Die Mexikaner feiern den Tag der Toten. Mit bunt geschmückten Hausaltären und orangefarbenen Blumen…
Die Mexikaner feiern den Tag der Toten. Mit bunt geschmückten Hausaltären und orangefarbenen Blumen gedenken die Menschen am 1. und 2. November der Verstorbenen.Eine Catrina-Figur in der Gestalt des mexikanischen Helden Pancho Villa steht auf dem Zocalo, dem Hauptplatz von Mexiko-Stadt. Foto: Marco Ugarte/AP/dpaDer Legende zufolge kehren die Seelen der Toten an diesen Tagen aus dem Jenseits zurück, um ihre Familien und Freunde zu besuchen.
Besonders in indigenen Gemeinden des lateinamerikanischen Landes wie etwa in den Bundesstaaten Oaxaca und Michoacán wird der «Día de Muertos» als privates und gemeinschaftliches Fest mit grosser Sorgfalt vorbereitet. 2008 nahm die Unesco diese Verschmelzung von christlichen und indigenen Traditionen in die Liste des Immateriellen Weltkulturerbes auf.
Auf den Hausaltären werden Fotos der Verstorbenen und ihre Lieblingsspeisen platziert. Verziertes Papier , Cempasúchil-Blumen, Zuckerschädel, Kerzen und Getränke gehören ebenfalls zu den Opfergaben. In Museen und auf Plätzen werden zudem grosse Altäre aufgebaut. Bei der modernen Variante des Festes sind auch Kostüme und Make-up sehr beliebt. Die Menschen lassen sich als Totenköpfe oder mit floralen Mustern schminken. Die grosse Parade mit Umzugswagen, tanzenden Skeletten und Verkleideten steht am kommenden Samstag in der Hauptstadt Mexiko-Stadt an. Die Parade ist jedoch relativ neu: Sie ist einem Umzug aus dem James-Bond-Film «Spectre» aus dem Jahr 2015, dessen Anfangssuquenzen in Mexiko-Stadt gedreht wurden, nachempfunden.
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