Meta überholt OpenAI: Zuckerberg präsentiert KI-Gerät in Schlüsselanhänger-Grösse

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Meta überholt OpenAI: Zuckerberg präsentiert KI-Gerät in Schlüsselanhänger-Grösse
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Der Facebook-Konzern schnappt ChatGPT-Rivale OpenAI die Pole Position weg – mit einem winzigen KI-Gadget namens «Muse Charm».

Meta schleicht sich mit Mini-Gerät an OpenAI und Apple vorbei Mit dem «Muse Charm» will Mark Zuckerberg das Smartphone nicht ersetzen, sondern ergänzen. Gleichzeitig zeigt Meta eine VR-Brille für 1299 Dollar, die Apples Vision Pro direkt angreift.

Damit überholt Meta Rivale OpenAI, der ebenfalls an einem KI-Gerät arbeitet. Metas KI-Brille mit Display kommt ab dem 13. Oktober auch nach Deutschland. Der Facebook-Konzern Meta will ein Gerät in der Grösse eines Schlüsselanhängers für den Zugriff auf seine KI-Software etablieren.

Es heisst Muse Charm und soll bis Jahresende auf den Markt kommen, wie Konzernchef Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz Meta Connect ankündigte. Das Gerät bekommt ein kleines Display – sowie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch Mikrofon, zwei Kameras und Internet-Anbindung über 5G-Datenfunk. Es sei noch nicht ganz fertig, schränkte Zuckerberg ein. Es gibt keine Angaben dazu, in welchen Ländern es herauskommen soll.

Mit dem Charm übernimmt Meta die Führung bei Versuchen, in der KI-Ära ein speziell darauf ausgerichtetes Gerät zusätzlich zum Smartphone auf den Markt zu bringen. Bisher war bekannt, dass der ChatGPT-Entwickler OpenAI daran arbeitet. OpenAI holte dafür sogar den ehemaligen Apple-Chefdesigner Jony Ive an Bord, der Aussehen und Funktionsweise von iPhone, iPad und anderen Geräten mitgeprägt hatte. Das Projekt geriet allerdings zuletzt in schwieriges Fahrwasser, weil Apple OpenAI in einer Klage vorwirft, Geschäftsgeheimnisse von abgeworbenen Mitarbeitern zu verwenden.

Dem iPhone-Konzern zufolge arbeiten inzwischen mehr als 400 ehemalige Apple-Beschäftigte bei OpenAI. Meta sei es gelungen, an Rivalen wie OpenAI «vorbeizuschleichen», sagte Branchenanalyst Avi Greengart von der Beratungsfirma Techsponential. Auf absehbare Zukunft werde zwar kein Gerät das Smartphone ersetzen.

«Aber kann es ergänzt werden? Absolut! » Zugleich habe Meta zwar das Problem, dass viele Menschen dem Konzern beim Datenschutz misstrauten. Aber selbst inmitten der Beschwerden über die Kameras in Metas KI-Brillen würden Millionen der Geräte verkauft – und Milliarden nutzten täglichDas neue KI-Gerät ist auch eine erneute Attacke auf die Dominanz von Apple und Google im Smartphone-Geschäft mit ihren beiden Betriebssystemen.

Meta hatte in den vergangenen Jahren vergeblich versucht, unter anderem mit Brillen für Virtuelle Realität eine neue Computer-Plattform für die Zukunft zu etablieren. Das Smartphone erweist sich jedoch bisher weiterhin als der dominante Alltagscomputer. Der neue Apple-Chef John Ternus machte jüngst bei der Vorstellung neuer iPhone-Modelle deutlich, dass der Konzern seine Telefone weiterhin als tragende Säule des digitalen Alltags sieht.nicht auf.

Im Frühjahr soll ein neues Modell auf den Markt kommen, das leichter und deutlich dünner ist als Geräte der Konkurrenz. Die Meta VR Glasses wiegen nur 100 Gramm. Auch die kompaktesten bisherigen VR-Headsets wirken klobig dagegen, weil die Glasses die Form einer gewöhnlichen Brille haben. Statt Gläsern hat sie aber Displays vor den Augen.

Mit Spielen, TV-Inhalten und 3D-Sportübertragungen sowie der Nutzung als PC-Monitor tritt Meta direkt gegen Apples Vision Pro an, die eher das Format einer Skibrille mit Aluminium-Rahmen hat. Zuckerberg betonte bei der Vorstellung, dass die Meta-Brille deutlich leichter als die Vision Pro sei. Sie soll in den USA 1299 Dollar kosten – während Apple sein Gerät ab einem Preis von 3699 Dollar verkauft.

Bei einer Kostprobe wirkte die Bildqualität in der Meta-Brille etwas schlechter als bei der Vision Pro, was an der geringeren Auflösung der Bildschirme vor den Augen liegen könnte.in einem der Gläser auch nach Europa. Das Gerät wird knapp ein Jahr nach dem US-Start ab dem 13. Oktober zum Preis von 899 Euro verfügbar sein. An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt.

Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen. Ein LED-Licht zeigt an, wenn die Kamera aktiv ist. Zuletzt gab es Kontroversen um die Geräte. Einige Nutzer versuchten, das Licht zu verdecken oder zu entfernen, andere nahmen damit etwa Belästigungen auf und veröffentlichten sie online.

Auch in Europa gibt es Forderungen, Kamera-Brillen zu verbieten. Meta gehe gegen Missbrauch vor, sagte der zuständige Top-Manager Alex Himel der Deutschen Presse-Agentur.

«Wir nehmen das sehr ernst. » Alle Brillen mit manipulierter LED-Anzeige seien abgeschaltet worden.

Zudem scanne Meta Plattformen wie Instagram und Facebook, um Videos mit Belästigungen zu finden – «und dann löschen wir nicht nur die Inhalte, sondern blockieren auch die Accounts». Schliesslich versuche Meta, bekannter zu machen, dass das Licht auf eine laufende Kamera hinweise.

«Wir wollen, dass die Leute das wissen. » Aus Sicht von Meta ist die Anzeige auch deutlicher sichtbar als bei anderen Arten von Geräten, mit denen man Aufnahmen machen kann. Zuckerberg kündigte auf der Connect zudem an, dass einige Interaktionen der Nutzer mit ihren Brillen mit Komplettverschlüsselung verarbeitet werden sollen, sodass auch Meta keinen Zugriff auf die Daten haben werde. An der Brillen-Version ohne Kamera habe Meta zwei Jahre gearbeitet, sagte Himel.

Sie sei für die Situationen gedacht, in denen Audio ausreiche. Die Modelle sind äusserlich kaum von einer herkömmlichen Brille zu unterscheiden.

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