Der 55-Jährige kommt von der Seelsorgeeinheit Konstanz-Altstadt und tritt sein Amt bereits am 1. Oktober an. Er folgt auf die bisherige Leitung der Hofkirche.
Nach dem Weggang von Pfarreileiterin Claudia Nuber und dem Leitenden Priester Ruedi Beck Ende Juli hat die Luzern er Hofkirche bald wieder einen Pfarreileiter: Michael Teipel startet bereits am 1.
Oktober, wie die Katholische Kirche Stadt Luzern am Donnerstag mitteilt. Der 55-Jährige wirkte bis vor Kurzem als Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Konstanz-Altstadt. Zuvor war er während 13 Jahren als Pfarrer in Baden-Baden tätig. Weitere Stationen führten ihn etwa in die Jugendseelsorge und die Seelsorge in einer Justizvollzugsanstalt. 2001 war er im Erzbistum Freiburg im Breisgau zum Priester geweiht worden.
«Der Wechsel nach Luzern motiviert mich, die eidgenössisch geprägte Form von katholischer Pfarrei von innen her kennenzulernen und mich einzubringen», wird Teipel in der Mitteilung zitiert. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Begleitung von Menschen auf ihrem persönlichen Lebens- und Glaubensweg. Seine spirituelle Heimat sei im Malteser-Ritterorden, für den er unter anderem Menschen mit Behinderung bei Camps im Libanon und in Rumänien begleitet.
Eine Findungskommission unter der Leitung von Rafal Lupa, Leitender Priester des Pastoralraums Stadt Luzern, prüfte die Eignung Teipels sorgfältig und empfahl der Kirchgemeinde dessen Anstellung. Er wird von Bischof Felix Gmür in der Anfangszeit als Pfarradministrator – und damit offiziell noch nicht als Pfarrer – eingesetzt. Dies entspreche der gängigen Praxis beim Einsatz von Priestern aus anderen Diözesen.
Sie diene dazu, dass beide Seiten Erfahrungen sammeln und klären können, ob eine längerfristige Übertragung der Leitungsverantwortung als Pfarrer sinnvoll und passend ist. Nicht mehr nötig ist der Segen der Luzerner Regierung. Diese hatte als altes päpstliches Privileg früher ein Mitspracherecht bei der Auswahl des Hofkirchen-Pfarrers. Seit 2023 verzichtet die Regierung auf dieses Recht.
Die Pfarrei St. Leodegar ist die älteste katholische Pfarrei der Stadt Luzern. Sie zählt rund 4500 Gläubige und 30 Mitarbeitende. Kirche will externe Untersuchung zu den Vorgängen bei der Luzerner Hofkirche einleiten Der Kirchenrat der Katholischen Kirche Stadt Luzern will, dass sich die Situation in der Pfarrei St. Leodegar bald «klärt und beruhigt». Im Raum stehen Mobbingvorwürfe.
«Anonyme Kritik lässt niemanden kalt»: Jetzt hat auch die Pfarreileiterin der Hofkirche gekündigt Umbruch in der ältesten Pfarrei der Stadt Luzern: Nach Priester Ruedi Beck verlässt nun auch Leiterin Claudia Nuber die Pfarrei St. Leodegar im Hof. In der Pfarrei St. Leodegar in der Stadt Luzern sei die Stimmung schlecht, sagen viele. Die Kirchgemeinde spricht indes von einer «Kampagne» gegen die Pfarreileitung. Der leitende Priester der Pfarrei St. Leodegar will sich künftig auf das Reuss-Institut konzentrieren.
Seinen Wohnort wird er voraussichtlich wechseln. Copyright © Luzerner Zeitung. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Luzerner Zeitung ist nicht gestattet.
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