Nach dem Timmy-Drama tobt der Streit ums Geld

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Die letztlich erfolglose Rettungsaktion für Buckelwal Timmy kostete Millionen und beschäftigte die Öffentlichkeit wochenlang. Nun verklagt ein beteiligtes Unternehmen Finanzier Karin Walter-Mommert auf 1,35 Millionen Euro.

Die letztlich erfolglose Rettungsaktion für Buckelwal Timmy kostete Millionen und beschäftigte die Öffentlichkeit wochenlang. Nun verklagt ein beteiligtes Unternehmen Finanzier Karin Walter-Mommert auf 1,35 Millionen Euro.

Eines der Beteiligten Unternehmen verklagt Mit-Finanzier Karin Walter-Mommert auf 1,35 Millionen Euro an unbezahlten Rechnungen. Zusammenfassung erstellt mit Buckelwal Timmy wurde im Mai tot vor der dänischen Insel Anholt angespült, die millionenschwere Rettungsaktion war letztlich erfolglos. Hinter den Kulissen tobt nun jedoch der Streit ums Geld. Tauchunternehmer Fred Babbel, einer der beteiligten Dienstleister, verklagt Millionärin Karin Walter-Mommert auf 1,35 Millionen Euro.

DiesDemnach geht es um eine offene Schlussrechnung. Bis zuletzt hatten die Beteiligten um den Geldbetrag gerungen. Dem Unternehmer Babbel zufolge wurde der vereinbarte Betrag jedoch nicht beglichen: «Seit Monaten warte ich auf das Geld». Babbel hatte nach eigenen Angaben Spezialisten auf die Insel Poel gebracht und unter anderem die Schlepper und die Barge organisiert.

Ohne die Begleichung des ausstehenden Betrages drohe seinem Unternehmen die Insolvenz. Walter-Mommert wirft Babbel indessen vor, sich nicht an das Bergungs- und Rettungskonzept gehalten zu haben und will deshalb nicht zahlen.

Zudem sei noch immer nicht geklärt, was nach der Freilassung des Buckelwals geschah. Dem Bericht zufolge verlangt Walter-Mommert von Babbel entsprechende Unterlagen. Trotz mehrere Schreiben zwischen den Anwälten beider Seiten konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Auch unter den Finanziers der Rettungsaktion gibt es Streit ums Geld.

Wie die «Ostsee-Zeitung» weiter schreibt, fordert Walter-Mommert von Media-Markt-Gründer Walter Gunz einen sechsstelligen Betrag. Dessen Anwälte argumentieren jedoch, Walter-Mommert habe ohne Rücksprache mit Gunz «Kosten in erheblichem Umfang» verursacht. Der letztlich gescheiterte Rettungsversuch des Buckelwals «Timmy» beschäftigte wochenlang Millionen Menschen weltweit. Das Tier strandete mehrfach an der deutschen Ostseeküste und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien.

Schliesslich finanzierte eine private Initiative um Karin Walter-Mommert und Walter Gunz eine aufwendige Rettungsaktion, um den Wal auf das offene Meer zu schleppen, was gelang. Dennoch wurde «Timmy» im Mai tot am Strand der dänischen Insel Anholt gefunden.

«Timmy» ist tot. Der vor der dänischen Insel Anholt entdeckte Wal-Kadaver ist laut Behörden der bekannte Buckelwal, der zuvor mehrfach an deutschen Küsten gestrandet war.

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