The FIFA World Cup in Mexico is surrounded by security concerns due to the ongoing influence of drug cartels. Despite the country hosting the event, there are still fears of violence and instability. The text highlights the challenges faced by Mexico in terms of drug-related violence, corruption, and the unequal distribution of wealth.
Das WM-Eröffnungsspiel wird am 11. Juni in Mexiko-Stadt ausgetragen. Der Gastgeber trifft auf Südafrika. In Guadalajara starben im Februar bei Gewaltausbrüchen über 70 Menschen.
Über 130'000 Menschen gelten in Mexiko als vermisst. Der Trainerposten bei den Dorados de Sinaloa in Culiacán - ein Ort, der als Sinnbild für die Macht der Drogenkartelle gilt. Maradona, der in Mexiko 1986 Weltmeister geworden war, führte den belächelten Zweitligisten sogar in die erste Liga. Der mächtige Drogenbaron führte einst das berüchtigte Sinaloa-Kartell.
Joaquín Guzmán, wie einer der meistgesuchten Kriminellen mit bürgerlichem Namen heisst, wurde 2016 festgenommen und sitzt seit 2017 in den USA eine lebenslange Haftstrafe ab. An der Macht der Banden und Syndikate hat sich aber nicht viel geändert.
"Heute ist es längst erwiesen, dass es Gemeinden gibt, in denen die Kartelle regieren", sagt der Vorsitzende der mexikanischen Sportkommission des örtlichen Kongresses von Mexiko-Stadt, Federico Chávez Semerena, in der ARD-Dokumentation. Es gebe Orte, an denen diese Gruppen mehr Macht und Autorität hätten als die mexikanische Regierung. Mit drei Spielorten ist das Land bei der WM vertreten: Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey. Es sind auch die drei grössten Städte Mexikos.
Einem Land, über das das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit schreibt: "Das Vermögen ist zwischen den Landesteilen und Bevölkerungsgruppen äusserst ungleich verteilt". Im Norden und im Zentrum des Landes würden relativ reiche Regionen mit Unternehmen liegen, die auf Weltmarktniveau produzieren.
"Der Süden ist im Vergleich weniger entwickelt", heisst es weiter beim BMZ. Mexiko-Stadt ist mit über 20 Millionen Einwohnern in der Metropolregion des Mittelpunktes des Landes. Mitreissend, faszinierend, bunt und lebhaft - zu einem der Höhepunkte zählt der "Día de Muertos", an dem Anfang November die Toten geehrt werden. Die Hauptstadt ist aber auch laut, die dünne Luft in über 2200 Metern Höhe durch den fast schon absurden Verkehr nicht selten stickig.
Dunkle Strassen, an denen Gefahren lauern. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind offensichtlich und deutlich. Im Nordosten liegt Monterrey, nur gut 200 Kilometer von der Grenze zu den USA entfernt. Eine wohlhabende Industriemetropole, die in den vergangenen Jahren von grösseren Gewaltausbrüchen der Drogenkartelle weitgehend verschont geblieben ist.
Im Westen, rund 500 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt liegt Guadalajara. Eine Stadt voller Kultur und Tradition, die berühmte Mariachi-Musik hat hier ihren Ursprung. gilt aber auch als Hochburg des Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG). Was dort nur wenige Monate vor der WM passierte, befeuerte die Zweifel an der Sicherheitstauglichkeit des Landes
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