mit 55 Zentimetern. Auf Platz drei liegt die auf 2710 M.ü.M. gelegene Messstation Gandegg mit 44 Zentimeter Neuschnee. Wie die Daten weiter zeigen, sind inneralpin seit Donnerstagnacht verbreitet gut 20 Zentimeter Neuschnee oder mehr gefallen. Allerdings sind lokal teilweise grosse Unterschiede ersichtlich.Die aktuelle Polarluftströmung sorgt für den ersten gröberen Schneefall in den Bergen. Dies hat dazu geführt, dass mehrere Pässe in der Schweiz aus Sicherheitsgründen aktuell nicht mehr befahren werden können. Diese sieben Strecken sind laut Bundesamt für Strassen betroffen: Einen Zeitpunkt für die Wiedereröffnung der Pässe nennt der Bund auf seiner Website allerdings nicht. Ausserdem warnt das Astra am Freitag auf dem Albulapass und dem Oberalppass vor Glätte. Wer auf über 1500 Metern Auto fahren will, sollte laut dem Bundesamt zudem bereits mit Winterreifen umsatteln. Laut verschiedenen Wetterdiensten soll der Schneefall in der Schweiz noch bis Samstag andauern. Die Schneefallgrenze wird sich im Laufe des Freitags je nach Prognose noch auf fast 1100 Metern senken. Lokal kann es in den Alpen bis zu 50 Zentimetern Neuschnee geben.Der erste Schnee des «Winters» im September ist bereits Geschichte. Vielmehr ist in der Nacht auf Freitag in einigen Teilen der Schweiz bereits weiteres Weiss vom Himmel gefallen. Wie ein Meteorologe von SRF Meteo am Freitag im Radio sagte, nun sogar bis auf 1000 Meter. Allerdings nicht mehr in dem Ausmass wie am Vortag. Doch kalt ist es auch am Freitag. Nach verbreitet 5 bis 6 Grad in tiefen Lagen in der vergangenen Nacht wird es heute tagsüber im Flachland 10 bis 12 Grad kalt. Und teilweise erneut nass, ab 1200 Metern schneit es laut MeteoNews. Die Sonne hält sich weitgehend hinter den Wolken bedeckt, wie wie Wetterfrösche auf X schreiben: Im Flachland ist es wechselnd bewölkt mit gelegentlichen Regengüssen. Entlang der Alpen gestaltet sich der Freitag trüb und oft nass,Wer es wärmer mag, muss am Freitag über die Alpen in den Süden reisen. Im Tessin sagen die Wetterfrösche nämlich für heute bis zu 22 Grad und gelegentlichen Sonnenschein voraus. Das allerdings in Verbindung mit starkem Nordföhn. Heftige Winde drohen am Freitag auch in den Bergen. Dort sagt MeteoSchweiz im Verlauf des Tages bis 100 Stundenkilometer voraus. Im Norden versprechen die Prognosen erst am Sonntag mehr Sonnenschein und Wärme. Wobei Wärme dabei relativ zu verstehen ist, mit vorausgesagten 14 Grad im Flachland bis maximal 20 Grad im Unterwallis.Nun ist auch bereits die erste Lawinenwarnung des «Winters» im Herbst da. Wie das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut auf X schreibt, ist nach dem ersten Schneefall bis in tiefe Lagen auch «auf Wanderungen, Bergtouren und auf der Jagd» Vorsicht angesagt:ist insbesondere der zentrale Alpenhauptkamm. Dort gilt «erhebliche Gefahr» . Aber auch in höher gelegenen Gebieten im Westen des Landes sowie in Teilen Graubündens ist bereits Vorsicht vor Lawinen angesagt .Der Temperatursturz ist da. In der Nacht auf Donnerstag hat «eine markante und aktive Kaltfront» die Schweiz erreicht, wie MeteoNews auf X schreibt: Es war eine markante und aktive Kaltfront, die uns gestern Nachmittag/Abend von Westen her erreichte. Verbreitet fielen 10 bis 20 mm und lokal auch bis über 30 mm Niederschlag. Messwerte 👉Verbreitet sind dabei bis zu 20 Millimeter Niederschlag vom Himmel gefallen. Teilweise wurden sogar bis zu 30 Millimeter gemessen, wie die Wetterfrösche schreiben. Und wo es genug kalt ist, fiel dieser Niederschlag in der Nacht sogar in Form von Schnee vom Himmel.Entsprechend frisch geht es auch am heutigen Donnerstag weiter. Nach 6 bis 8 Grad in der vergangenen Nacht wird das Quecksilber tagsüber im Mittelland ebenfalls kaum über 12 Grad steigen. Immerhin sollte es heute keine weiteren Niederschläge mehr geben. Wie MeteoNews auf X weiter schreibt, fiel die Schneefallgrenze in der Nacht auf unter 2000 Meter. Das ist zwar etwas weniger tief, als in den vergangenen Tagen spekuliert worden ist. Doch der Schnee dürfte sich nicht so schnell wieder verziehen. In den Bergen sagen die Wetterfrösche bis Sonntag nämlich bis zu 50 Zentimeter weiterer Neuschnee voraus: Für Wintersport reicht es noch nicht, es ist aber etwas weiss geworden in den Bergen. Die Kaltfront hat die Schneefallgrenze unter 2000 Meter sinken lassen. Bis Samstag fällt in den Bergen nochmals bis zu 50 cm Neuschnee. Mehr dazu im Meteoticker 👉Niederschlag – respektive in tieferen Lagen eben Regen – steht allerdings erst am morgigen Freitag wieder auf dem Wetter-Programm. Und das bei etwa denselben Temperaturen wie heute. Nicht nur in der Schweiz fiel der erste Schnee. Auch Teile Deutschlands und Österreichs erwachten unter einer weissen Schicht wie diese Schafe.Auf das Wochenende hin wird das Wetter dann aber nochmals etwas auffrischen. In der Nacht auf Sonntag dürften die Temperaturen laut der Prognose von MeteoSchweiz nämlich verbreitet auf 5 Grad fallen. Tagsüber scheint dann immerhin wieder die Sonne.Nicht kalt beigeben, besser in Erinnerungen schwelgen! Denn: Noch vor zwei Wochen war es hierzulande bis zu 35 Grad heiss. Dazu am besten einfach etwas runterscrollen in diesem Wetter-Newsblog ...Am frühen Morgen fällt der letzte Regen, ab dem Mittag zeigt sich die Sonne. Dann versprechen die Prognosen nochmals fast sommerliche Temperaturen von bis zu 20 Grad im Mittelland, wie MeteoNews auf X schreibt. Je nach Prognose kann es im Unterwallis sogar nochmals 22 Grad warm werden. Der heutige Dienstag beginnt noch mit vielen Wolken und vor allem entlang der Alpen auch Schauern. Tagsüber bessert sich das Wetter mehr und mehr. Mit Westwind werden 19 bis 20 Grad erreicht. Im Süden ist es mit Nordföhn recht sonnig und warm. Mehr:Wer es noch wärmer mag, muss heute in den Süden. Im Tessin sagen die Wetterfrösche am Dienstag mit Nordföhn bis zu 27 Grad voraus. Morgen dann fallen die Temperaturen noch weiter in den Keller. Am Mittwoch werden in tiefen Lagen verbreitet um die 15 Grad vorausgesagt. Denn im Laufe des Tages wird uns aus Nordwesten mit stark auffrischenden Südwestwinden eine Kaltfront eines Tiefs über dem Nordmeer erreichen, wie MeteoNews in seinemUnd weiter schreiben die Meteorologen: «Mit den zunehmend einfliessenden Luftmassen polaren Ursprungs sinkt die Schneefallgrenze dabei in der Nacht auf Donnerstag im Norden auf gegen 1500 Meter.» Sprich: In mittleren Lagen steht der erste Schnee vor der Tür.Die Woche wird insgesamt sehr wechselhaft und herbstlich kühl mit einer markanten Kaltfront im Laufe des Mittwochs. Dahinter fliesst Polarluft ein, mit der in den nördlichen Alpen bis in mittlere Lagen Schnee fällt,Der September war bisher deutlich wärmer als normal. Spätestens ab Wochenmitte ist damit Schluss. Da erreicht uns eine Kaltfront, die am Nachmittag kräftigen Regen mit sich bringt. Die Temperaturen erreichen noch etwa 16 Grad und kühlen gegen Nachmittag weiter ab. In der Nacht auf Donnerstag dürfte die Schneefallgrenze wegen einfliessender Polarluftmassen bis auf 1500 Meter sinken. Die Berge erhalten eine weisse Kappe. Im Süden ist es trotz Schauer und lokaler Gewitter mit 22 Grad deutlich wärmer als im Norden.Von Donnerstag bis Freitag wird es nochmal kühler. Im Flachland rechnet MeteoNews mit etwa 13 Grad – die Schneefallgrenze dürfte weiter sinken. Im Süden bleiben es dank Nordföhn sonnige 21 Grad.Heute Freitag und morgen Samstag ist es nochmals verhältnismässig warm. Allenfalls örtlich sogar heiss mit bis zu maximal 30 Grad. Am Sonntag dann kehrt der Regen zurück - und nächste Woche bereits der Winter? Darauf jedenfalls weisen erste Prognosemodelle hin, wie MeteoNews am Freitag in seinem Wetterblog schreibt. Je nach Wettermodell kann es demzufolge kommende Woche am Donnerstag oder Freitag «in den Alpen auch bis unter 1500 Meter schneien und damit einen ersten Wintergruss geben»,. Fix ist allerdings noch nichts, wie sie betonen. Denn Wetterprognosen über fünf Tage hinaus sind bekanntlich schwierig, erst recht bei unbeständigem Wetter. Wenn, falls, dann ...: «Nach dem noch spätsommerlichen Wochenende sind die zu erwartenden Schneebilder in der zweiten Wochenhälfte von den Bergen doch sehr gewöhnungsbedürftig», schreibt MeteoNews. Allerdings ganz ungewöhnlich wäre dies nicht. Die Wetterfrösche erinnern dabei daran, dass bereits vor zwei Jahren ein unüblich früher Wintereinbruch bereits im September registriert wurde. Wer es wärmer und schöner will, muss sich aus dem Norden über die Alpen in den Süden verabschieden. Dort sei man «gegenüber den feuchten Luftmassen etwas geschützt», so MeteoNews. «Hier ist es mit zeitweise etwas Nordföhn freundlicher und wärmer sowie nur gelegentlich nass.»Nun ist klar, wie heftig die Niederschläge vom Donnerstagabend auf der Alpensüdseite wirklich waren. Wie MeteoSchweiz auf X schreibt, sind im Oberwallis und im Tessin verbreitet 90 bis 110 Milliliter Regen gemessen worden. Lokal seien sogar bis 130 Milliliter Nass vom Himmel gefallen. Gestern Abend gingen die intensiven Niederschläge auf der Alpensüdseite zu Ende. Insgesamt sind im Oberwallis und Tessin verbreitet 90-110 mm, lokal sogar bis 130 mm gefallen.Ganz überraschend kamen die neuerlichen heftigen Regenfälle allerdings nicht. So warnte der Bund bereits im Verlauf des Donnerstagnachmittags vor heftigen Unwettern und als Folge davon warnte er auch Rutschungen und Murgänge. Entsprechend rief der Bund für Teile der Alpensüdseite die Warnstufe 3 aus. Inzwischen gilt noch die Warnstufe 2. In den nächsten Tagen sind laut MeteoNews «keine ergiebige Niederschläge» mehr zu erwarten.. Laut dessen 3-Tage-Messung lag der Schwerpunkt der Niederschläge über Domodossola und südlich davon in Italien. Besonders wenig Nass gab es demnach nördlich der Alpen, und das je östlicher in Europa. Vielenorts in der Schweiz beginnt der letzte Tag der Woche grau. Doch es gibt Hoffnung: «Im Tagesverlauf bekommt die Sonne aber immer mehr Platz», schreibt MeteoNews auf X.Die Hoffnung ruht dann vor allem auf dem Samstag. Morgen werde es «nochmals hochsommerlich», fasst MeteoNews die Prognose in zwei Worten zusammen. Oder etwas ausführlicher: Am Samstag wird es meist sonnig und sommerlich warm mit 27 bis 29 Grad. Sprich: Vielleicht liegt ja sogar hie und da mit über 30 Grad vereinzelt sogar nochmals ein letzter Hitzetag drin. fallen die Temperaturen ab Montag um rund zehn Grad auf knapp unter 20 Grad im Norden, wie MeteoNews in seiner Prognose schreib.Nachdem der Regen nachgelassen hat, hebt das Führungsorgan des Kantons Wallis die erhöhte Wachsamkeits-Stufe für die Seitengewässer und die Warnung Rhone auf. Sprich: «Die Situation kehrt zu einer normalen Wachsamkeit zurück», heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Der Strassenabschnitt zwischen Stalden und Saas-Balen sowie zwischen Saas-Grund und Saas-Almagell bleibe jedoch weiterhin für den Verkehr gesperrt, steht in der Mitteilung weiter. Trotz des Rückganges des Wasserstandes empfiehlt das KFO, «sich in den nächsten Stunden und bis morgen früh nicht in der Nähe von Wasserläufen aufzuhalten, nicht auf Brücken zu parken und die Bewegungsfreiheit einzuschränken». Den Anordnungen der Behörden sei auch weiterhin strikt Folge zu leisten.Im Saastal im Kanton Wallis ist es am Donnerstag zu heftigen Erdrutschen gekommen. Deshalb ist unter anderem die Hauptstrasse von Visp nach Saas-Fee auf mehreren Abschnitten gesperrt. Bilder, die ein Leserreporter dem «» geschickt hat, zeigen gewaltige Massen an Erde, Schlamm und Geröll. Glücklicherweise sind keine Menschen zu Schaden gekommen. Das gibt die Walliser Kantonspolizei gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bekannt. Wie lange die Hauptstrasse auf den betroffenen Abschnitten gesperrt bleibt, kann noch nicht abgeschätzt werden. Die Situation sei aber «angespannt». Das sagte der Gemeindepräsident von Saas Grund, Bruno Ruppen. So habe etwa der Triftbach bei der Einmündung in die Vispa eine Brücke weggeschwemmt. Die Region war bereits Ende Juni und Anfang Juli von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Überschwemmungen und Schlammlawinen verursachten grosse Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur.Der August 2024 ist Geschichte – und schrieb fast Geschichte. Die Sonne schien weit überdurchschnittlich häufig und auch wenn sie es mal nicht tat, war es oft heiss. Laut MeteoNews war der August 2024 auf Platz zwei der wärmsten Augustmonate seit Messbeginn – nur der August 2003 war noch deutlich wärmer! Beim Regen konnte ein klares Defizit verzeichnet werden.Doch gleich zum Start des Septembers wird es mancherorts nass. Am Nachmittag machen sich in diversen Regionen Gewitter breit. Die ersten Tropfen sollen in der Westschweiz gegen 15 Uhr fallen und zum Abend hin wird es auch in der Zentralschweiz, Basel, Aargau, Zürich und Schaffhausen teils sehr nass. Auch die kommende Woche wird teilweise regnerisch. Ganz verabschiedet sich der Sommer aber noch nicht. Die Temperaturen bleiben zwischen 18 bis 23 Grad.Odessa ist nach Charkiw jene ukrainische Grossstadt, die am meisten von russischen Drohnen, Marschflugkörpern und Raketen heimgesucht wird. Opfer sind meistens Zivilisten. Eindrücke unseres Kriegsreporters vor Ort – auch im Video.Die Hamas tötete am 7. Oktober seine Eltern – dennoch setzt sich dieser Israeli für Schweizer Gelder für die UNRWA einCopyright © Aargauer Zeitung. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Aargauer Zeitung ist nicht gestattet.

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