Mordfall Widdecombe: War auch Nigel Farage ein Anschlagsziel?

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Mordfall Widdecombe: War auch Nigel Farage ein Anschlagsziel?
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Der 28-jährige Verdächtige soll nicht nur die Brexit-Ikone ermordet haben – er plante offenbar auch einen Terroranschlag auf Farage.

Mordfall Widdecombe: Plante Verdächtiger auch Anschlag auf Farage? Im Juli wurde ein 28-Jähriger im Fall der getöteten Brexit-Politikerin Ann Widdecombe wegen Mordes angeklagt. Die Ermittler stellen nun eine Verbindung zu möglichen weiteren Anschlagsplänen her.

Nigel Farage während eines Tributs an einem Reform-UK-Parteitag. Er soll ebenfalls im Visier des mutmasslichen Mörders von Ann Widdecombe gewesen sein.soll nun auch wegen eines Terrorplans gegen den Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage strafrechtlich verfolgt werden. Dem 28 Jahre alten Briten werden «Handlungen zur Vorbereitung terroristischer Anschläge», unter anderem gegen den Vorsitzenden der Partei Reform UK, vorgeworfen, wie dieLaut dem für Terrorismusbekämpfung zuständigen leitenden Staatsanwalt, Frank Ferguson, liegen «ausreichende Beweise» gegen den 28-Jährigen vor.

Die Anklage bezieht sich nach«Wir führen seit einiger Zeit eine äusserst intensive und komplexe Ermittlung durch», sagte Deputy Assistant Commissioner Vicki Evans laut einer Mitteilung. Die nun bekannt gegebene Anklage sei «das Ergebnis der unermüdlichen Arbeit der Ermittler im gesamten Netzwerk der Terrorismusbekämpfung. »Widdecombe war jahrelang Abgeordnete für die Konservativen im britischen Unterhaus und sass schliesslich als überzeugte Befürworterin des EU-Austritts für Farages Brexit-Partei als Abgeordnete im Europäischen Parlament. Später war sie Sprecherin der Nachfolgepartei Reform UK.

Der Austritt Grossbritanniens aus der EU ist bis heute umstritten. Erst kürzlich hatte Premier Andy Burnham eine mögliche Rückkehr seines Landes in die Union ins Spiel gebracht. Die britische Innenministerin Shabana Mahmood sprach dem Abgeordneten Farage ihr «tiefes Mitgefühl» aus. Zugleich zeigte sie sich auf der Plattform X besorgt über die Sicherheit von Politikern.

«Eines muss klar sein: Ein Angriff auf einen Politiker ist ein Angriff auf uns alle», schrieb sie dort. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Die Ministerin kündigte an, nach der Sitzungspause des Parlaments über Massnahmen zur Stärkung des Schutzes derjenigen berichten zu wollen, die sich für ein öffentliches Amt entschieden hätten. Nigel Farage während eines Tributs an einem Reform-UK-Parteitag. Er soll ebenfalls im Visier des mutmasslichen Mörders von Ann Widdecombe gewesen sein.

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