Mit 59 gestorben: Gisela Roth prägte das KIFF in Aarau

Stiftungen Nachrichten

Mit 59 gestorben: Gisela Roth prägte das KIFF in Aarau
Kultur, Abstimmung, Vereine

Gisela Roth leitete den Verein IG KIFF über viele Jahre und war auch Schulleiterin bei der Stiftung Schürmatt. Sie starb am Montagabend mit 59 Jahren.

25.09.2026, 11.44 Uhr Die langjährige KIFF -Präsidentin und Schulleiterin bei der Stiftung Schürmatt erlag mit 59 Jahren einer Krankheit. Das Kultur haus verliert damit «ein grosses Stück seiner Seele».

Gisela Roth, langjährige Präsidentin des Vereins IG KIFF, ist mit 59 Jahren gestorben. Sie prägte das Aarauer Kulturhaus während 23 Jahren als Präsidentin und kämpfte für den Neubau KIFF 2.0. Ihr Tod trifft das KIFF kurz vor der Abstimmung über die Zusatzfinanzierung des Neubaus und belastet auch die Stiftung Schürmatt. Archivbild: Dlovan Shaheri Kurz vor der Abstimmung über die Zusatzfinanzierung des KIFF-Neubaus wird das Aarauer Kulturhaus durch einen Trauerfall erschüttert.

Gisela Roth – die langjährige Präsidentin des Vereins IG KIFF – ist am Montagabend mit 59 Jahren gestorben. Nach einem längeren Kampf gegen eine schwere Krankheit. Sie hinterlässt ihren Ehemann und ihre drei gemeinsamen Kinder. Gisela Roth habe das KIFF in der Öffentlichkeit gerne als «Herzensangelegenheit» bezeichnet, schreibt der Verein in einer Mitteilung.

«Und wer sie kannte, weiss, wie ernst ihr diese Worte waren. » Ohne sie würde es das KIFF nicht mehr geben: «In ihren 23 Jahren als Präsidentin hat Gisela das KIFF durch manche Höhen und mindestens so viele Tiefen gesteuert – immer in der vollen Überzeugung, dass Aarau und die Alternativ- und Populärkultur ein lebendiges und vielseitiges Haus wie das KIFF verdient haben. » Sie habe das Kulturhaus immer als ein Projekt «von Vielen für Viele» verstanden.

Archivbild: Fredy Villiger Mit dem KIFF 2.0, das im nächsten Frühling eröffnet wird, habe Gisela Roth zudem bewiesen, dass Kultur auch in einer Kleinstadt gross und innovativ gedacht werden kann: «Dass sie die Eröffnung des neuen Hauses, für das sie so viele Jahre unermüdlich gekämpft hat, nicht mehr selbst wird miterleben können, betrübt uns besonders. »Das KIFF verliere mit Gisela Roth nicht nur seine langjährige Präsidentin, sondern «ein grosses Stück seiner Seele», heisst es weiter: «Für ihren Einsatz, ihre Leidenschaft und ihre unerschütterliche Überzeugung sind wir ihr für immer dankbar.

Wir werden sie vermissen – als engagierte Präsidentin, als vertrauensvolle Vorgesetzte, als Verfechterin einer lebendigen, auch mal lauten und aneckenden Kultur, als sich kümmernde Freundin und als neugierigen und offenen Menschen. » Laut Mitteilung übernimmt der bisherige Vizepräsident Till Stöckli bis auf Weiteres das Präsidium des Vereins und wird zusammen mit dem Vorstand die strategische Leitung des KIFF verantworten. Gisela Roths Familie hat sich in den Sozialen Medien ebenfalls zu Wort gemeldet.

«Gisela ist gegangen, mit der Abendsonne am 21. September. » Und: «Wo immer sie konnte, nahm sie sich vom Leben, was dieses zu geben hatte, auch dann, als es ihr körperlich weniger gut ging. » Roth sei ein unkonventionell denkender Mensch gewesen, «neugierig, zugewandt und voller Ideen».

In der Familie bleiben die vielen guten Gespräche mit ihr, heisst es weiter: «Gespräche, in denen sie nachfragte, widersprach, weiterdachte und neue Perspektiven eröffnete». Um Ruhm sei es ihr bei ihrer Arbeit nie gegangen: «Wichtig waren ihr die Ideen und vor allem die Menschen. » Die Begegnungen, die Gespräche, das gemeinsame Arbeiten, Feiern, Lachen und Zusammensein: «Die vielen guten Momente mit den Menschen um sie herum waren es, die für sie zählten und die sie antrieben.

» Diese Momente seien es auch, die in Erinnerung bleiben: «Die Bilder, die Erinnerungen, die Geschichten. Was Gisela mit uns erlebt hat und was wir mit ihr erleben durften. In all diesen Momenten ist sie weiterhin da. »Archivbild: Raphaël Dupain Auch die Stiftung Schürmatt trauert, heisst es in einer Mitteilung.

Während mehr als drei Jahrzehnten habe Roth die Entwicklung der Angebote für Kinder mit Beeinträchtigungen sowie der gesamten Stiftung mitgeprägt: «Mit Gisela verlieren wir eine inspirierende Führungspersönlichkeit, eine hochgeschätzte Kollegin und eine Mitarbeiterin mit Herz und Hand. Ihre Menschlichkeit, ihre Hilfsbereitschaft und ihr unermüdlicher Einsatz werden uns fehlen. »

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

CH_Wochenende /  🏆 44. in CH

Kultur Abstimmung Vereine Kultur KIFF Aarau Daniel Kissling Endo Anaconda

 

Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen

Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Wenn dich Beiz mit KI-Menü täuscht, musst du dich wehren!Wenn dich Beiz mit KI-Menü täuscht, musst du dich wehren!Ein Restaurant-Gast fühlt sich von den servierten Spare Ribs getäuscht. Übeltäterin ist – wie so häufig – die Künstliche Intelligenz.
Weiterlesen »

TCS-App zeigt Strompreise an 19'000 Ladesäulen – Schluss mit dem Preischaos für E-AutofahrerTCS-App zeigt Strompreise an 19'000 Ladesäulen – Schluss mit dem Preischaos für E-AutofahrerStrom-Preisvergleich an 19'000 Ladesäulen: Der TCS macht Schluss mit dem Preischaos an öffentlichen Ladestationen.
Weiterlesen »

Beats 360 Review: Neuer Kopfhörer von Apple-Subunternehmen mit neuem DesignBeats 360 Review: Neuer Kopfhörer von Apple-Subunternehmen mit neuem DesignDie Beats 360 überzeugen durch ein leichtes, ergonomisches Design mit Wechselpolstern und einem kantigen Bügel, der an Bose erinnert. Der Klang ist tanzmusiktauglich, verlustfreie Audioformate werden jedoch nicht unterstützt. Im Vergleich zu den AirPods Max 2 fehlen Funktionen wie Live-Übersetzung, was das Produkt jedoch nicht wesentlich beeinträchtigt.
Weiterlesen »

Ronaldo über Karriereende: «Es ist sehr gut möglich, dass dies mein letztes Jahr ist»Ronaldo über Karriereende: «Es ist sehr gut möglich, dass dies mein letztes Jahr ist»Mit 979 Toren jagt er die 1000er-Marke – und antwortet Kritikern mit einem ungewöhnlichen Gewehr-Vergleich.
Weiterlesen »