Millionenschaden im Kindergarten Aare: Sanierung dauert bis 2028

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Millionenschaden im Kindergarten Aare: Sanierung dauert bis 2028
Kindergarten, Wasserschaden, Bauwirtschaft

Die undichte Leitung führte zu einem grossen Wasserschaden im 2016 eröffneten Gebäude. Die Kinder sind vorübergehend im Modulbau der Tagesschule untergebracht.

Der Kindergarten Aare ist rund zehn Jahre alt. Nun ist ein riesiger Schaden durch eine undichte Leitung entstanden. Die Behebung dauert lange. Ende 2025 wurde beim 2016 eingeweihten Kindergarten Aare 1 und 2 Wasser auf der Bodenplatte entdeckt.

Die beiden Abteilungen mussten geschlossen und die Kinder provisorisch im Modulbau der benachbarten städtischen Tagesschule unterrichtet werden.

«Zwischenzeitlich haben unterschiedliche Baufachpersonen in Zusammenarbeit mit der Versicherung nach der Ursache des Wassereintritts gesucht und auch gefunden», teilt die Stadt mit. «Eine im Gebäude eingebaute Dachwasserfallleitung war undicht, wodurch über längere Zeit sehr viel Wasser ins Gebäude eindringen konnte und sich auf der Bodenplatte staute. » Es hatte sich bereits Schimmel gebildet.

«Da die Luftmessungen keinen klaren Befall bestätigten, kann davon ausgegangen werden, dass kein Gefahrenpotenzial bestand», sagt Pascal Müller, Leiter sektion Betrieb und Unterhalt öffentliche Gebäude bei der Stadt. Nun müssen ein Grossteil der inneren Wand-, Boden- und Deckenaufbauten ersetzt werden. Der entstandene Schaden wird derzeit auf rund 2 Millionen Franken geschätzt. Er sei grundsätzlich durch die Versicherung gedeckt, so Müller.

Der Kindergarten kann erst 2027 instand gestellt werden, der Wiederbezug ist gemäss Mitteilung «idealerweise idealerweise auf Beginn des Schuljahres 28/29» geplant. Bis dahin bleiben die Kinder im Tagesschul-Bau. Eine undichte Leitung hat massive Schäden am 9,5 Jahre alten Kindergarten im Scheibenschachen angerichtet. Muss der Kindgsi nun abgerissen werden?

Und wer haftet für den Schaden? Der Kindergarten 1 und 2 im Scheibenschachen ist noch keine zehn Jahre alt, nun hat er einen grösseren Schaden erlitten. Warum, ist noch nicht klar. Tatsache ist aber: Nach den Weihnachtsferien werden die Kinder ausquartiert.

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